Es gibt Geschichten, die berühren, die tief ins Herz gehen und die zeigen, dass Engagement, Leidenschaft und Verantwortung einen echten Unterschied machen können. So eine Geschichte wurde sichtbar, als Almut Salzmann, genannt Ally, und Alexander Horn vom Verein „Gnadenhof Allys kleine Farm“ im TV-Studio von „Trude Kuh“ zu Gast waren. Das Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn machte deutlich, wie viel Herzblut, Liebe und Hingabe in diesem besonderen Ort für Tiere stecken.
Ein Gnadenhof voller Leben und Hoffnung
Der Gnadenhof ist heute die Heimat von rund 600 Tieren. Der Verein wurde 2019 gegründet, doch der Hof selbst existiert bereits seit 15 Jahren. Seit der Gründung hat sich der Ort zu einem Zufluchtsort für Tiere entwickelt, die andernorts keine Chance mehr hätten – von verletzten Tauben über alte Ponys und Pferde mit Handicaps bis hin zu Hunden, Katzen, Schafen, Hühnern, Enten und Gänsen. Für Ally, die Gründerin und erste Vorsitzende, und Alexander Horn, den zweiten Vorsitzenden, ist die Arbeit mehr als ein Ehrenamt – sie ist eine Herzenssache. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, von der medizinischen Versorgung über Quarantäne und Rehabilitation bis hin zur täglichen Pflege. Doch der Lohn für die unermüdliche Arbeit ist unvergleichlich: jedes gerettete Tier, jede Genesung, jeder glückliche Blick zeigt, dass sich Einsatz und Liebe lohnen.
Die Philosophie des Gnadenhofs lautet schlicht: „Hier darf das Tier noch Tier sein.“ Das spiegelt sich in jeder Voliere, in jedem Stall und in jedem Gehege wider. Tauben erhalten behindertengerechte Lebensräume, darunter eine kleine Voliere von 140 qm mit Schutzhaus und Badeteich sowie eine große rund erbauten Voliere von 200 qm. Über 1.000 Tauben haben hier bereits ein neues Zuhause gefunden. Ponys und Pferde leben in Offenställen mit 24/7 Heufütterung, Hühner, Enten und Gänse genießen großzügigen Auslauf, Katzen und Hunde wohnen familiengebunden in liebevoll eingerichteten Räumen. Jeder Bereich ist so gestaltet, dass sich die Tiere sicher, geborgen und artgerecht bewegen können.
Im TV-Studio: Herzblut und Erfahrung im Gespräch
Im Studio von „Trude Kuh“ spürte man sofort die Leidenschaft der beiden Gnadenhofleiter. Das Gespräch mit Moderator Georg Mahn war mehr als ein klassisches Interview über Tiere und Vereinsarbeit. Ally und Alexander berichteten von den täglichen Herausforderungen, den bewegenden Momenten, aber auch von Erfolgen, die Mut machen. Sie erklärten, wie die Arbeit auf dem Hof funktioniert: verletzte oder ausgesetzte Tiere werden aufgepäppelt, verhaltensauffällige Tiere lernen den Umgang mit Menschen, medizinische Versorgung wird gewährleistet, und jedes Tier erhält die Aufmerksamkeit, die es braucht. Besonders beeindruckend ist die Arbeit mit Tauben, viele von ihnen leiden unter Flügel- oder Beinbrüchen oder anderen Behinderungen. Die Volieren bieten ihnen ein sicheres, artgerechtes Zuhause.
Die Moderation im Studio lenkte die Aufmerksamkeit auch auf die sozialen Aspekte der Vereinsarbeit: Die Tage der offenen Tür, die sechsmal jährlich stattfinden, ermöglichen es Besuchern, den Hof kennenzulernen, Fragen zu stellen und die Arbeit direkt zu unterstützen. Das Sommerfest im August ist ein Höhepunkt des Jahres mit Tombola, Musik, Kostümwettbewerb und Überraschungen – ein Event, das die Verbindung zwischen Gnadenhof und Gemeinschaft stärkt.
Engagement, das bewegt und inspiriert
„Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt, aber die Welt verändert sich für dieses eine Tier.“ Dieses Leitmotiv begleitet jede Entscheidung, jeden Arbeitsschritt und jede Stunde, die Ally und Alexander auf dem Hof verbringen. Die Sendung im TV-Studio machte deutlich, dass Gnadenhofarbeit weit über die Pflege von Tieren hinausgeht: Sie ist Ausdruck von Mitgefühl, Verantwortung und sozialem Engagement. Die emotionale Bindung zu den Tieren ist spürbar. Hunde wie Lucky, ursprünglich aus Rumänien, Ponys aus schwieriger Haltung, Katzen, die Familienanschluss benötigen, oder Gänse und Enten, die einen sicheren Lebensraum brauchen – alle Tiere werden liebevoll betreut. Die Arbeit auf dem Hof verbindet Wissen, Erfahrung und Herz. Dabei ist die Philosophie klar: Die Tiere dürfen sie selbst sein, und die Menschen lernen Verantwortung, Geduld und Empathie.
Ally und Alexander zeigten im Interview, wie aus Leidenschaft ein Ort der Hoffnung entstehen kann. Der Gnadenhof ist nicht nur ein Tierheim, sondern ein Ort, an dem Gemeinschaft, Bildung und Fürsorge zusammenkommen. Besucher, Ehrenamtliche und Unterstützer können sehen, wie wichtig jeder Beitrag ist – sei es durch Spenden, Mithilfe oder einfach Aufmerksamkeit.
Ein Ort der Inspiration für Mensch und Tier
Der Besuch im TV-Studio verdeutlichte: Gnadenhofarbeit ist mehr als ein Hobby, sie ist eine Mission. Der Verein „Allys keline Farm“ zeigt, dass mit Hingabe, Organisation und Herzblut ein Ort entstehen kann, an dem Tiere geschützt und Menschen inspiriert werden. Die Kombination aus praktischer Pflege, emotionaler Zuwendung und der Vermittlung von Verantwortung macht den Gnadenhof zu einem Ort, der weit über Petershagen hinaus wirkt. Die Sendung hinterlässt einen bleibenden Eindruck: Engagement, Leidenschaft und Empathie für Tiere sind Werte, die jeder nachvollziehen kann. Ally und Alexander beweisen, dass ein einzelnes Herzprojekt das Leben vieler Tiere verändern kann – und zugleich Menschen berührt, inspiriert und motiviert, selbst aktiv zu werden.