Heidi Kloke und Christine Stücke vom Tierschutzverein Piroschka Lippe zu Gast bei „Trude Kuh“

Ein Hund, der freudig mit dem Schwanz wedelt, Kinder, die lachen, ein Park, in dem das Leben ganz selbstverständlich nebenherläuft – so beginnen viele Geschichten über Mensch und Hund. Doch hinter den warmen Bildern liegen oft kalte Realitäten: überfüllte Tierheime, ausgesetzte Vierbeiner, verlassene Seelen, die Schutz und Zuneigung nie wirklich kennenlernen durften. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Hoffnung und Härte arbeitet der Tierschutzverein Piroschka Lippe aus Lage in NRW. Mit Energie, Mut und einem langen Atem unterstützen die Ehrenamtlichen ein Tierheim in Ungarn und holen Hunde auf den Weg in ein neues Zuhause. Wie das konkret aussieht, warum einfache Dinge wie Handtücher und alte Kochtöpfe zu Lebensrettern werden und weshalb die Vermittlung an ältere Menschen für alle Seiten ein Gewinn sein kann, darüber sprachen Redaktionsleiter Georg Mahn in den „Trude Kuh“ TV-Studios mit der ersten Vorsitzenden Heidi Kloke und Kassenwartin Christine Stücke.

Zwischen Ungarn und Lippe: Hilfe, die ankommt

Die Wurzeln der Vereinsarbeit sind persönlich und geerdet. Heidi Kloke berichtet, wie sie seit gut zehn Jahren als Pflegestelle für Hunde aktiv ist – zunächst mit Fokus auf Rumänien, wo sie erschütternde Zustände kennengelernt hat. Vor zwei Jahren führte ein Besuch mit Tina und deren Mann Wolfgang zu einem Tierheim in Ungarn. Der erste Eindruck: Käfige, Kälte, Enge, rund 200 Hunde, die Tag für Tag einfach warten. Der zweite Eindruck jedoch war Hoffnung. Denn im Gegensatz zu manch anderen Orten erlebten die beiden hier Mitarbeiter, die respektvoll mit den Tieren umgehen; Hunde, die – trotz widriger Umstände – Vertrauen zeigen und nicht in jeder Bewegung Furcht lesen lassen. Dieses Erlebnis wurde zum Auslöser, die Hilfe zu bündeln: Spenden sammeln, Transporte organisieren, Vermittlungen strukturieren, Kontakte halten.

Christine Stücke beschreibt das Prinzip der Arbeit mit einfachen, klaren Bildern: Zweimal im Jahr geht es mit einem vollgepackten Anhänger und dem Wohnmobil nach Ungarn. Im Gepäck sind Dinge, an die man selten zuerst denkt, die aber täglich fehlen: Handtücher, Bettwäsche, robuste Küchenutensilien. Ein großer alter Kochtopf? Perfekt als Tränke. Ein Stapel Handtücher? Unentbehrlich für Welpen. Und damit die Hilfe trägt, braucht es vor Ort Infrastruktur. So unterstützt der Verein auch kleine Bauprojekte, etwa den festen Untergrund für eine Garage, in der Stroh und Holzschnitzel trocken gelagert werden können – beides unverzichtbar als Einstreu.

Vermittlung mit Augenmaß: Verantwortung von der ersten Sekunde

Die Vermittlung steht im Zentrum des Vereinszieles. Der Ablauf ist klar: Interessenten informieren sich über die Hunde, melden sich beim Verein und lesen sich die Bedingungen in Ruhe durch. Damit der Start ins neue Leben gelingt, werden die Hunde ausreisefertig gemacht: geimpft, gechippt und grundsätzlich kastriert – kein Hund verlässt das Tierheim unkastriert. Anschließend wird der Transport von Ungarn nach Lage organisiert. Im besten Fall holen die neuen Halter ihren Hund in Empfang, andernfalls übernimmt der Verein die Übergabe und bringt das Tier ins neue Zuhause. Der Weg ist sorgfältig begleitet, denn ein Hund aus dem Ausland bringt nicht selten ein Stück Unvorhersehbarkeit mit. Genau diese Mischung aus Überraschung und Verantwortung beschreibt Heidi Kloke als „tolle Herausforderung“: Mit Einfühlungsvermögen und Geduld wird aus dem ersten Zögern eine verlässliche Bindung, oft binnen weniger Monate.

Besonders wichtig: Die Vermittlung richtet sich ausdrücklich auch an ältere Menschen. Was andernorts mit Vorbehalten betrachtet wird, ist hier bewusst gewollt. Fehlt ein Auto für den Tierarzttermin, begleitet der Verein. Ist jemand kurzfristig nicht gut zu Fuß, springen Mitglieder für Spaziergänge ein. Passt es trotz guter Absicht und sorgfältiger Vorbereitung einmal gar nicht, nimmt der Verein den Hund wieder zurück. Diese Haltung schafft Sicherheit – für Mensch und Tier.

Schicksale, die berühren, und Aufklärung, die wirkt

Hinter jeder Vermittlung steht eine Geschichte. Christine Stücke schildert eindringlich, wie Hunde aus misslichen Lagen befreit werden müssen: Tiere an meterlangen Ketten, ein Fall mit einem Karabinerhaken, der durch den Hals gezogen war. Der Hund wurde befreit, operiert und ist heute zutraulich und lebensfroh. Andere werden ausgesetzt, manchmal sogar verletzt – wie ein kleiner, gelähmter Hund, den man in einen Graben geworfen hatte. Es sind Geschichten, die aufrütteln, aber auch zeigen, wie schnell ein Perspektivwechsel möglich ist, wenn Hilfe rechtzeitig kommt.

Gleichzeitig passiert Aufklärung – nachhaltig und früh. Die Tierheimleiterin in Ungarn geht regelmäßig in Schulen und Kindergärten, lädt Klassen ins Tierheim ein und erklärt, warum Impfen und Chippen keine Nebensachen sind, sondern Basisschutz. Es geht um Verständnis, Verantwortung und die schlichte Routine guter Tierhaltung. Dieser Bildungsansatz ist ein Kernstück, um langfristig Leid zu verhindern.

Hilfe zählt: Spenden, Material, Zeit

Der Verein arbeitet an der Grenze des Machbaren. Medizinische Versorgung, Futter, Transporte und bauliche Verbesserungen kosten Geld – und Zeit. Spenden werden gebraucht, um Kastrationen und Sterilisationen zu finanzieren und der „Junghundeschwemme“ vorzubeugen. Jede Unterstützung hilft, ob als Futterspende, Sachgabe oder Beitrag für Tierarztkosten. Teils stehen die Ehrenamtlichen vor großen Aufgaben mit kleinen Kontoständen, trotzdem bleibt das Ziel klar: die Hunde vor Ort versorgen und möglichst vielen den Schritt ins Zuhause ermöglichen – nach Budapest, nach Lage, wohin auch immer, Hauptsache in gute Hände.

Dass Hilfe niederschwellig sein kann, zeigt ein weiteres Angebot: Vereinsmitglieder begleiten Halter im Alltag, gehen mit Hunden spazieren, wenn es kurzfristig nicht klappt, und geben Starthilfe, wenn es im Zusammenleben hakt. Eine erfahrene Mitstreiterin unterstützt zwar nicht als Therapeutin, aber sehr praktisch – mit Ruhe, Know-how und einem Blick für den individuellen Hund.

Einladung und Ausblick: Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Wir von „Trude Kuh“ haben Heidi Kloke und Christine Stücke vom Tierschutzverein Piroschka Lippe am 2026-03-09 12:28:38 in unseren Studios erlebt als Menschen, die Klartext sprechen und gleichzeitig Hoffnung schenken. Wenn Du einen Verein im TV-Studio zeigen möchtest, selbst Hilfe für Vierbeiner organisierst oder Dein Unternehmen sichtbar machen willst, melde Dich bei uns. In Kürze zusammengefasst: Der Verein unterstützt ein Tierheim in Ungarn mit regelmäßigen Hilfsgüter-Transporten, finanziert Kastrationen und medizinische Versorgung, vermittelt Hunde sorgfältig – auch an ältere Menschen – und begleitet die neuen Halter verlässlich im Alltag. Wir bieten Dir die Bühne, die Reichweite und das Format, damit Deine Initiative oder Dein Betrieb genau die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient. Mit über 14,5 Mio. Kontakten pro Monat zeigt „Trude Kuh“, wie Kommunikation Wirkung entfaltet – von starken Geschichten bis zu klaren Angeboten für Unternehmenswerbung. Wenn Du einen Verein vorstellen willst, komm ins „Trude Kuh“ Kosmos, buche unser TV-Studio von „Trude Kuh“, nutze die Chance, Deinen Verein im Interview vorstellen zu lassen und informiere Dich über unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen – wir begleiten Dich von der ersten Idee bis zur Ausstrahlung und sorgen dafür, dass Deine Inhalte die richtigen Menschen erreichen.