Heike Hartmann von Wir helfen-Boogie zu Gast bei „Trude Kuh“

Wenn Tierliebe Gesichter hätte, sähe man sie in den strahlenden Augen eines Hundes, der nach einem schweren Start wieder Vertrauen fasst, in der zarten Bewegung einer Hand, die ein zitterndes Tier beruhigt, oder im raschelnden Futterbeutel, der für jemanden plötzlich mehr ist als nur eine Mahlzeit. So beginnt die Geschichte, die in Bettenfeld in der südlichen Vulkaneifel jeden Tag aufs Neue geschrieben wird: Menschen, die nicht wegsehen, wenn es eng wird, sondern Wege öffnen – für Tiere, die sonst durchs Raster fallen. In den „Trude Kuh“ TV-Studios erzählt Heike Hartmann, Kassenwartin des Vereins Wir helfen-Boogie, wofür sie und ihr Team stehen: Verantwortung, die nicht verhandelbar ist, und Hilfe, die genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.

Ein Name als Mahnung – und als Versprechen

Warum Wir helfen-Boogie? Hinter dem Vereinsnamen steckt eine berührende Geschichte. Carmen und Werner Schürer, die Vereinsvorsitzenden, haben selbst viele Hunde begleitet – darunter Boogie, ein kleiner Pinscher, der schwer krank war und zum Sinnbild wurde. Boogie steht in der Vereins-DNA als stilles Mahnmal dafür, dass Tierschutz Haltung verlangt. Kein „nice to have“, sondern eine Verpflichtung. Als der Verein im August 24 offiziell eingetragen wurde, war der Anspruch klar: Tieren eine Stimme geben und ihnen eine würdevolle Chance ermöglichen – unabhängig von Herkunft, Größe oder alternden Gelenken.

Aktuell betreut der Verein fünf Tiere in Pflegestellen – eine Katze und vier Hunde. Dahinter steht ein Netzwerk von Ehrenamtlichen, das mit Herz und Struktur arbeitet. Pflegestellen versorgen, sozialisieren, begleiten zum Tierarzt. Die Rechnungen tragen sie nicht allein: Über Patenschaften füllt sich ein separates Kostenkonto, aus dem der Verein direkt mit Tierärztinnen und Tierärzten abrechnet. So bleibt die finanzielle Last dort, wo sie hingehört – auf den Schultern des Vereins – und nicht bei jenen, die ihre Tür und ihr Herz geöffnet haben.

Wenn Tierliebe an der Haushaltskasse scheitert – Hilfe für Halter in Not

Nicht jede Tiergeschichte ist geradlinig. Manchmal bricht ein Job weg, manchmal häufen sich Rechnungen, manchmal erkrankt ein Tier – und plötzlich steht die Frage im Raum, die sich niemand stellen will: Können wir uns das noch leisten? Für bedürftige Tierhalterinnen und Tierhalter ist Wir helfen-Boogie ein Rettungsanker. Wer seine Bedürftigkeit nachweist, kann Unterstützung beantragen. Dann prüft der Verein, holt Kostenvoranschläge ein und übernimmt – je nach Spendenlage – einen Teil oder die komplette Abrechnung direkt mit der Tierarztpraxis. Das Ziel ist klar: verhindern, dass aus einem geliebten Gefährten ein „zu teures Problem“ wird. Aufklärung gehört dabei untrennbar zur Hilfe: respektvoller Umgang, artgerechte Haltung, kluge Entscheidungen – vermittelt ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit Sachverstand.

Dass die Not wirkt, zeigt sich wöchentlich an der Tiertafel. Ein- bis zweimal pro Woche öffnet sie ihre Türen, um Futter, Leinen, Näpfe, Decken, Körbchen und auch wetterfeste Jäckchen auszugeben – Letzteres kein Luxus, sondern Schutz, etwa für kleine Rassen oder Tiere mit wenig Unterfell. Alles stammt aus Spenden: von Privatpersonen, Geschäften, Tierhandlungen und Firmen. Für einen kleinen Obolus können Besucherinnen und Besucher auswählen, was sie wirklich brauchen. Die Tiertafel ist damit zugleich Versorger, Treffpunkt und Brücke – besonders für ältere Menschen, die ihr Tier lieben, aber finanziell an Grenzen stoßen.

Gemeinschaft, die trägt – vom Weihnachtsmarkt bis zum Vereinsladen

Vereinsarbeit lebt vom Wir-Gefühl. Das wird sichtbar bei Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt, den Wir helfen-Boogie im vergangenen Jahr organisiert hat: Musik, Kakao, Waffeln, eine kleine Tombola und viele handgemachte Artikel – liebevoll gefertigt, verkauft zugunsten der Tiere. Nebenan der kleine Vereinsladen, in dem Hand- und Bastelarbeiten sowie Sachspenden erhältlich sind. Die Erlöse fließen zurück in Futter, in medizinische Versorgung, in Transportkosten. Nicht spektakulär, aber wirksam. Denn Tierliebe bezahlt keine Tierarztrechnung – Spenden schon. Und sie entscheiden am Ende oft darüber, ob eine dringend notwendige Operation stattfinden kann.

Die Realität bleibt dabei herausfordernd. Heike Hartmann beschreibt es offen: gerade Vereine, die ohne stationäres Tierheim arbeiten, kämpfen um Sichtbarkeit und verlässliche Einnahmen. Zugleich spüren sie gesellschaftliche Kälte – Fälle, in denen Tiere abgegeben werden, sobald sie alt oder krank werden, nehmen zu. Dagegen setzt der Verein Haltung und Hilfe. Und Motivation, die aus dem Alltag kommt: aus der begeisterten Begrüßung nach einem langen Arbeitstag, aus dem zufriedenen Seufzer eines geretteten Hundes, aus dem Moment, in dem ein Tier wieder Vertrauen fasst. Wer das erlebt, weiß, warum sich Einsatz lohnt.

Der große Wunsch: ein Tiertafeltransporter für die Eifel

Ein Projekt beschäftigt Wir helfen-Boogie besonders: der Tiertafeltransporter. In der Eifel sind Wege weit, Busverbindungen dünn, Taxis rar. Wer kein Auto besitzt und mit einem kranken Tier zum Tierarzt muss, steht schnell vor einer unlösbaren Aufgabe. Ein eigener Transporter würde genau diese Lücke schließen: Futter in entlegene Dörfer bringen, Halterinnen und Halter ohne Auto erreichen, Tiere sicher zu Tierärztinnen und Tierärzten bringen. Es ist ein Traum – und ein konkretes Ziel. Damit aus der Idee Realität wird, braucht es Spenden. Jeder Betrag hilft, dem Fahrzeug einen Schritt näherzukommen und die Versorgung im ländlichen Raum verlässlicher zu machen.

Das ist der rote Faden, der sich durch das Gespräch zieht: Wir helfen-Boogie will nicht nur reagieren, sondern Strukturen schaffen, die tragen. Ob Patenschaften für Tierarztkosten, Tiertafel mit praktischer Unterstützung oder langfristige Mobilität – der Verein denkt Hilfe vom Alltag her. Mit Empathie, Organisation und einer klaren Haltung: Tierschutz ist nicht verhandelbar.

Deine Bühne, unsere Reichweite – wie wir gemeinsam Gutes sichtbar machen

Wir von „Trude Kuh“ haben das Gespräch mit Heike Hartmann geführt, weil uns genau diese Mischung aus Herz und Handwerk begeistert: Bedürftige Tierhalterinnen und Tierhalter bekommen Unterstützung, Pflegestellen werden entlastet, die Tiertafel fängt Härten im Alltag ab, und mit dem geplanten Tiertafeltransporter will der Verein die Versorgung in der Eifel spürbar verbessern; wenn Du Deinen Verein, Dein Projekt oder Dein Unternehmen ebenfalls im TV-Studio von „Trude Kuh“ vorstellen möchtest, melde Dich bei uns – wir erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten Dir damit starke Reichweite für gute Geschichten und klare Botschaften, von der sensibel erzählten Vereinsgeschichte bis hin zu smarten Formaten für Unternehmenswerbung; starte am besten hier auf unserer Website „Trude Kuh“, erfahre mehr über das TV-Studio von „Trude Kuh“, nutze unser Formular, um Deinen Verein im Interview vorstellen zu können, und wenn Du als Marke oder Mittelständler skalierbar sichtbar werden willst, zeigen wir Dir gern unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen – wir produzieren, verbreiten und verknüpfen Deine Inhalte so, dass sie in Erinnerung bleiben und Konversionen auslösen.