Katja Reichert und Helena Reichert vom Tanzprojekt Keen on Rhythm Erzgebirge zu Gast bei „Trude Kuh“

Wenn die Musik anhebt und ein leises Klopfen den Boden wachkitzelt, entsteht dieser Augenblick, in dem kleine Füße plötzlich groß werden. Ein Kind wagt den ersten Tanz vor anderen und spürt: Das kann ich. Nicht nur Schritte, sondern Persönlichkeit, die sich Bahn bricht. Tanzen schenkt Selbstvertrauen, lässt Freundschaften wachsen und schafft einen Ort, der sich nach Zuhause anfühlt. Genau so beginnt die Geschichte des Tanzprojekts Keen on Rhythm Erzgebirge aus Schneeberg in Sachsen – einer Stadt, deren Historie bis ins Jahr 1471 zurückreicht und heute eine ganz besondere Tanzgemeinschaft beherbergt. Über diese Verbindung aus Leidenschaft, Disziplin und regionalem Herzen sprachen Vereinsgründerin Katja Reichert und das langjährige Mitglied Helena Reichert in den Studios von „Trude Kuh“. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.

Von der Studienbank zur Bühnenkante: Gründung, Vision und Struktur

Katja Reichert gründete das Tanzprojekt im Jahr 2003 – angetrieben von einer tiefen Begeisterung für das Tanzen. Der ursprünglich geplante Weg Richtung Musicalstudium in Hamburg wich den realistischen Warntönen des Umfelds; Katja blieb in der Heimat, studierte Betriebswirtschaft und baute parallel die eigene Tanzschule auf. Heute zählt der Verein 160 Mitglieder, davon 140 aktiv Tanzende, organisiert in 16 Trainingsgruppen mit wöchentlichem Training. Das Spektrum reicht von der tänzerischen Früherziehung in Kitas ab drei Jahren über die Minis mit Vereinsstart ab vier bis zu Vidis, Kids, Teens, Youngsters und den Showgirls als Kernensemble. Ein nachhaltiger Ansatz prägt die Struktur: Eigene Schüler werden zu Nachwuchstrainern ausgebildet, um den Spirit des Vereins weiterzugeben und die Qualität langfristig zu sichern.

Bühne, Projekte und Preise: Vom Semper Open Air Ball bis Japan

Keen on Rhythm Erzgebirge bringt im Jahr rund 60 Auftritte auf die Bühne – von regionalen Shows bis zu hochkarätigen Events. Ein eindrucksvoller Moment: die Live-Performance beim Semper Open Air Ball vor der Semperoper, verbunden mit einer großen Preisverleihung, bei der auch Ministerpräsident Michael Kretschmer anwesend war. Der Verein ist interkulturell aktiv, mit bereits drei Japanreisen und einem aktuell organisierten deutsch-tschechisch-ukrainischen Austausch, der Kindern den Blick über den Tellerrand ermöglicht. Die künstlerische Leitung setzt auf Zeitgeist und Beständigkeit zugleich: Shows wie Woman in Black und Elton John Medley, Burlesque und Moulin Rouge, Fame, Vogue, Dancing Divas oder das aktuelle „Where is my Husband“ stehen für Vielfalt und professionelles Auftreten – von den Kleinsten bis zum Ensemble der Showgirls. Damit alles so geschmeidig aussieht, braucht es Planung und Geduld: Für neue Produktionen veranschlagt das Team meist ein halbes bis dreiviertel Jahr, je nach Trainingsausfällen durch Ferien oder Krankheit. Choreografien entstehen dynamisch: erst die Musik, dann Takt und Zählzeiten, Aufstellungen mit Kreisen, Handbewegungen und Schrittkombinationen – stets angepasst an die Kreativität der Gruppe und das, was auf der Bühne tatsächlich funktioniert.

„Bam“ und „Später“: Eigene Songs und Nachwuchsarbeit

Ein besonderes Projekt aus dem Erzgebirge: „Bam“ – entstanden in enger Zusammenarbeit mit einem lokalen Musikproduzenten und choreografiert von Ann-Kathrin Wurche. Der Titel transportiert die Liebe zum Tanz und wird im kommenden Schuljahr deutschlandweit promotet, damit Kinder überall mit der Choreo und dem Text an den Start gehen können. Daran angehängt: das Songprojekt „Später“, das augenzwinkernd den Teenie-Alltag trifft, wenn Aufgaben wie Zimmeraufräumen gern vertagt werden, während die eigene Welt aus Tanz und Musik ruft. Mit solchen Produktionen zeigt der Verein, wie eigener Content die Nachwuchsarbeit stärkt und zugleich Wiedererkennung schafft. Bemerkenswert ist dabei auch die Wettbewerbserfahrung: Keen on Rhythm Erzgebirge ist sächsischer Vizemeister im Showtanz und konnte im Erzgebirgskreis zuletzt stark abräumen – für die Kinder und Jugendlichen ein motivierender Beleg, dass Qualität und Teamarbeit gesehen werden.

Kostüme, Community und klare Werte

Wer Moulin Rouge tanzt, versetzt das Publikum optisch nach Paris: Der Showtanz verlangt nicht nur Präzision, sondern auch professionelle Präsentation von der Pike auf – inklusive aufwendiger Kostüme mit Federn und Glitzer, die Herzklopfen verursachen und die Bühne zum Funkeln bringen. Helena beschreibt ehrlich den Alltag zwischen Schule, Training drei Mal pro Woche und Auftrittsdruck – anstrengend, ja, aber jeder neue Auftritt belohnt mit Emotion, Kostümzauber und Gemeinschaft. Ein pinkes Kostüm mit markantem Kopfputz steht dabei symbolisch für Kontinuität: Es war eines der ersten zur Vereinsgründung, damals noch von Katja selbst auf der Bühne getragen. Hinter dem Glanz stehen klare Werte, die über das Tanzen hinausgehen: Interkulturelle Offenheit, Respekt und Völkerverständigung, die gerade in politisch unruhigen Zeiten wichtig sind. Lernen außerhalb der eigenen Bubble, Kulturen wirklich kennenlernen und sich angemessen verhalten – Erfahrungen, die in Japan besonders prägend waren.

Dance to Help: Engagement mit Strahlkraft

Der Verein setzt ein starkes Statement mit dem eigenen Charityprojekt „Dance to Help“, für das Keen on Rhythm Erzgebirge in diesem Jahr von der Staatskanzlei für den Sächsischen Bürgerpreis nominiert ist. Die Idee ist einfach und wirkungsvoll: Kostenlose Workshops, Spenden freiwillig – zuletzt im November zugunsten der Krebshilfe der AWO vor Ort. Das Team weiß um die Unterstützung, Zuwendung und Wertschätzung, die es in 25 Jahren Vereinsgeschichte erfahren hat, und gibt diese Haltung weiter: Kindern vermitteln, dass ein guter Rahmen nicht selbstverständlich ist, und Menschen unterstützen, denen es schlechter geht. Bei aller Professionalität bleibt der Blick offen für das Wesentliche: die soziale Kraft von Kunst und Kultur, die Menschen verbindet – unabhängig von Sprache.

Einladung: Dein Verein, Deine Bühne, Deine Chance bei „Trude Kuh“

Wir von „Trude Kuh“ lieben solche Geschichten, in denen Leidenschaft, Training und Teamgeist auf einer Bühne zusammenkommen, und wir fassen für Dich die Highlights aus dem Gespräch am 2026-07-23 noch einmal kurz zusammen: Das Tanzprojekt Keen on Rhythm Erzgebirge begeistert mit 160 Mitgliedern, 16 Gruppen vom Kita-Start bis zu den Showgirls, rund 60 Auftritten im Jahr und eigenen Musikprojekten wie „Bam“ und „Später“, dazu starke interkulturelle Programme von Japan bis zum deutsch-tschechisch-ukrainischen Austausch sowie Charity mit „Dance to Help“ und Erfolgen wie dem sächsischen Vizemeistertitel im Showtanz. Wenn Du mit Deinem Verein, Deiner Organisation oder Deinem Unternehmen eine ebenso inspirierende Geschichte erzählen möchtest, dann komm ins „Trude Kuh“ Programm und nutze unser TV-Studio von „Trude Kuh“ für einen professionellen Auftritt, wir unterstützen Dich dabei redaktionell und produktionstechnisch. Mit über 14,5 Mio. Kontakten im Monat bieten wir Dir enorme Reichweite und echte Werbemöglichkeiten für Unternehmen, um Marken sichtbar zu machen, Produkte zu platzieren und Recruiting- oder Imagekampagnen effektiv zu spielen. Wenn Du Deinen Verein im Interview vorstellen möchtest, melde Dich einfach, wir bereiten alles vor, damit Deine Story packend erzählt wird – und wenn auch Du Dein Unternehmen ins Rampenlicht stellen willst, dann nutze unsere Reichweite und die kraftvollen Formate, die wir gemeinsam mit Dir entwickeln. Wir von „Trude Kuh“ freuen uns auf Dich: Lass uns Deine Bühne bauen und dafür sorgen, dass Deine Botschaft gehört, gesehen und erinnert wird.