Es beginnt oft mit einem Satz in einer lauen Nacht und einem Zapfhahn, der leise zischelt. Eine Idee, halb Witz, halb Wagnis: Man bräuchte doch nur 50 Euro und sieben Leute – und schon wäre ein Verein geboren. Aus genau diesem Kneipenmoment wurde in Oldenburg Wirklichkeit. Heute steht SC Viola Haarentor 25 nicht mehr für eine Spinnerei, sondern für einen wachsenden, jungen Verein, der Gemeinschaft ernst meint und Fußball als Brücke in ein neues Zuhause versteht. Redaktionsleiter Georg Mahn führte durch das Gespräch in den Studios von „Trude Kuh“.
Vom Kneipenwitz zum Klub – wie eine Vision laufen lernte
Gründer und erster Vorsitzender Malte Abeln erzählt die Gründungsgeschichte mit einem Schmunzeln, das schnell ernst wird. Zunächst waren es Studierende, die an der Universität kickten und gemeinsam in Oldenburg Fußball spielen wollten. Doch ein Wechsel „als Paket“ in einen bestehenden Klub? Schwer vorstellbar. Also die Konsequenz: einen eigenen Verein gründen, jung, offen, formbar. Was am Stammtisch wie ein launiger Plan klang, wurde zur Realität, als die sieben Unterschriften, die 50 Euro Startkosten und der erste Trainingskick zusammenkamen.
Der Moment, in dem Vision in Verantwortung kippt, ist für Abeln klar: der erste Zeitungsartikel, das erste Heimspiel am Harenesch, die erste Turnierhalle – plötzlich war der Verein keine Skizze mehr, sondern ein Kalender voller Termine und eine Liste voller To-dos. „Es funktioniert“, sagt Abeln, „mit den richtigen Leuten lässt sich etwas erreichen.“ Und als die Mannschaft vor Publikum einlief, war der Traum nicht länger surreal – er trug Stutzen.
Gemeinschaft als Kompass: Willkommen heißt wirklich willkommen
SC Viola Haarentor 25 versteht sich als Anlaufstelle für Neuankömmlinge in Oldenburg – besonders für Studierende, die Anschluss suchen. Die Vision: eine Gemeinschaft, die mehr kann als 90 Minuten Fußball. Aktionen neben dem Platz gehören genauso dazu wie der Anspruch, Werte nicht nur zu bekunden, sondern zu leben. Offenheit, Transparenz, Inklusion – für Abeln sind das keine dekorativen Schlagworte. In der Praxis bedeutet das klare Kommunikation, zum Beispiel bei Spendenaktionen. Wer nicht mitzieht, ist, so sagt er unverblümt, „nicht an der richtigen Stelle“. Der Verein will damit ein Milieu schaffen, das Menschen mit ähnlichen Haltungen anzieht – und in dem neue Mitglieder vom ersten Training an spüren, wofür die Farben stehen.
Dazu passt die Kooperation mit dem Tierheim Oldenburg: Über eine Crowdfunding-Aktion sammelt der Verein Spenden, während das Tierheimwappen das erste Trikot ziert – eine sichtbare Einladung, Ehrenamt wahrzunehmen und wertzuschätzen. So entsteht Öffentlichkeit für gute Zwecke – und ein Trikot, das Geschichten erzählt.
Zwischen Budgetlöchern und Flutlichtträumen: die Realität eines Neuanfangs
Ein Verein entsteht nicht aus einem Wappen, sondern aus Arbeit – und aus Budgets, die zunächst nicht existieren. Abeln beschreibt unverblümt die größten Hürden: Geld, Sponsoren, Hallenzeiten. Studierende kennen die knappen Kassen, Vereine kennen die Wartezeiten – und SC Viola Haarentor 25 trifft beides. Absagen für die Halle, kein Flutlicht auf dem Heimplatz, Winterspiele, die verlegt werden müssen: Das sind die Tücken am Spielfeldrand. Gleichzeitig klopft die Mannschaft hartnäckig an – nimmt Hallenturniere ins Visier, organisiert Alternativen und baut Netzwerke.
Die Suche nach Unternehmen, die mitziehen, ist herausfordernd, zumal die wirtschaftliche Lage seit Corona und der Ukraine-Krise die Spendenbereitschaft vielerorts geschmälert hat. Doch der Verein setzt ein klares Signal: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“ Diese Standhaftigkeit soll Sponsoren überzeugen – nicht als wackelige Wette, sondern als Einladung, gemeinsam etwas zu bewirken.
Sportliche Ansage: Aufsteigen, wachsen, Vielfalt wagen
Die sportliche Marschroute ist schnörkellos: von unten starten, nach oben klettern – am besten doppelt aufsteigen in den nächsten zwei Jahren. Dazu trägt ein Kader bei, der früh gezeigt hat, dass „Hobbytruppe“ ein Etikett für andere ist. Ein 4:3 gegen einen Verein aus der ersten Kreisklasse, ein Testspiel gegen die siebte von St. Pauli am Millerntor-Kunstrasen, ein Turniersieg in Papenburg – die Bilder, die Abeln mit ins Studio bringt, zeigen mehr als Ergebnisse. Sie zeigen eine Mannschaft, die sich formt, eine Identität, die wächst, und Teambuilding, das abseits des Rasens weitergetragen wird.
Gleichzeitig denkt der Verein über den Fußball hinaus. Rehasport steht auf dem Zettel, um älteren Generationen ein Angebot zu machen; eine Jugendabteilung ist auf Sicht geplant. Und weil Ursprünge zählen, liebäugelt Abeln mit einer Dartsparte – ein Augenzwinkern an die Kneipe, in der alles begann. Vielfalt im Sport, Vielfalt in der Gemeinschaft: So entsteht ein Verein, der mehr sein will als Spielplan und Taktiktafel.
Werte im Alltag: Transparenz ist kein PDF
Viele Vereine schreiben Leitbilder, SC Viola Haarentor 25 will sie praktizieren. Transparenz beginnt beim Geld – von der Spendenverwendung bis zum Budgetplan – und reicht in die Kabine, wo klar ist, dass Werte nicht verhandelbar sind. Offenheit und Inklusion sollen keine Türschilder bleiben, sondern in Training, Auswahl und Organisation sichtbar werden. Das schafft Vertrauen nach innen – und sichtbare Seriosität nach außen, etwa in Gesprächen mit potenziellen Partnern.
Diese Haltung ist auch Antwort auf die Frage, wie man wächst, ohne sich zu verlieren. Je größer die Gemeinschaft, desto wichtiger die Kultur. Der Verein setzt dabei auf eine simple, aber wirkungsvolle Mechanik: Vorleben, erklären, wiederholen – und Grenzen ziehen, wenn es sein muss. So soll die DNA stabil bleiben, auch wenn der Kader wächst und neue Sparten dazukommen.
Zwischen Studium, Werkstudentenjob und Vereinsarbeit: Balanceakt mit Rückenwind
Abeln studiert, schreibt an der Bachelorarbeit, arbeitet als Werkstudent – und führt einen Verein. Das ist viel, manchmal zu viel, sagt er offen. Was am Anfang zwischen Vorlesungen „nebenbei“ ging, braucht heute volle Aufmerksamkeit. Doch aus der Doppelbelastung spricht keine Klage, sondern die Leidenschaft, die ihn trägt. Es ist die Energie, die auch andere mitreißt – ein Team, das mitzieht, Freunde, die Verantwortung übernehmen, Mitbewohner, die zur zweiten Vorstandsreihe werden. So wird aus individueller Vision kollektive Verantwortung.
Der Verein lernt derweil, was alle lernen müssen, die neu anfangen: Die Infrastruktur hinkt am Anfang, die Prozesse sind improvisiert, die Liste der Erwartungen ist länger als die Liste der Ressourcen. Doch wer Ziele klar formuliert, kann Wege finden. Für SC Viola Haarentor 25 heißt das: Spielpraxis sichern, Hallenzeiten erkämpfen, Sponsoren überzeugen – und die Gemeinschaft so stark machen, dass sie Rückschläge aushält.
Einladung an Dich: Komm ins TV-Studio, erzähl Deine Geschichte und nutze unsere Reichweite
Wir von „Trude Kuh“ haben Malte Abelns Weg und die Geschichte von SC Viola Haarentor 25 aus Oldenburg für Dich aufbereitet: von der Kneipenidee zur Vereinsgründung, von den ersten Artikeln und Heimspielen über ein 4:3 gegen eine Kreisklassentruppe bis zum Test am Millerntor, von Budgetlöchern und fehlenden Hallenzeiten bis zur klaren Vision, zweimal aufzusteigen, eine Jugendabteilung aufzubauen, Rehasport und sogar eine Dartsparte zu starten, flankiert von einer Spendenaktion mit dem Tierheim Oldenburg und einem gelebten Wertekompass aus Offenheit, Transparenz und Inklusion. Wenn Du mit Deinem Verein eine ähnliche Geschichte schreiben willst und sie im TV erzählen möchtest, melde Dich gern: Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein, Dein Projekt im „Trude Kuh“ Kosmos sichtbar zu machen, wir produzieren in unserem TV-Studio von „Trude Kuh“ regelmäßig Formate, in denen Vereine ihre Visionen vorstellen, und wenn Du Deinen Verein ins Rampenlicht bringen möchtest, findest Du hier den direkten Weg, um Deinen Verein im Interview vorstellen zu können; zugleich bieten wir Unternehmen mit über 14,5 Mio. Kontakten im Monat ein starkes Umfeld für Markenkommunikation – informiere Dich zu unseren Werbemöglichkeiten für Unternehmen und nutze die Reichweite für Kampagnen, die wirken; wir freuen uns, wenn Du Deine Geschichte mitbringst, wir die Kameras, und gemeinsam daraus etwas machst, das bleibt.


