Mike Eichner und Calvin Lennon von KRK-Veteranen e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“

Es ist ein unsichtbares Band, das Menschen vereint, die Herzen mit Stolz, Demut und grenzenlosem Respekt erfüllt: der Umgang mit Veteranen. Während in den USA die Ehrung jener, die der Nation gedient haben, ein gelebter Teil der Kultur ist, scheint dieses Bewusstsein in Deutschland noch in den Kinderschuhen zu stecken. Doch es gibt Menschen, die genau das ändern wollen. Aus dem Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz kommt eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Veteranenkultur zu fördern und das gesellschaftliche Bewusstsein zu stärken. Der Verein KRK-Veteranen für Treue, Ehre, Respekt und Loyalität steht für Zusammenhalt, Kameradschaft und die Unterstützung von Veteranen, aktiven Einsatzkräften und den sogenannten Blaulichtfamilien. Um über diese wichtige Mission zu sprechen, begrüßte Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ die beiden Geschäftsführer des Vereins: Mike Eichner, den ersten Vorsitzenden, und Calvin Lennon, den zweiten Vorsitzenden.

Von der spontanen Idee zum überregionalen Verein

Der Funke, der zur Gründung des Vereins führte, entstand aus einem fast schon nostalgischen Moment. Im Oktober 2024 kam die Idee auf, sich nach einem Vierteljahrhundert mit den Kameraden der alten Einheit wiederzutreffen. „Wir haben uns ganz spontan getroffen, und binnen vier Wochen waren fast 50 Leute wieder zusammen“, erinnert sich Mike Eichner. In dieser wiedergefundenen Kameradschaft keimte der Gedanke, mehr aus dieser Verbundenheit zu machen. „Da ist dann tatsächlich nachts im Dunkeln die grundlegende Idee entstanden, lass uns einen Verein daraus gründen.“ Gesagt, getan. Im Jahr 2025 wurde der Plan in die Tat umgesetzt, und heute steht ein beeindruckender Verein, der sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus aktiv ist, mit Zweigstellen in Österreich und der Schweiz. Auch Calvin Lennon, der als Transportsoldat in derselben Kompanie wie Eichner diente, war von der Idee sofort begeistert. Er, selbst Halb-Amerikaner, kennt den tiefen Patriotismus und die hohe Wertschätzung für Veteranen aus den USA und möchte dazu beitragen, dieses Ansehen auch in Deutschland zu stärken.

Aufklärung und gesellschaftliches Umdenken als zentrales Anliegen

Was genau möchte der Verein erreichen? Es geht nicht darum, den amerikanischen Patriotismus eins zu eins zu kopieren. Vielmehr soll ein Umdenken in der Gesellschaft angestoßen werden. „Wir wollen einfach im Endeffekt mit unserem Verein ein kleines Stück dazu beitragen, dass die Gesellschaft einfach mal offener wird, mal anfängt umzudenken, dass Veteranen letztendlich auch nur Menschen in Uniform sind“, erklärt Mike Eichner. Es geht darum, den Menschen hinter der Uniform zu sehen – sei es der aktive Soldat oder der Veteran nach Dienstende. Die traurige Realität ist, dass der Begriff „Veteran“ in Deutschland oft mit Skepsis oder gar Ablehnung verbunden ist. Der Verein will dieser Wahrnehmung entgegenwirken und für mehr Ehre und Respekt werben. Ein positives Signal sieht Eichner in den steigenden Besucherzahlen am Tag der Bundeswehr. Mehr als 300.000 Menschen besuchten die Veranstaltungen im Juni 2026, was zeigt, dass ein Umdenken langsam stattfindet. Dennoch fehlt es oft an grundlegender Aufklärung, wie Calvin Lennon anmerkt. Gerade junge Menschen, die ihre Informationen primär aus sozialen Medien beziehen, hätten oft ein verzerrtes Bild und wenig Wissen darüber, was es bedeutet, als Soldat, Polizist oder Feuerwehrmann der Gesellschaft zu dienen.

Von Denkmalpflege bis zur Unterstützung für Obdachlose

Das Engagement des Vereins KRK-Veteranen e.V. ist vielfältig. Ein wichtiger Bereich ist die Denkmalpflege, um die Erinnerung an im Einsatz gefallene Soldaten wachzuhalten. „Soldaten, die leider im Einsatz gefallen sind, die darf man nicht vergessen“, betont Calvin Lennon. Ein weiteres Herzensprojekt ist „Erna“, was für „Essen, Reden, nachts, abends“ steht. Mit einem speziell dafür vorgesehenen Fahrzeug will der Verein Obdachlose direkt auf der Straße unterstützen – nicht nur Veteranen, sondern alle, die Hilfe benötigen. „In allererster Linie ist das Zuhören und Verstehen, damit auch verbunden, Respekt schenken“, erklärt Mike Eichner. Neben einem offenen Ohr sollen natürlich auch Lebensmittel und andere lebensnotwendige Dinge verteilt werden. Eng verbunden ist die Arbeit des Vereins mit der sogenannten Blaulichtfamilie, zu der Polizei, Feuerwehr, THW und andere Rettungsdienste gehören. Angesichts zunehmender Respektlosigkeit und Angriffe auf Einsatzkräfte will der Verein auch hier ein Zeichen setzen und durch Kooperationen und gemeinsame Veranstaltungen wie Sommerfeste den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und für die wertvolle Arbeit dieser Menschen sensibilisieren.

Werde auch Du Teil unserer Community

Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von dem Gespräch mit Mike Eichner und Calvin Lennon und der wichtigen Arbeit, die der Verein KRK-Veteranen e.V. leistet, um das Bewusstsein für Veteranen und Einsatzkräfte in unserer Gesellschaft zu schärfen. Wenn auch Du einen Verein hast, der eine wichtige Botschaft transportiert und den Du gerne einem großen Publikum vorstellen möchtest, dann melde Dich bei uns! Das moderne TV-Studio von „Trude Kuh“ bietet den perfekten Rahmen, um Deine Geschichte zu erzählen. Du möchtest Deinen Verein im Interview vorstellen? Dann zögere nicht und nimm Kontakt mit uns auf. Wir bieten Dir eine professionelle Plattform, um Deine Anliegen und Projekte zu präsentieren. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten im Monat ist „Trude Kuh“ aber nicht nur für Vereine interessant. Auch für Firmen ergeben sich hier exzellente Möglichkeiten, ihre Marke oder ihre Produkte wirkungsvoll in Szene zu setzen. Entdecke unsere vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen und erreiche eine breite und engagierte Zielgruppe. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald gemeinsam mit Dir ein spannendes Projekt vor unserer Kamera umzusetzen.