Das Schicksal vieler Tiere entscheidet sich, lange bevor die Welt von ihnen erfährt. Auf der Straße geboren, ausgesetzt, krank oder in überfüllten Auffangstationen zurückgelassen, wird ihr Alltag von Hunger, Angst und Verletzungen bestimmt. Besonders hart trifft es jene, die auf den ersten Blick nicht perfekt erscheinen: die Alten, die Kranken, die Ängstlichen. Sie brauchen Menschen, die nicht wegsehen, sondern handeln. Genau hier setzt die Arbeit des Vereins Glücksritter für Tiere aus Eislingen an, der sich seit 2020 für notleidende Hunde und Katzen in Rumänien und Bulgarien einsetzt. Mit viel Herzblut werden Tiere gerettet, medizinisch versorgt und auf ihrem Weg in ein neues Leben begleitet. Im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ gab Serafina Chirico, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Social Media bei den Glücksrittern, bewegende Einblicke in die Tierschutzarbeit und erklärte, warum Empathie an keiner Landesgrenze enden sollte.
Tierschutz kennt keine Grenzen
Seit 2024 ist Serafina Chirico an Bord der Glücksritter und fand in dem Verein eine Herzensangelegenheit, um die Welt ein Stück besser zu machen. Das Thema Tierschutz hat sie schon immer bewegt. Besonders schockierend war für sie die Erkenntnis, dass es in Ländern wie Rumänien immer noch Tötungsstationen für Straßentiere gibt – eine Realität, die in Deutschland glücklicherweise undenkbar ist. Dies war einer der Hauptgründe für sie, sich zu engagieren. Zwar begegnet ihr in ihrer Öffentlichkeitsarbeit gelegentlich die Frage, warum man nicht zuerst im eigenen Land helfe, doch die Antwort ist klar: Während Tiere in deutschen Tierheimen medizinisch versorgt werden und keine Tötung befürchten müssen, kämpfen die Tiere in den ausländischen Sheltern täglich ums Überleben. Der Verein engagiert sich zwar auch für Tiere in Deutschland, doch die Not in Ländern wie Rumänien und Bulgarien ist ungleich größer. Der Auslandstierschutz ist daher keine Alternative, sondern eine notwendige Ergänzung, denn Tierleid endet nicht an Staatsgrenzen.
Von Kastration bis Vermittlung: Vielschichtige Hilfe vor Ort
Die Arbeit des Vereins ist vielschichtig und beginnt bei der Aufklärung. Gemeinsam mit Tierschützern vor Ort, die mit Leib und Seele bei der Sache sind, wird die Bevölkerung sensibilisiert. Ein zentrales Thema ist die Kastration. Serafina Chirico erklärt, dass dies das höchste Gut im Tierschutz sei, um die unkontrollierte Vermehrung und das damit verbundene Leid einzudämmen. Eine unkastrierte Katze kann innerhalb eines Jahres für hunderttausende Nachkommen verantwortlich sein, was die ohnehin schon prekäre Lage auf den Straßen exponentiell verschlimmert. Ein weiterer wichtiger Pfeiler ist die medizinische Versorgung, bei der der Verein mit Medikamenten und Sachspenden unterstützt. Das 26-köpfige, ehrenamtliche Team sammelt zudem gezielt Futter, Decken oder Sicherheitsgeschirre, die dringend benötigt werden. Der schönste Moment ist jedoch die erfolgreiche Vermittlung eines Tieres in ein liebevolles Zuhause. Dieser Akt rettet gleich zwei Leben: das des vermittelten Tieres und das des Tieres, das nun seinen Platz im Shelter einnehmen kann. Jeder Schützling, von dem großen, schwarzen Hund Eddie über den liebenswerten Husky Otis bis hin zum Senior Fram, der nicht im Shelter sterben soll, bekommt so die Chance auf ein glückliches Leben.
Patenschaften und Aufklärung als Schlüssel zum Erfolg
Um die Hilfe planbar und nachhaltig zu gestalten, sind die Glücksritter für Tiere dringend auf Patenschaften angewiesen. Schon ein kleiner monatlicher Beitrag von fünf Euro verschafft dem Verein die notwendige Sicherheit, um die Versorgung der Tiere langfristig zu gewährleisten. Doch nicht nur finanzielle Unterstützung ist wichtig, auch die Aufklärungsarbeit spielt eine entscheidende Rolle. Serafina Chirico, die selbst Kinderbuchautorin ist, nutzt ihre Bücher, um schon die Jüngsten für den Tierschutz zu sensibilisieren. In ihren Geschichten, wie „Leopold und die Glücksritterin“, werden Themen wie Empathie und Mitgefühl für alle Lebewesen kindgerecht vermittelt. Sie ist überzeugt, dass man bei Kindern ansetzen muss, um eine empathischere Gesellschaft zu fördern, denn bei Erwachsenen sei es oft schwieriger, verloren gegangenes Mitgefühl wieder zu wecken. Die Arbeit des Vereins beschränkt sich dabei nicht nur auf Hunde und Katzen. In Zusammenarbeit mit der Igelhilfe Filstal werden auch die stacheligen kleinen Vierbeiner aufgepäppelt und versorgt. Für die Zukunft wünscht sich Serafina Chirico mehr Offenheit für den Tierschutz und viele neue Paten, damit der Verein seine wertvolle Arbeit fortsetzen kann.
Werde auch Du Teil unserer Gemeinschaft
Das Interview mit Serafina Chirico von Glücksritter für Tiere hat uns wieder einmal gezeigt, wie viel man mit Engagement und Empathie bewegen kann. Wir von „Trude Kuh“ möchten genau solchen Geschichten eine Bühne geben. Wenn auch Du Mitglied in einem Verein oder einer Organisation bist und eure wertvolle Arbeit einem großen Publikum vorstellen möchtest, dann zögere nicht, uns zu kontaktieren. Gerne laden wir Dich in unser TV-Studio von „Trude Kuh“ ein, um Deine Geschichte zu erzählen. Du kannst bei uns Deinen Verein im Interview vorstellen und so auf Deine Anliegen aufmerksam machen. Wir bei „Trude Kuh“ erreichen mit unseren Inhalten über 14,5 Millionen Kontakte pro Monat und bieten damit eine enorme Reichweite, die nicht nur für Vereine, sondern auch für Unternehmen äußerst interessant ist. Suchst Du nach einer effektiven Plattform, um Deine Marke oder Dein Produkt einem breiten und engagierten Publikum zu präsentieren? Dann entdecke unsere vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, um Deine Botschaft authentisch und wirkungsvoll zu platzieren. Egal ob Verein oder Firma, wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewirken.


