Stefan Molsner vom DJK Sportbund Stuttgart zu Gast bei „Trude Kuh“

Ein winziger weißer Ball, der mit atemberaubender Geschwindigkeit über eine kleine grüne Fläche zischt. Ein Wimpernschlag, ein kurzes Zucken der Hand, eine blitzschnelle Drehung aus dem Handgelenk, und schon fliegt er zurück, versehen mit einem unsichtbaren Drall, der ihn unberechenbar macht. Tischtennis ist ein Duell der Reflexe, ein Tanz der Konzentration, bei dem Bruchteile von Sekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Diese einzigartige Mischung aus Athletik, Taktik und mentaler Stärke fasziniert Generationen – und beim DJK Sportbund Stuttgart hat diese Begeisterung eine lange und beeindruckende Geschichte. Seit 1947 wird hier die kleine Zelluloidkugel über das Netz gejagt, und aus den Anfängen ist eine der führenden Adressen für Tischtennis in Baden-Württemberg gewachsen. Doch es geht um weit mehr als nur Punkte und Siege. Es geht um Gemeinschaft, Integration und die Förderung junger Talente. Über diesen besonderen Geist des Vereins sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Stefan Molsner, dem Ersten Vorsitzenden.

Ein halbes Leben für die Jugendarbeit und den Verein

Wer mit Stefan Molsner über den DJK Sportbund Stuttgart spricht, spürt sofort die tiefe Verbundenheit. Seit Ende der 1980er Jahre ist er Mitglied, seit 1990 im Vorstand aktiv und hat als Erster Vorsitzender die Geschicke des Vereins maßgeblich geprägt. Fragt man ihn nach dem, was den Verein auszeichnet, kommt die Antwort wie ein schneller Vorhandschlag: die langanhaltende Jugendarbeit. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Thomas Walter hat er seit Anfang der 90er Jahre kontinuierlich daran gefeilt, junge Menschen für den Sport zu begeistern und sie zu fördern. Während andere Vereine kamen und gingen, hat sich der DJK Sportbund Stuttgart als feste Größe etabliert und spielt seit über 40 Jahren im Spitzenbereich mit. Diese Kontinuität ist die Basis des gesamten Vereins. Mit rund neun Herren-, vier Damen-, drei Mädchen- und neun Jungenteams sowie einem engagierten Rollstuhlteam zeigt sich die beeindruckende Breite. Über die Hälfte der mehr als 400 Mitglieder sind Kinder und Jugendliche, was die zentrale Bedeutung des Nachwuchses unterstreicht.

Mehr als Sport: Integration und soziale Verantwortung

Der DJK Sportbund Stuttgart versteht sich nicht nur als sportliche Talentschmiede, sondern auch als sozialer Ankerpunkt im Stuttgarter Osten. Über die Hälfte der aktiven Spielerinnen und Spieler hat einen Migrationshintergrund. Molsner betont, wie wichtig das Zusammenbringen von Menschen unterschiedlichster Herkunft gerade in der heutigen Zeit ist. Als Integrationsstützpunkt des Deutschen Olympischen Sportbundes lebt der Verein diese Verantwortung aktiv. Dazu gehören Projekte mit Geflüchteten, für die in einem Heim ein Tischtennistisch aufgestellt wurde, an dem regelmäßig Training stattfindet. Aber auch die Inklusion wird großgeschrieben. Der Verein bietet Angebote für Menschen mit Parkinson und hat ein fest etabliertes Rollstuhlteam. Molsner berichtet von der enormen Dankbarkeit, die er von diesen Gruppen erfährt, was eine besondere Motivation für die ehrenamtliche Arbeit darstellt. Ergänzt wird dieses Engagement durch Kooperationen mit Schulen. In aktuell fünf Schul-AGs werden rund 120 Kinder an den Tischtennissport herangeführt. Dieses breite soziale Engagement macht den Verein zu einem Ort, an dem Leistung und Gemeinschaft Hand in Hand gehen und wo Menschen voneinander lernen und gemeinsam wachsen können.

Ehrenamt zwischen Leidenschaft und Herausforderung

Ein Verein dieser Größe und mit einem solch umfassenden Angebot lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Rund 40 Ehrenamtliche, von Mannschaftsführern über Trainer bis hin zum Vorstand, halten den Betrieb am Laufen. Doch Molsner spricht auch offen über die Herausforderungen. Während viele Mitglieder bei konkreten Aufgaben mit anpacken, lastet die Hauptarbeit auf den Schultern eines kleinen Kernteams. Neue engagierte Helfer zu finden und vor allem langfristig zu binden, sei schwierig. Die Anforderungen an Vereine steigen, sei es durch bürokratische Hürden oder administrative Auflagen seitens der Stadt, die manchmal im Widerspruch zum ehrenamtlichen Gedanken stehen. Wenn beispielsweise während der Feriensportwochen für 58 Kinder vormittags das Licht in der Halle aus bleibt, um Energie zu sparen, stößt das Engagement an seine Grenzen. Für die Zukunft wünscht sich Molsner daher nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch, dass es gelingt, die Verantwortung auf mehr Schultern zu verteilen und Nachfolger aufzubauen, die den Verein mit derselben Leidenschaft in die nächsten Jahre führen.

Dein Verein oder Unternehmen bei „Trude Kuh“

Wir von „Trude Kuh“ sind immer wieder beeindruckt von der Leidenschaft und dem Engagement, das Menschen in ihren Vereinen an den Tag legen, so wie Stefan Molsner vom DJK Sportbund Stuttgart. Im Gespräch wurde deutlich, wie Tischtennis nicht nur sportliche Höchstleistungen fordert, sondern auch als starkes Bindeglied in der Gesellschaft fungiert und Menschen unterschiedlichster Herkunft und mit verschiedenen Voraussetzungen zusammenbringt. Der Verein zeigt vorbildlich, wie Nachwuchsförderung, Inklusion und Leistungssport eine Einheit bilden können. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und eine ähnlich spannende Geschichte zu erzählen hast, dann melde Dich bei uns! Nutze die Chance und stell Deinen Verein im Interview bei uns im professionellen TV-Studio von „Trude Kuh“ vor. Wir bieten die passende Bühne, um Eure Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Aber nicht nur Vereine finden bei uns Gehör. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat ist „Trude Kuh“ auch eine starke Plattform für Dein Unternehmen. Wenn Du nach effektiven Wegen suchst, um Deine Zielgruppe zu erreichen und Deine Marke bekannt zu machen, solltest Du unsere vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen entdecken.