Christian Klostermann und Heinz Robbers vom Schützenverein Sögel von 1747 zu Gast bei „Trude Kuh“

In einer Zeit, in der Kanonendonner den Takt Europas vorgab und politische Spannungen den Alltag bestimmten, entstand im Jahr 1747 im niedersächsischen Sögel etwas ganz Besonderes: eine Gemeinschaft. Während Mächte um Einfluss rangen und Grenzen sich verschoben, schlossen sich Menschen nicht zusammen, um zu erobern, sondern um zusammenzuhalten. Sie gründeten den Schützenverein Sögel von 1747 und schufen damit eine Oase der Verlässlichkeit in einer unsicheren Welt. Diese leise, aber beständige Geschichte des Miteinanders wirkt bis heute nach und beweist, dass Tradition nicht Stillstand bedeuten muss. Wie es einem Verein gelingt, über fast drei Jahrhunderte hinweg seine Seele zu bewahren und gleichzeitig den Sprung in die moderne, schnelllebige Gegenwart zu meistern, darüber sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Christian Klostermann, dem Medienwart des Vereins, und Heinz Robbers, Oberst und erster Vorsitzender.

Zwischen uralter Armbrust und digitalem Schießstand

Der Schützenverein Sögel lebt einen faszinierenden Spagat zwischen historischem Erbe und moderner Technik. Ein besonderes Highlight ist das Kaiserschießen, bei dem eine uralte, traditionsreiche Armbrust zum Einsatz kommt. Heinz Robbers, der seit stolzen 56 Jahren Mitglied und seit 2014 erster Vorsitzender ist, beschreibt dieses Ereignis mit leuchtenden Augen. Nur wer bereits einmal die Königswürde errungen hat, darf auf den Kaisertitel hoffen. Das Schießen mit diesem historischen Gerät, das schon mal „rupt“, wie Robbers humorvoll anmerkt, ist eine Kunst für sich und verlangt Respekt und Geschick. Gleichzeitig hat der Verein aber auch massiv in die Zukunft investiert und seine Schießanlage komplett modernisiert. Diese Kombination aus dem fast musealen Charme der Armbrust und den digitalen, präzisen neuen Anlagen zeigt, wie der Verein es schafft, seine Wurzeln zu ehren, ohne den Anschluss an die Gegenwart zu verlieren. Diese Mischung aus Alt und Neu macht den Reiz aus und sorgt dafür, dass die Tradition lebendig und greifbar bleibt.

Ein Fest für alle: Generationen verbinden und Zukunft gestalten

Das Schützenfest ist weit mehr als nur ein Fest; es ist das Herzstück des Vereinslebens und ein gesellschaftliches Großereignis für die gesamte Region Sögel. Christian Klostermann, der seit 2026 als Medienwart für frischen Wind in der Kommunikation sorgt, betont, wie an diesen drei Tagen Jung und Alt zusammenkommen, um zu feiern, zu klönen und die Gemeinschaft zu pflegen. Vom Kaiserschießen am Samstag bis zum neuen Königsschießen am Montag herrscht eine besondere Atmosphäre. Eine Besonderheit ist der Ludmillenhof, ein tiefer gelegener Festplatz, der es bis zu 5.000 Zuschauern ermöglicht, das Geschehen wie in einem Amphitheater zu verfolgen. Doch der Verein ruht sich nicht auf seinen Traditionen aus. Offenheit wird großgeschrieben: Anders als in manch anderen Vereinen sind Frauen hier längst eine Selbstverständlichkeit und können selbstverständlich auch um die Königinnenwürde mitschießen. Diese moderne und entspannte Haltung ist ein Schlüssel, um auch für neue Generationen attraktiv zu bleiben und den Verein zukunftsfest aufzustellen.

Die Herausforderung Ehrenamt und die Wichtigkeit der Jugendarbeit

Wie viele Vereine in Deutschland steht auch der Schützenverein Sögel vor der Herausforderung, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Heinz Robbers bestätigt, dass dies nicht immer einfach ist. Doch der Verein setzt auf eine nachhaltige Strategie: eine intensive und wertschätzende Jugendarbeit. Indem man Kindern und Jugendlichen früh eine Perspektive im Verein bietet und sie für den Schießsport begeistert, legt man den Grundstein für das Engagement von morgen. Mit Angeboten wie Ferienpassaktionen, bei denen die Jüngsten spielerisch mit Lasergewehren erste Erfahrungen sammeln, werden sie behutsam an den Sport herangeführt. Der Verein bietet eine breite Palette an Disziplinen, vom Luftgewehrschießen im Stehen oder mit Auflage bis zum Kleinkaliber, sodass für jede Alters- und Interessengruppe etwas dabei ist. Diese Investition in den Nachwuchs ist eine Investition in die Zukunft, denn nur durch frischen Wind und engagierte junge Mitglieder kann eine so lange Tradition auch weiterhin mit Leben gefüllt werden.

Werde auch Du Teil unserer Gemeinschaft

Wir von „Trude Kuh“ fanden das Gespräch mit Christian Klostermann und Heinz Robbers vom Schützenverein Sögel von 1747 äußerst inspirierend. Es hat uns einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Vereine für unsere Gesellschaft sind, indem sie Traditionen lebendig halten und gleichzeitig den Mut haben, sich modern und offen für die Zukunft aufzustellen. Wenn auch Du einen Verein hast, den Du gerne einmal im TV-Studio von „Trude Kuh“ vorstellen möchtest, dann melde Dich bei uns! Wir bieten eine Plattform, um Eure Geschichten und Euer Engagement einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Nutze einfach die Möglichkeit, Deinen Verein im Interview vorstellen zu können und teile Deine Leidenschaft mit anderen. Auf unserer Webseite „Trude Kuh“ findest Du alle Informationen dazu. Aber nicht nur Vereine sind bei uns an der richtigen Adresse. Mit über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat sind wir auch für Unternehmen ein starker Partner. Wenn Du die enorme Reichweite unserer Plattform für Deine Botschaft nutzen möchtest, informiere Dich über unsere vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, um Deine Firma sichtbar zu machen und Deine Zielgruppe effektiv zu erreichen. Werde Teil unserer wachsenden Gemeinschaft und nutze das Potenzial von „Trude Kuh“ für Deinen Verein oder Dein Unternehmen. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören!