Ein paar Töne reichen aus, und schon überwindet Musik mühelos Grenzen, die die Politik über Jahre errichtet hat. Sie verbindet Generationen, Kulturen und sogar Menschen, die kein einziges gemeinsames Wort sprechen. Ein paar Takte, eine Melodie, und Fremde lächeln gemeinsam, bekommen Gänsehaut oder liegen sich am Ende eines Konzertes in den Armen. Musik gilt seit jeher als die universelle Sprache der Welt, doch sie braucht Menschen, die ihr eine Stimme geben. Menschen, die mit Leidenschaft und ehrenamtlichem Engagement dafür sorgen, dass aus Noten echte Verbindungen zwischen Ländern und Herzen werden. Genau diesen Gedanken lebt der Verein German Winds aus Birke im Landkreis Altenkirchen, gegründet von Sven Hellinghausen. Der Dirigent und Komponist war zu Gast in den TV-Studios von „Trude Kuh“, um mit Redaktionsleiter Georg Mahn über die Kraft der Musik und unvergessliche Orchesterprojekte zu sprechen.
Vom Petersdom in die Welt: Die Gründung von German Winds
Der Funke für das, was heute als Verein German Winds bekannt ist, zündete an einem der heiligsten Orte der Christenheit. Im Jahr 2017 führte Sven Hellinghausen eine von ihm komponierte Franziskusmesse im Petersdom in Rom auf – ein musikalisches Geschenk zum 80. Geburtstag von Papst Franziskus. Mit 160 Musikern, darunter 100 Sänger und 60 Instrumentalisten, war dieses Ereignis mehr als nur ein Konzert. Es war der Moment, in dem Musiker zusammenfanden, die eine gemeinsame Vision teilten: mit Musik Gutes zu tun. Der Impuls, daraus etwas Dauerhaftes zu schaffen, kam direkt von den Teilnehmern selbst. Sie spürten die besondere Verbindung, die durch das gemeinsame Musizieren entstand, und wünschten sich, diese Freundschaften über Europas Grenzen hinweg auszubauen. Hellinghausen griff diesen Wunsch auf und gründete den Verein. In einer Welt, in der politische und gesellschaftliche Gräben oft tiefer werden, setzt German Winds bewusst auf die verbindende Kraft der Musik, um Menschen auf emotionaler und intellektueller Ebene zusammenzubringen.
Mit Dudelsäcken und Nationalhymnen Brücken bauen
Die erste große Projektreise führte das Orchester 2019 nach Großbritannien. Unter dem Titel „Scotland and Borders Tour 2019“ trafen die deutschen Musiker auf lokale Orchester und schlossen Freundschaften, die bis heute halten. Ein besonderer Moment dieser Reise war der Auftritt im Buckingham Palace, bei dem die deutsche Nationalhymne gespielt wurde. Solche feierlichen Augenblicke, oft in Anwesenheit von Diplomaten, erzeugen eine Gänsehaut-Atmosphäre, die alle ergreift. Besonders berührend war die Reaktion eines walisischen Männerchors, der spontan den Text der deutschen Hymne googelte und mitsang – ein Zeichen gelebter, unverkrampfter Völkerverständigung. Diese unplanbaren, authentischen Momente sind das Herzstück der Vereinsarbeit. Es geht nicht nur darum, Konzerte zu spielen, sondern darum, Menschen kennenzulernen und ein nachhaltiges Netzwerk zu schaffen. Ein weiterer Höhepunkt war der Gewinn eines Kompositionswettbewerbs der Garde des englischen Königs durch Sven Hellinghausen, was dem Verein weitere Türen öffnete und zu gemeinsamen Auftritten führte. Die Zusammenarbeit von Berufsmusikern und ambitionierten Laien ist dabei ein zentrales Element. Das Herz zählt, nicht der professionelle Status, denn die Sprache der Musik wird von allen verstanden.
Leidenschaft, die sich selbst finanziert
Was die Arbeit von German Winds besonders auszeichnet, ist das außergewöhnliche Engagement seiner Mitglieder. Die rund 60 aktiven Musiker stammen aus allen Lebensbereichen, nehmen sich für die Probenwochenenden und Reisen extra Urlaub und finanzieren die Projekte aus eigener Tasche. Jedes Mitglied zahlt für jede Reise einen vierstelligen Betrag, um an Orten wie der Côte d’Azur oder in Schottland Benefizkonzerte zu geben, deren Erlöse vollständig an lokale Wohltätigkeitsorganisationen gehen. Eine staatliche Förderung gibt es nicht. Während lobende Worte von politischer Seite, wie etwa von der ehemaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, zwar guttun, bleibt die finanzielle Unterstützung oft aus. Doch der Verein lässt sich davon nicht entmutigen. Die Freude am gemeinsamen Musizieren und die tiefen Freundschaften, die dabei entstehen, sind der wahre Lohn. Diese positive Energie trägt die Musiker und motiviert sie, immer weiterzumachen. Nach den offiziellen Konzerten findet oft der sogenannte „Afterglow“ statt, bei dem in lockerer Runde weiter musiziert, gefeiert und die Freundschaft zelebriert wird. Es sind diese Momente, die zeigen, dass die investierte Zeit und das Geld eine unbezahlbare Bereicherung für jeden Einzelnen sind.
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Wir von „Trude Kuh“ sind tief beeindruckt von der Leidenschaft und dem Engagement, das Sven Hellinghausen und der Verein German Winds an den Tag legen, um mit Musik Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und eine ebenso spannende Geschichte zu erzählen hast, dann melde Dich bei uns! Wir bieten Dir die Möglichkeit, Deinen Verein im Interview vorstellen zu können, und zwar direkt bei uns im professionellen TV-Studio von „Trude Kuh“. Wir glauben fest daran, dass ehrenamtliches Engagement eine Bühne verdient und möchten Eure wertvolle Arbeit einem breiten Publikum näherbringen. Nutze die Chance, Deine Botschaft zu verbreiten und andere Menschen für Deine Sache zu begeistern. Aber nicht nur Vereine finden bei uns die perfekte Plattform. Wenn Du ein Unternehmen führst und nach effektiven Wegen suchst, Deine Marke, Deine Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen, bist Du bei uns ebenfalls goldrichtig. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat bietet „Trude Kuh“ ein enormes Werbepotenzial. Wir erstellen maßgeschneiderte Konzepte, die genau auf Deine Zielgruppe zugeschnitten sind. Entdecke die vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen und profitiere von unserer enormen Reichweite, um Deine Firma erfolgreich zu positionieren. Ob Verein oder Unternehmen – wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewirken.


