Es sind die kleinen, flüchtigen Momente, die das Leben reich machen: ein unbeschwertes Kinderlachen, ein leuchtender Blick, ein gemeinsamer Augenblick mit der Familie. Für die meisten sind dies selbstverständliche Bilder des Alltags. Doch was, wenn die gemeinsame Zeit plötzlich begrenzt ist? Wenn eine ärztliche Diagnose über eine lebensverkürzende Krankheit das gesamte Familienleben auf den Kopf stellt, wird jeder dieser Augenblicke unendlich kostbar. Hinter jeder Diagnose steht ein Kind mit Träumen, Wünschen und der Sehnsucht nach schönen Erlebnissen. An diesem Punkt beginnt eine Mission, die viel Herz, Kraft und Menschlichkeit erfordert. Es geht nicht um das Ende, sondern um das Leben – um die Erinnerungen, die bleiben. Genau dieser Aufgabe hat sich die TOMASZ Kinder und Jugendhospizhilfe aus Kaarst verschrieben. Ihr Gründer, Tomasz Goralski, war zu Gast in den TV-Studios von „Trude Kuh“, um im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn über seine Herzensangelegenheit zu sprechen.
Vom Spendenskandal zur transparenten Herzenssache
Der Impuls, selbst aktiv zu werden, wurzelte in einer negativen Erfahrung. Tomasz Goralski war lange Zeit als Privatperson Spender, bis ihn im Jahr 2007 ein Spendenskandal einer großen Organisation fassungslos machte. Diese Wut wandelte er in eine positive Vision um: die Gründung eines eigenen Vereins, der absolute Transparenz im Umgang mit Spendengeldern garantiert. Im Jahr 2020 wurde aus dieser Idee die TOMASZ Kinder und Jugendhospizhilfe. Der Name, abgeleitet von seinem eigenen Vornamen, ist dabei ein bewusstes Bekenntnis zu dieser Transparenz und persönlichen Verantwortung. Auf der Webseite des Vereins wird diese Philosophie eindrucksvoll gelebt. Anders als bei vielen anderen Organisationen finden sich dort detaillierte und für jeden einsehbare Aufstellungen der Spendeneinnahmen, der finanzierten Projekte und der anfallenden Vereinskosten. Goralski betont, dass Spender ein Recht darauf haben zu erfahren, was mit ihrem Geld geschieht. Diese Offenheit soll Vertrauen schaffen und zeigen, dass jeder Euro direkt dort ankommt, wo er gebraucht wird: bei den Kindern und ihren Familien.
Magische Momente mit Alpakas und Rollstuhlschaukeln
Die Arbeit der TOMASZ Kinder und Jugendhospizhilfe ist so vielfältig wie die Wünsche der Kinder. Im Mittelpunkt stehen Erlebnisse, die den oft schweren Alltag für eine Weile in den Hintergrund rücken lassen. Ein besonders magisches Beispiel sind die organisierten Alpakawanderungen. Die ruhige und sanfte Art der Tiere scheint eine fast heilende Wirkung auf die Kinder zu haben, zaubert ihnen ein Lächeln ins Gesicht und schafft unvergessliche Erinnerungen. Doch der Verein denkt weiter. Er finanziert Projekte, die oft übersehen werden, aber einen riesigen Unterschied machen. Dazu gehören spezielle Kinderpflegebetten, die von Krankenkassen nicht übernommen werden, weil Hospize rechtlich nicht als Krankenhäuser gelten. Ein anderes bewegendes Projekt ist die Anschaffung eines Rollstuhltrampolins oder einer Rollstuhlschaukel. Goralski macht deutlich: Auch Kinder im Rollstuhl haben den Wunsch zu schaukeln und unbeschwert zu sein. Der Verein arbeitet eng mit Kinderhospizen zusammen, die Anträge für Einzelwünsche oder Gruppenaktivitäten stellen. So werden jährlich rund zehn größere Projekte realisiert, die den Kindern und auch ihren Familien, wie den Geschwistern oder Müttern, eine dringend benötigte Auszeit und neue Kraft schenken.
Aufklärung gegen das Tabuthema Hospiz
Neben der direkten Hilfe sieht Tomasz Goralski eine weitere wichtige Aufgabe in der Aufklärungsarbeit. Der Begriff „Hospiz“ ist in der Gesellschaft oft noch ein Tabuthema, verbunden mit Angst und der Vorstellung eines Ortes, an dem nur gestorben wird. Goralski kämpft aktiv gegen dieses Vorurteil. Er erklärt, dass in Hospizen viel mehr gelacht als geweint wird. Es sind keine sterilen Krankenhäuser, sondern liebevolle Rückzugsorte für die ganze Familie, an denen das Leben gefeiert wird. Bei Informationsständen erlebt er immer wieder, wie Menschen zögern, auf ihn zuzugehen, sobald sie den Namen des Vereins lesen. Doch es gibt auch viele, die die Arbeit wertschätzen und unterstützen. Durch die öffentliche Präsenz, wie zum Beispiel mit einem 40-Tonner-LKW, der mit dem Vereinslogo durch ganz Deutschland fährt, soll das Thema sichtbarer gemacht werden. Goralskis Vision für die nächsten zehn Jahre ist es, alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhospizhilfe in Deutschland unter dem Dach seines Vereins zu vereinen und so noch mehr Familien erreichen und unterstützen zu können.
Werde auch Du Teil unserer „Trude Kuh“ Gemeinschaft
Das bewegende Gespräch mit Tomasz Goralski hat uns von „Trude Kuh“ einmal mehr gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und Zusammenhalt sind. Die TOMASZ Kinder und Jugendhospizhilfe leistet eine unschätzbar wertvolle Arbeit, indem sie Familien in den schwersten Zeiten Lichtblicke schenkt. Wir finden, solche Initiativen verdienen die größtmögliche Bühne. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und Eure Geschichte erzählen möchtest, dann melde Dich bei uns! Wir bieten Dir die Möglichkeit, Deinen Verein im Interview vorstellen zu können, direkt bei uns hier im professionellen TV-Studio von „Trude Kuh“. Wir möchten Eurer wichtigen Arbeit die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdient. Unsere Plattform ist der ideale Ort, um Eure Botschaft zu verbreiten und neue Unterstützer zu finden. Vielleicht möchtest Du aber auch Dein Unternehmen oder Deine Marke einem breiten Publikum präsentieren. Mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat bietet Dir „Trude Kuh“ eine enorme Reichweite. Entdecke die vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen und nutze unser starkes Netzwerk für Deinen Erfolg. Wir glauben fest an die Kraft von guten Geschichten und starken Partnern. Besuche uns auf unserer Webseite „Trude Kuh“ und erfahre mehr darüber, wie wir gemeinsam etwas bewegen können. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald Deine Geschichte zu erzählen oder Dein Unternehmen erfolgreich zu bewerben.


