Die Kamera fährt über vier strahlend blaue Courts, auf denen gelacht, geklatscht und gekämpft wird. Ein Ball prallt an Glas, schnellt zurück ins Feld, vier Schläger treffen sich im Takt – es ist dieses knackige Ping, das Teamgeist hörbar macht. In Freilassing, direkt an der Salzach, ist eine Idee Realität geworden: Aus einem Spielfeld wird eine Chance, aus einem Verein ein Netzwerk, aus Sport ein sozialer Motor. Was wie ein lokales Court-Projekt beginnt, reicht längst bis nach Kapstadt. Redaktionsleiter Georg Mahn begrüßt dazu in den Studios von „Trude Kuh“ die Frau, die das möglich macht: Ingrid Richter, erste Vorsitzende des Sharety Padel Tennis Vereinsnetzwerk.
Was Padel ist – und warum der Funke so schnell überspringt
Padel, Paddel – die Aussprache ist großzügig, die Faszination eindeutig. Der Sport mischt die Dynamik von Kleinfeldtennis mit der Cleverness von Squash, wird zu viert gespielt und ist dadurch so kommunikativ wie zugänglich. Der Schläger ist kompakter als beim Tennis, die Lernkurve steil: Einsteigen, spielen, dranbleiben – ob Familie, Freundeskreis, Firmenteam oder Vereinsmannschaft. Genau diese Kombination aus Leichtigkeit und Teamgefühl macht Padel zum Sport der Stunde. In den südlichen Ländern längst etabliert, nimmt die Bewegung in Deutschland spürbar Fahrt auf. Und sie hat Ambitionen: Der Weg Richtung olympische Bühne ist kein ferner Traum, sondern ein realistischer Horizont – ein zusätzlicher Schub für Aufbau, Sichtbarkeit und Nachwuchs.
Von der Tennistrainerin zur Netzwerkerin
Ingrid Richter blickt auf eine beachtliche Tennisvita zurück. Als staatlich geprüfte Tennistrainerin hat sie das Netzspiel geliebt, das Doppeln, das mutige Vorwärts. Als der Trendschwenk zur beidhändigen Rückhand und zum Grundlinienspiel kam, passte es nicht mehr zu ihrer Philosophie. 2018 dann der Impuls aus der Familie: Ein Argentinier in Italien, der fragt, ob sie Padel aufbauen wolle. Keine Strandspielerei, sondern genau die Sportart, die ihren Teamgedanken trifft. Richter macht den ersten Trainerschein, kehrt nach Freilassing zurück – und findet: keinen einzigen Platz. Salzburg? Fehlanzeige. Wien, München? Weit weg. Also beginnt sie, Vereine anzusprechen, Genehmigungen zu durchforsten, Überzeugungsarbeit zu leisten. Gegenwind gehört dazu, aber der Kurs bleibt klar. Heute steht in Freilassing eine Vierfeldanlage – und sie ist mehr als eine Sportstätte, sie ist die Zentrale eines Vereinsnetzwerks.
Vier Felder, viele Möglichkeiten: Training, Turniere, Teamspirit
Die Anlage zeigt von oben klare Kanten, in der Mitte Raum für Begegnung, Gespräche, Verschnaufen. Das Angebot ist bewusst breit: Trainings für Einsteiger und Fortgeschrittene, Ranglistenturniere, Firmenevents, Familienformate. Wer paddeln will, soll spielen können – auch ohne eigene Infrastruktur. Genau deshalb richtet sich das Vereinsnetzwerk an Unternehmen mit Sportabteilungen, an Tennis- und Mehrspartenvereine, an Abteilungen, die Kommunikation und Teamgefühl fördern möchten. Wer keine Baugenehmigung bekommt, keinen Etat freimachen kann oder schlicht keine Plätze hat, bucht Slots in Freilassing. So entstehen Teams, Spielpläne, kleine Ligen. Und so wächst Padel dort, wo es am meisten gebraucht wird: vor Ort.
Bayern zieht nach: 75 Turniere, ein Landesverband und Partnerplätze
Damit ein junger Sport zur Struktur findet, braucht es Wettkampfkalender und Wertungspunkte. Für 2026 plant das Netzwerk 75 Turniere für die deutsche Rangliste – nicht als Selbstzweck, sondern als Sprungbrett für Talente in einer Region, die geographisch gern „am Ende von Deutschland“ verortet wird. Lange Wege nach Nordrhein-Westfalen oder München? Müssen nicht sein, wenn in Freilassing und der Partneranlage in Burgkirchen ausreichend Turniere stattfinden. Parallel wurde der Bayerische Landesverband für Paddeln gegründet, um Hallen, Ligen und Nachwuchs systematisch zu entwickeln. Ja, Bayern hängt gegenüber früher gestarteten Bundesländern zurück – nicht aus Mangel an Leidenschaft, sondern an Hallenplätzen und Genehmigungen. Genau deshalb setzt das Netzwerk auf Kooperation statt Konkurrenz: Jede neue Gemeinde mit einem oder zwei Courts ist ein Mosaikstein auf dem Weg zu kurzen Wegen und breiter Basis.
Soziales Herz: Von Freilassing nach Kapstadt
Sport ist mehr als ein Ergebnis. Im Fall des Sharety Padel Tennis Vereinsnetzwerk wird aus jeder gebuchten Stunde ein Obolus für soziale Projekte. Das Leuchtturmbeispiel heißt Cook Tastic in Kapstadt. Die Biographie von Ingrid Richter schlägt den Bogen: Sechs Jahre lebte und arbeitete sie dort, initiierte Sportprojekte in Townships, scheiterte zu oft an fehlender Finanzierung – und zog die Konsequenz, eine nachhaltige Geldquelle über den Sportbetrieb aufzubauen. Cook Tastic identifiziert junge Menschen aus den Townships, die Talent für Küche und Bäckerei mitbringen, bildet sie professionell aus und führt sie in Jobs. Rotary Salzburg International fördert das Programm seit vier Jahren, weitere drei sind zugesichert – Richter verantwortet die Initiative federführend. Der nächste Schritt ist mutig und konkret: Absolventinnen und Absolventen, die bereits in Kapstadts Gastronomie Fuß gefasst haben, kommen für drei bis sechs Monate als Saisonkräfte in den Alpenraum, sammeln Auslandserfahrung, verdienen gut, kehren zurück und tragen Know-how in ihre Community. Hilfe zur Selbsthilfe – nicht als Slogan, sondern als Arbeitsprinzip. Gleichzeitig bleibt auf den Courts in Freilassing der sportliche Anspruch hoch: von regionalen Ranglistenturnieren bis zu bayerischen Meistertiteln, wie sie das Damenteam bereits eingefahren hat.
Unterstützung willkommen: Sponsoring, Spenden, Mitmachen
Ohne Ressourcen lässt sich keine Anlage bespielen, kein Jugendtraining aufbauen, kein Turnierkalender füllen. Das Netzwerk profitiert von einem Investor, der die Vierfeldanlage realisierte, und von Partnern wie Padelbase auf österreichischer Seite – logisch, bei einer Anlage, deren Spielbetrieb zu 95 Prozent von Salzburgerinnen und Salzburgern frequentiert wird. Aber auf Dauer trägt nur ein breiter Sockel: Unternehmen, die Teamevents buchen oder als Sponsoren auftreten, Vereine, die Mannschaften melden, Kommunen, die genehmigen und Flächen ermöglichen, Ehrenamtliche, die organisieren. Damit die Wege kürzer werden, plant das Netzwerk die Region systematisch zu verdichten: Jeder Ort ein bis zwei Plätze – dann wächst Padel organisch, alltagstauglich und dauerhaft. Wer solange keinen eigenen Court betreiben kann, bindet sich ans Vereinsnetzwerk, profitiert von Spielbetrieb, Training, Turnieren – und unterstützt zugleich die Projekte in Kapstadt.
Deine Einladung: Komm ins TV-Studio, stell Deinen Verein vor und nutze unsere Reichweite
Wir von „Trude Kuh“ haben Ingrid Richter und das Sharety Padel Tennis Vereinsnetzwerk eingeladen, weil ihre Geschichte zeigt, wie Sport Türen öffnet: von Freilassing bis Kapstadt, von der ersten Trainingsstunde bis zu 75 Ranglistenturnieren in 2026, vom Damenteam mit bayerischem Meistertitel bis zur Ausbildung junger Köchinnen und Köche bei Cook Tastic – und genau solche Geschichten wollen wir mit Dir weiterspinnen. Wenn Du einen Verein, eine Initiative oder ein Unternehmen hast, das Menschen bewegt, dann melde Dich bei uns: Auf „Trude Kuh“ findest Du Hintergründe und Kontaktmöglichkeiten, unser TV-Studio von „Trude Kuh“ steht für starke Auftritte bereit, und wenn Du Deinen Verein im Interview vorstellen willst, machen wir daraus eine Sendung, die gesehen wird. Mit über 14,5 Mio. Kontakten im Monat bieten wir enorme Reichweite und vielfältige Werbemöglichkeiten für Unternehmen – ob Du Recruiting pushen, Markenbekanntheit ausbauen oder Events promoten möchtest. Wir erzählen Deine Geschichte so, dass sie hängen bleibt, lebendig, nahbar und medienstark. Du bringst Dein Thema, wir liefern Bühne, Redaktion und Publikum. Wenn Du also Reichweite suchst, neue Mitglieder, Partner oder Kundinnen und Kunden gewinnen willst, dann komm zu uns ins TV-Studio von „Trude Kuh“. Wir kümmern uns um die Produktion, die Verbreitung und das perfekte Storytelling – und Du nutzt die Kraft eines Netzwerks, das für Dich spielt. Schreib uns, wenn Du bereit bist, den nächsten Schritt zu gehen.


