Samstagmorgen, das Gras noch feucht vom Tau, die Schuhe quietschen, wenn kleine Stollen über den Platz huschen. Eltern rücken Mützen zurecht, korrigieren Schals, der Ball rollt, mal elegant, mal eckig, und irgendwo ruft jemand „Weiter, weiter!“. Wer so beginnt, denkt an Tore, Tabellen, Triumphe. Wer genauer hinsieht, erkennt etwas Größeres: einen Ort, an dem Kinder Halt finden, Trainer nach Feierabend noch eine zweite Schicht einlegen und Vereine mit knappen Kassen, Hallenplänen und dem übermächtigen Gegner Bildschirmzeit ringen. Genau hier verortet sich die Fußballabteilung der SG Friedrichsfehn/Petersfehn, kurz SG FriPe, im niedersächsischen Landkreis Ammerland – und genau darüber sprachen Trainer und Projektinitiator Jan Nolopp sowie Vorstandsmitglied Stefan Häusler im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den Studios von „Trude Kuh“.
Zwischen Pfeifkonzert und Punchlines: Warum SG FriPe mehr als Fußball ist
Die Fußballabteilung der SG Friedrichsfehn/Petersfehn lebt die Mischung aus Lachen, Lautstärke und Leidenschaft – und aus ganz viel Organisation. Jan Nolopp ist seit den Neunzigerjahren im Verein verwurzelt, erst als Spieler, dann als Trainer. Wenn er heute auf den Platz tritt, trainiert er teils junge Männer, die er einst im Grundschulalter kennengelernt hat. Dieses lange Band zwischen den Generationen ist Programm: Von den allerjüngsten Jahrgängen aus der Waldschule (2012/2013er bis 2021/2022er Kohorten werden inzwischen erreicht) über die G- und F-Jugend mit vielen Teams bis hinauf zu den älteren Jahrgängen zieht sich ein roter Faden – unten breite Basis, oben größere Teams, dafür weniger Mannschaften. Das Ziel: Möglichst viele Kinder früh abholen und lange im Sport halten.
Stefan Häusler beschreibt die Vereinsarbeit als reizvoll und fordernd zugleich. Ehrenamt sei kein Selbstläufer, sagt er, eher ein Staffellauf: mal schwarz, mal weiß, oft „alles gleichzeitig“. Was die Mühen aufwiegt, sind strahlende Kinderaugen und die dankbaren Worte am Spielfeldrand. Und doch: Der Nachwuchsarbeit steht ein moderner Gegenspieler gegenüber – nicht die Nachbarvereine, sondern die digitale Versuchung. Tablets, Feeds und Likes locken inzwischen schon Neun- bis Zehnjährige. SG FriPe setzt dagegen auf das, was keine App kann: Gemeinschaft, Bewegung, echte Erlebnisse.
Programme, die bewegen: Camps, Kindersporttage und polysportive Angebote
SG FriPe denkt Fußball vom Kind aus: Bewegung vor Spezialisierung, Spaß vor Selektion. So öffnete die Abteilung kurz vor Weihnachten noch einmal die Turnhalle, damit der Nachwuchs Energie loswird. Das große Fußballcamp mit 110 Kindern ließ den Ball ganztägig rollen; Jan Nolopp stand mit auf dem Platz – erschöpft, aber glücklich. Ein Kindersporttag folgte, mit Hindernisparcours, Laufkarten und Medaillen: 250 Kinder wurden in drei Blöcken durch Bewegungsstationen gelotst, altersgerecht, wertschätzend und mit viel Applaus.
Ganz frisch ist das neue Sportcamp: zwei Hallen, zweieinhalb Stunden Aufbau, Ninja- und Parkourelemente, Hangeln, Klettern, Turnen, Tabata zum Warmwerden, One-Minute-Challenges – und natürlich Ballspiele, die weit über das reine Fußball-ABC hinausgehen. Das Konzept heißt polysportiv: Viele Wege führen zur Bewegung, viele Bewegungen führen zu Teamgeist. Genau so hält man Kinder im Spiel – und später im Verein.
Mädchen auf dem Platz: Frida als Erfolgsgeschichte
Fußball ist bei SG FriPe keine Jungsdomäne. Mit „Frida“ besteht seit Jahren eine Spielgemeinschaft im Mädchenfußball, aktuell gemeinsam mit Petersfehn und rund 80 aktiven Spielerinnen. Nicht jede Phase glänzt tabellarisch, aber die Struktur steht: Teams, Trainerinnen und Trainer, die Mädchen fördern und fordern, eine Abteilung, die Sichtbarkeit schafft und Talente wachsen lässt. Wie überall im Ehrenamt hängt vieles an engagierten Köpfen. Sind sie da, blüht’s – bei den Mädchen genauso wie bei den Jungs.
Winter, Wetter, Wirklichkeit: Warum der „Soccer Court Petersfehn“ jetzt gebraucht wird
So viel Bewegung braucht Räume – und gerade im Winter sind diese knapp. Zwar verfügt die Spielgemeinschaft über zwei große und zwei kleine Hallen, doch die Belegungspläne sind eng. Wenn A-Jugendliche am Samstagmorgen oder nach der Schule trainieren müssen, weil anders keine Zeiten frei sind, kostet das Durchhaltewillen. Draußen wird es noch schwieriger: Von Oktober bis weit in den März hinein sind die Rasenplätze oft gesperrt, Flutlicht bleibt dunkel, Training fällt aus. Hier setzt das Projekt „Soccer Court Petersfehn“ an.
Die Idee: kein XXL-Stadion, sondern eine alltagstaugliche Kunstrasen-Trainingsfläche. Robust, bespielbar, flutlichtfähig – ein Ort, der Trainingskonstanz in der schlechten Jahreszeit garantiert. Für die Kinder heißt das: weniger Ausfall, mehr Fortschritt, mehr Freude. Für den Verein: verlässliche Planbarkeit. Seit Ende 2024 arbeitet eine Projektgruppe an Konzept, Prospekt und Finanzierung. Geplant ist eine Mischkalkulation: Eigenanteile durch Events und Aktionen, Förderungen durch die Gemeinde, Unterstützung durch Unternehmen und Spenden. Das Ziel ist realistisch, die Summe ambitioniert – und jeder Beitrag hilft.
Zusammenarbeit im Kleinen: Pragmatismus statt Plakette
Große, formale Kooperationen sind selten, doch auf Arbeitsebene läuft viel. Trainerinnen und Trainer stimmen sich jahrgangsweise ab, organisieren gemeinsame Turniere und Aktionen. Ein Beispiel mit Sogwirkung war die Mini-EM: Eine Handvoll Eltern begann im Januar zu planen, im Sommer stand ein Turnier, das Gemeinschaft stiftete – so erfolgreich, dass es in diesem Jahr zur Weltmeisterschaft eine Neuauflage geben soll. Genau aus solchen Initiativen entstehen Erinnerungen, die länger halten als ein Saisonergebnis.
Haltung, die trägt: Ausbildung und Breitensport als Doppelpass
Stefan Häuslers Wunsch für die Zukunft ist nüchtern und weitblickend zugleich: eine nachhaltige Ausbildung, die fortlaufend gute Fußballer hervorbringt, und zugleich eine stabile Breite – idealerweise mindestens zwei Teams in den höheren Jugendklassen. Gelingt dieser Doppelpass, schaffen es die Jugendlichen durch die kritischen Jahre, bleiben dem Sport treu und der Gemeinschaft verbunden. Jan Nolopp setzt noch einen emotionalen Akzent: Der Verein solle Kindern Erinnerungen schenken, die ein Leben lang lächeln lassen – Trainingslager, Camps, Turniere, Fahrten. Wer mit leuchtenden Augen zurückblickt, kommt oft als Jugendtrainer, Betreuerin oder Vorstandsmitglied zurück. So schließt sich der Kreis des Ehrenamts.
Einladung, Werbung und Ausblick: Wie Du mit „Trude Kuh“ Reichweite, Wirkung und Wir-Gefühl verbindest
Wenn Du jetzt die SG Friedrichsfehn/Petersfehn im Blick hast und die Mischung aus Nachwuchsarbeit, polysportiven Angeboten, Mädchenfußball mit „Frida“ und dem zukunftsweisenden Projekt „Soccer Court Petersfehn“ beeindruckend findest, dann haben wir eine einfache Botschaft: Wir von „Trude Kuh“ öffnen Dir Türen, Kameras und Reichweiten. In unseren Studios hast Du die Möglichkeit, Deinen Verein zu präsentieren, Geschichten zu erzählen und Unterstützer zu gewinnen – genau so, wie Jan Nolopp und Stefan Häusler es getan haben. Du willst wissen, wer wir sind und was wir auf die Beine stellen? Dann schau auf unserer Seite „Trude Kuh“ vorbei: „Trude Kuh“. Wenn Du Dich für einen eigenen Auftritt interessierst, erfährst Du alles über unser TV-Studio von „Trude Kuh“ und wie wir Sendungen mit Herz, Humor und Handwerk produzieren. Du leitest einen Verein und möchtest Eure Arbeit im Interview vorstellen, Mitglieder begeistern oder Sponsoren gewinnen? Melde Dich hier: Verein im Interview vorstellen. Und falls Du als Unternehmen Aufmerksamkeit mit Haltung verbinden willst, zeigen wir Dir, wie Dein Angebot bei uns zielgenau platziert werden kann – von Sponsoring bis Spots, on air und online: Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir von „Trude Kuh“ erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bringen Deine Themen dahin, wo sie wirken: auf Bildschirme, in Feeds und in Köpfe. Wenn Du also Deinen Verein sichtbar machen, Unterstützung für Projekte wie einen Kunstrasenplatz sammeln oder Dein Business wirkungsvoll bewerben willst, dann komm zu uns. Wir kümmern uns um Konzept, Redaktion und Produktion – Du bringst die Leidenschaft mit.


