Ein Ball, eine Wiese am Bremsenberg und der unbändige Wille, nach den Wirren des Ersten Weltkrieges wieder zusammenzukommen und etwas Neues aufzubauen. Was im Jahr 1919 als kleine Vision einiger fußballbegeisterter Menschen in Erkrath begann, ist heute eine Institution, die Generationen vereint und weit mehr als nur Sport bietet. Es ist die Geschichte des SSV Erkrath 1919, eines Vereins, der den Geist der Gemeinschaft von den Anfängen bis in die Gegenwart trägt. Es sind Geschichten von Trainern, die nach Feierabend auf dem Platz stehen, von Ehrenamtlichen, die Trikots waschen, und von einem Zusammenhalt, der das soziale Gefüge einer ganzen Stadt prägt. Genau über diese Leidenschaft, das Engagement und die Menschen hinter dem Spiel sprachen Joel Abdellattif, zweiter Geschäftsführer und Spieler, sowie Carsten Rösler, Trainer der dritten Mannschaft, im Interview mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“.
Mehr als nur ein Sportverein: Ein Zuhause für Generationen
Für Carsten Rösler, der vor etwa neun Jahren über seinen Sohn den Weg zum SSV Erkrath fand und heute die dritte Mannschaft trainiert, ist die Antwort klar: Der SSV ist ein klassischer Dorfverein im besten Sinne des Wortes. Es ist ein Ort, an dem jeder aus dem Dorf willkommen ist, an dem Kinder einfach Fußball spielen können und eine echte Gemeinschaft entsteht. Es geht darum, zusammenzukommen, sich kennenzulernen und auch soziale Kompetenzen zu erlernen – dazu gehört eben auch, mal einen Streit fair auszutragen. Joel Abdellattif, der als zweiter Geschäftsführer eine verantwortungsvolle Position im Vorstand bekleidet, pflichtet ihm bei. Die soziale Komponente sei einer der Hauptpunkte, auf die der Verein achtet. Es ist die Basis für alles: das gute Verhältnis zwischen Trainern und Kindern, die Freude am Training und das Gefühl, auch in den Seniorenmannschaften immer willkommen zu sein. Dieser gelebte Zusammenhalt ist spürbar und macht den Verein zu einer Art zweitem Zuhause vor den Toren Düsseldorfs, wo jeder jeden kennt und man sich auch mal beim Einkaufen über den Weg läuft.
Von der Bambini-Jugend in den Vorstand
Die Verbundenheit mit dem Verein zeigt sich eindrucksvoll am Werdegang von Joel Abdellattif. Mit sechs Jahren schnürte er zum ersten Mal für die Bambinis des SSV die Fußballschuhe und durchlief sämtliche Jugendmannschaften. Auch als er mit 14 Jahren aufgrund fehlender Spieler kurzzeitig den Verein wechseln musste, blieb er dem SSV treu und engagierte sich fortan als Jugendtrainer – eine Tätigkeit, die er seit sechs Jahren mit großer Leidenschaft ausübt. Diese Verbindung von Jung und Alt ist ein Schlüssel zum Erfolg des Vereins. Viele Vereine kämpfen damit, junge Menschen für Vorstandsarbeit zu begeistern, doch dem SSV Erkrath gelingt dieser Spagat. Bei den letzten Wahlen wurde der Vorstand gezielt neu gemischt. Erfahrene Mitglieder, die das Know-how und die Kontakte zum Verband besitzen, arbeiten nun Hand in Hand mit jüngeren Leuten wie Joel. Dieser frische Wind bringt neue Ideen und sorgt dafür, dass der Verein modern und attraktiv bleibt, ohne seine Wurzeln und die älteren Generationen zu vergessen, die den Verein über Jahrzehnte geprägt haben.
Soziales Engagement und die Stärke des Ehrenamts
Der SSV Erkrath 1919 zeigt, dass sein Engagement weit über den Spielfeldrand hinausgeht. Die dritte Mannschaft initiierte eine Spendenaktion, bei der bei Heimspielen ein „Spenden-Euro“ gesammelt wird. Im ersten Jahr kamen so stolze 1000 Euro zusammen, die an die Tafel in Erkrath übergeben wurden. In der aktuellen Saison sammelt der Verein für das Kinderhospiz in Düsseldorf-Gerresheim. Der Antrieb dafür kam direkt aus der Mannschaft durch einen Spieler mit einer persönlichen Verbindung zum Thema. Solche Projekte sind nur dank der rund 40 Ehrenamtlichen möglich, die das Rückgrat des Vereins bilden. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz im Hintergrund – von der Sponsorenakquise über die Organisation des Spielbetriebs bis hin zur Vorstandsarbeit – wäre der Verein nicht lebensfähig. Gerade die Akquise von Sponsoren für neue Trikots oder Trainingsanzüge ist, wie Joel betont, echte Knochenarbeit. Doch genau diese Menschen, die selten im Rampenlicht stehen, machen den SSV Erkrath zu dem, was er ist: ein geiler Club, weil er aus korrekten Leuten besteht, die eine familiäre Atmosphäre schaffen.
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Wir von „Trude Kuh“ sind immer wieder begeistert, welche Geschichten und welch großartiges Engagement in den Vereinen unserer Region stecken, wie das beeindruckende Beispiel des SSV Erkrath 1919 zeigt. Solltet auch ihr in einem Verein aktiv sein und möchtet eure Geschichte mit einem breiten Publikum teilen, dann meldet euch bei uns! Nutzt die Chance und stellt euren Verein im Interview vorstellen in unserem professionellen TV-Studio von „Trude Kuh“. Wir bieten euch die Plattform, um eure Arbeit, eure Ziele und eure Leidenschaft zu präsentieren und vielleicht neue Mitglieder oder Unterstützer zu gewinnen. Unsere Plattform „Trude Kuh“ erreicht über 14,5 Millionen Kontakte im Monat und ist damit nicht nur für Vereine eine spannende Adresse. Auch für Unternehmen eröffnen sich hier vielfältige Möglichkeiten. Wenn Du Dein Unternehmen einer großen und interessierten Zielgruppe vorstellen und von unserer Reichweite profitieren möchtest, informiere Dich über unsere attraktiven Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir bieten maßgeschneiderte Konzepte, um Deine Werbebotschaft effektiv zu platzieren. Egal ob Verein oder Unternehmen, wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam etwas zu bewegen.


