Ralf Hillmer und Lutz Zimmermann von Tauchsport „Die Basis“ zu Gast bei „Trude Kuh“

Im Studio flimmert ein Foto auf: drei Taucher, ein versenktes Flugzeug im Kreidesee, Algen am Cockpitfenster, dahinter ein grinsender Skelett-Pilot mit Mütze. Es ist dieser Moment, in dem sich die Oberfläche verabschiedet und die Neugier übernimmt. Nicht die Welt über, sondern die Welt unter der Wasserlinie – kalt, dunkel, ungekämmt, aufregend. Genau dorthin führt die Leidenschaft von Ralf Hillmer und Lutz Zimmermann, dem ersten und zweiten Vorsitzenden des Vereins Die Basis. Sie sprechen über das Atmen unter Wasser, über Sicherheit, Gemeinschaft und die Freude, die Familie mit in eine Umgebung zu nehmen, die keinen Fehler verzeiht. Aufgezeichnet wurde das Gespräch in den TV-Studios von „Trude Kuh“. Moderator des Interviews ist Redaktionsleiter Georg Mahn.

Vom ersten Atemzug bis zur Routine: Wie Tauchen zur Heimat wird

Für Ralf begann alles mit einem Schnuppertauchgang in einem stillen See bei Schloss Sandmann. Ein erster Blick in die Unterwasserwelt, der sofort zündete: „Ich mach den Schein, ich will tauchen.“ Was wie ein Abenteuer klingt, ist für ihn eine Art Zuhause geworden – Ruhe beim Eintauchen, Fokus beim Schweben, Konzentration auf jeden Atemzug. Lutz fand seinen Weg über Verwandte in den Banter See in Wilhelmshaven. Trotz bescheidener Sicht war die Erfahrung, unter Wasser atmen zu können, ein Aha-Moment: plötzlich öffnet sich eine völlig neue Welt. Aus einer Neugier wird Routine, aus Routine Sicherheit – und aus Sicherheit das Vertrauen, dass man mit dem Buddy zu zweit stärker ist als allein.

Die beiden beschreiben Tauchen als konzentrierte Gelassenheit. Man ist bei sich, während man zu zweit unterwegs ist. Das Prinzip ist einfach und fundamental: Der Buddy ist keine Option, er ist ein fester Bestandteil. Wenn ein Ventil abbläst, wenn sich jemand unwohl fühlt, wenn ein technischer oder medizinischer Notfall passiert, reagiert das Team. Doppelventile, aufeinander eingespielte Handgriffe, klare Zeichen – die Ausbildung sorgt dafür, dass Intuition und Wissen zusammenfinden.

Sicherheit ist kein Gefühl, sondern ein System

Wer tauchen will, braucht einen Tauchschein. Die Basis setzt auf strukturierte Ausbildung, vergleichbar mit dem Führerschein: Theorie zu Tauchsicherheit und Tauchmedizin, Praxis mit Übungstauchgängen, Notfalltrainings und Handgriffen, die sitzen müssen. Ein zweiter Atemregler gehört dazu – Redundanz ist im Wasser kein Luxus, sondern Lebensversicherung. Darüber hinaus spielt Tauglichkeit eine Rolle: die körperliche Fitness, Herz-Kreislauf, Lungenfunktion. Über 40 geht es einmal jährlich zur tauchmedizinischen Untersuchung, jüngere Taucher lassen den Check alle zwei Jahre machen.

Der Luftverbrauch ist druckabhängig. Je tiefer der Tauchgang, desto mehr Luft geht durch den Regler. Ein Doppelflaschensystem hält auf fünf Metern gut anderthalb Stunden, auf 15 Metern ist nach etwa 45 Minuten Schluss, auf 30 Metern reichen zwei Minuten unten, bevor es wieder nach oben geht. Am Manometer liest man den Flaschendruck, und mit mindestens 50 Bar Restdruck endet der Tauchgang – ein Sicherheitsfenster, das auch bei Wellengang oder längeren Wegen zum Boot trägt.

Ausbildung, Aufstieg und die Freude am Entdecken

Bei Die Basis kann man den gesamten Weg gehen: vom Schnuppertauchgang über den Open Water Diver (OWD) bis zum Advanced Open Water Diver, Rescue Diver, Dive Master und schließlich zum Instructor. Der Tauchlehrer führt Schritt für Schritt in die Welt unter der Oberfläche, und die Abfolge schafft nicht nur Kompetenzen, sondern auch Selbstvertrauen. Die größte Einstiegshürde ist oft psychologisch: Beim ersten Mal fällt es vielen schwer zu akzeptieren, dass man unter Wasser atmen kann. Hat man das mental verinnerlicht, löst sich die Unsicherheit schnell.

Das visuelle Erleben spielt eine große Rolle. Im Kreidesee in Hemmoor warten Wracks, ein LKW auf rund 20 Metern, und das besagte Flugzeug mit Skelettpilot. In Ägypten begegnen Taucher Muränen und Korallenlandschaften. Entdecken ist der Motor: eine Schatzsucher-Geschichte, jedes Mal neu. Die Bilder, die Taucher mitbringen, sind Einblicke in eine Sphäre, die anderen verborgen bleibt. Genau das ist der Reiz, sagen Ralf und Lutz – Dinge zu sehen, die der normale Blick am Ufer nicht erfasst.

Gemeinschaft weit über die Oberfläche hinaus

Tauchen ist Teamarbeit, aber auch Vereinsleben. Nach dem Tauchgang wird gegrillt, ein Bier geöffnet, Geschichten werden geteilt. Die Basis engagiert sich bei Umwelttagen, reinigt Badeseen in der Gemeinde in Vestoverledingen und zeigt, dass Verantwortung nicht am Ufer endet. Besonders gefragt: die Ferienpassaktionen in Zusammenarbeit mit der Stadt Leer. Stand-up-Paddling Kurse für Schüler sind sofort ausgebucht, sie begeistern und holen die Jugend aufs Wasser. Oft ist der Sprung vom Board ins Wasser nur der Anfang eines längeren Weges – wer Spaß hat, bleibt.

Gleichzeitig kennt der Verein die Herausforderung, Nachwuchs zu gewinnen. Viele junge Menschen verbringen ihre Zeit lieber am Handy oder vor dem Computer. Wer sich jedoch fürs Tauchen entscheidet, ist meist mit Enthusiasmus dabei – „infiziert fürs Leben“, sagt Lutz. Der Verein ist gemeinnützig, die Ausbildung kostet Geld, die Ausrüstung muss jährlich zur Prüfung, Atemregler und Flaschen benötigen Wartung, und der Tauchlehrer wird bezahlt. Jede Spende hilft, die Jugendarbeit und Ausbildung zu sichern.

Einladung: Deine Bühne in unseren Studios und Dein Weg ins Wasser

Wir von „Trude Kuh“ freuen uns, Dir diese besondere Begegnung zu präsentieren: Die Basis mit Ralf Hillmer und Lutz Zimmermann hat Dir gezeigt, wie Tauchen vom ersten Atemzug zur Leidenschaft wird, warum Sicherheit kein Zufall ist, wie die Ausbildung vom Open Water Diver bis zum Instructor funktioniert und wieso Gemeinschaft auch nach dem Auftauchen weitergeht. Wenn Du einen Verein hast, den Du im TV-Studio vorstellen möchtest, melde Dich bei uns, denn wir bieten Dir die Reichweite von über 14,5 Mio. Kontakten im Monat und damit enorme Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Schau gern bei „Trude Kuh“ vorbei unter „Trude Kuh“, lerne unsere Produktionswelt kennen im TV-Studio von „Trude Kuh“, buche Dir Deinen Slot, um Deinen Verein im Interview vorstellen zu können, und informiere Dich über unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir von „Trude Kuh“ machen starke Geschichten sichtbar – wenn auch Du Deinen Verein präsentieren möchtest oder als Unternehmen auf einer großen Bühne werben willst, dann komm zu uns, nutze unser Netzwerk, unsere Redaktion und unsere Studios, und wir sorgen dafür, dass Deine Botschaft Menschen erreicht und im Kopf bleibt. Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen und gemeinsam eine Geschichte zu erzählen, die wirklich taugt.