Es ist ein Bild, das unzählige Eltern kennen: Kleine Hände umklammern viel zu große Rucksäcke, während sich die Tür zur Kita öffnet und ein Wirbelwind aus Lachen, Stimmengewirr und Aufregung beginnt. Die Kita ist mehr als nur ein Betreuungsort; sie ist ein Mikrokosmos, in dem Kindheit stattfindet. Hier werden die ersten Schritte ohne Mama und Papa gewagt, erste Freundschaften geschlossen und die Welt im Kleinen entdeckt. Doch hinter dieser scheinbaren Selbstverständlichkeit steckt eine enorme Aufgabe, die Herz, Engagement und vor allem Ressourcen erfordert. Genau an diesem Punkt, wo öffentliche Budgets an ihre Grenzen stoßen, setzt der Förderverein Kinnertied Remels an. Mit viel Engagement und unbürokratischer Hilfe schafft der Verein im niedersächsischen Landkreis Leer die kleinen und großen Extras, die den Kita-Alltag für die Kinder bunter und reicher machen. Über diese wichtige Arbeit und die Herausforderungen des Kita-Lebens sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Thomas Wilken, und der Kita-Leitung, Maren Pauw.
Zwischen Berufung und Knochenarbeit: Einblicke in den Kita-Alltag
Für das Team der Kita Kinnertied Remels ist die Arbeit mit den Kindern mehr Berufung als Beruf, wie Kita-Leiterin Maren Pauw sympathisch erklärt. Der Alltag sei zwar oft chaotisch und wild, doch die bewusste Entscheidung für diesen pädagogischen Weg trage das Team durch alle Herausforderungen. Die Einrichtung betreut bis zu 113 Kinder, aufgeteilt in drei Krippengruppen für die Ein- bis Dreijährigen, zwei Regelgruppen für die Drei- bis Sechsjährigen und eine Integrationsgruppe mit 18 Plätzen, die von einer zusätzlichen Heilpädagogin unterstützt wird. Gerade in den Krippengruppen erleben die Erzieherinnen und Erzieher die ersten wichtigen Trennungsprozesse von den Eltern mit und begleiten die Kleinsten bei ihren ersten Schritten in eine neue Welt. Eine besondere Herausforderung, die viele Kitas teilen, ist die sprachliche Entwicklung der Kinder. In Remels wirkt man dem mit einer fest angestellten Sprachförderkraft entgegen, die gezielt mit den Kindern arbeitet und auch das gesamte Team mit neuen Ideen und Methoden schult, um Sprache spielerisch in den Alltag zu integrieren. Maren Pauw betont, wie wichtig der Förderverein gerade für eine relativ neue Kita wie die ihre ist, die seit 2019 existiert. Oftmals fehlen die Mittel für besondere Highlights oder teure Materialien aus dem Fachversand, die über das reguläre Budget nicht finanzierbar wären. Hier schließt der Förderverein eine entscheidende Lücke.
Wenn Eltern anpacken: Die Mission des Fördervereins
Genau hier kommt Thomas Wilken ins Spiel. Als Vater zweier kleiner Kinder im Alter von zwei und vier Jahren war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, sich zu engagieren. Seit 2024 ist er der erste Vorsitzende des rund 20 Mitglieder starken Vereins. Der Anstoß, aktiv zu werden, kam aus dem simplen Wunsch heraus, für die eigenen Kinder und alle anderen in der Kita etwas zu bewegen. Der Verein agiert als direkter Partner der Kita. Wenn Maren Pauw und ihr Team einen Bedarf melden, zum Beispiel für neue Materialien im Bewegungsraum, prüft der Förderverein, wie er unterstützen kann. Die benötigten Gelder werden entweder aus den laufenden Mitgliedsbeiträgen oder durch kreative Aktionen generiert. So organisiert der Verein beispielsweise Verkaufsstände auf dem Weihnachts- oder Frühlingsmarkt. Dort werden von den Kindern gebastelte Töpfe oder andere kleine Kunstwerke verkauft, dazu gibt es Popcorn, um die Vereinskasse zu füllen. Der Austausch ist eng und unkompliziert: Jeden ersten Montag im Monat trifft sich der aktive Kern des Vereins, zu dem auch zwei Erzieherinnen aus dem Kita-Team gehören. So ist sichergestellt, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Thomas Wilken, der durch langjährige Jugendarbeit geprägt ist, weiß, wie wichtig Gemeinschaft und das Miteinander sind. Dieses Engagement überträgt er nun auf den Förderverein, dessen Aktionen nicht nur Geld einbringen, sondern auch den Kindern direkt zugutekommen, wie etwa ein Büchertauschregal oder kleine Geschenke zu Nikolaus und Ostern.
Von Barfußpfaden und Zukunftsplänen
Die Projekte des Fördervereins sind vielfältig und kreativ. Sie reichen von kleinen Gesten, wie dem Färben der Ostereier, was dem Kita-Team eine enorme Arbeitserleichterung verschafft, bis hin zu größeren Anschaffungen. Ein besonderes Highlight ist ein Barfußpfad, der von einem engagierten Vater gebaut wurde. Auf verschiedenen Feldern können die Kinder mit ihren Füßen Materialien wie Walnüsse oder weiche Wasserperlen ertasten und so ihre Sinne auf neue Weise schärfen. Dieses Projekt fördert nicht nur die Feinmotorik, sondern bringt auch den Verein und die Eltern auf den Märkten ins Gespräch. Für die Zukunft gibt es bereits konkrete Pläne: Die Fahrbahn auf dem Außengelände soll erweitert werden. Derzeit ist sie so angelegt, dass es auf der Rennstrecke für die kleinen Fahrer mit ihren Fahrzeugen schnell mal zu eng wird. Eine zusätzliche Schleife soll für mehr Platz und Sicherheit sorgen, doch Pflasterarbeiten sind teuer. Hier hofft die Kita erneut auf die tatkräftige Unterstützung des Vereins. Thomas Wilkens größter Wunsch für die Zukunft ist es, noch mehr Eltern für die aktive Mitarbeit zu begeistern, um noch präsenter zu sein und den Kindern noch mehr Erlebnisse zu ermöglichen, die über den normalen Kita-Alltag hinausgehen. Denn letztlich ist es die gemeinsame Anstrengung von Erziehern und Eltern, die aus einer Kita einen Ort macht, an dem unvergessliche Kindheitserinnerungen entstehen.
Werde auch Du Teil unserer Community
Wir von „Trude Kuh“ finden das Engagement des Fördervereins Kinnertied Remels absolut bewundernswert und möchten die wertvolle Arbeit für die Kleinsten unserer Gesellschaft unterstützen. Das Interview mit Thomas Wilken und Maren Pauw hat wieder einmal gezeigt, wie viel mit ehrenamtlichem Einsatz bewegt werden kann, um Kindern eine anregende und förderliche Umgebung zu schaffen. Die Aktionen des Vereins, vom Verkauf selbstgebastelter Töpfe bis hin zur Organisation kleiner Überraschungen für die Kinder, sind inspirierend und ein tolles Beispiel für gelebte Gemeinschaft. Wenn auch Du einen Verein oder eine Initiative kennst, die eine solche Bühne verdient, dann zögere nicht, Deinen Verein im Interview vorstellen zu lassen. Unser modernes TV-Studio von „Trude Kuh“ bietet den perfekten Rahmen, um Eure Geschichte und Euer Anliegen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir möchten Geschichten wie diese erzählen und Menschen eine Plattform geben, die sich für andere einsetzen. Für Unternehmen eröffnen sich hier ebenfalls spannende Möglichkeiten. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat ist eine Partnerschaft mit uns eine effektive Methode, um Ihre Marke zielgerichtet zu platzieren. Informiere Dich über die vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen und werde Teil unseres wachsenden Netzwerks. Besuche uns auf unserer Webseite „Trude Kuh“, um mehr über unsere Sendungen, Gäste und Werbeoptionen zu erfahren. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald Deine Geschichte zu erzählen oder Dein Unternehmen als starken Partner an unserer Seite zu begrüßen.


