Katarzyna und Andreas Fengkohl vom Oldenburger Förderverein für die Albstadt Helping Hands Community School in Mtwapa,Kenia zu Gast bei „Trude Kuh“

Bildung ist die stärkste Waffe, um die Welt zu verändern. Dieses Zitat von Nelson Mandela klingt für viele von uns wunderbar, doch die tiefere Bedeutung bleibt oft abstrakt. Für unzählige Kinder weltweit ist das Grundrecht auf Bildung keine Selbstverständlichkeit. Ihre Realität sind schlecht ausgestattete Klassenzimmer, stundenlange Schulwege und die ständige Ungewissheit, ob der nächste Schultag überhaupt stattfinden kann. Genau hier setzen Menschen an, die diesen Missstand nicht akzeptieren und aktiv werden. Ein solches Leuchtturmprojekt ist der Oldenburger Förderverein für die Albstadt Helping Hands Community School in Mtwapa Kenia. Sie schaffen Lernräume, sichern die Versorgung und geben Kindern eine echte Zukunftsperspektive. Über dieses beeindruckende Engagement sprachen die beiden Vereinsvorsitzenden, Katarzyna und Andreas Fengkohl, mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“.

Von Albstadt nach Oldenburg: Ein Herzensprojekt findet ein neues Zuhause

Die Geschichte des Vereins beginnt ursprünglich im Jahr 2012 in Albstadt, Bayern, in Kooperation mit Partnervereinen in der Schweiz und Österreich. Für Katarzyna und Andreas Fengkohl begann die persönliche Verbindung zu dem Projekt im Jahr 2016, als ihre Tochter Jennifer als Volontärin für mehrere Monate in Kenia an der Schule arbeitete. Fasziniert von ihren Erzählungen über die Herzlichkeit der Menschen, die Dankbarkeit und die spürbare Wirkung der Hilfe vor Ort, übernahm die Familie erste Patenschaften. Als der ursprüngliche Verein aus Altersgründen vor der Auflösung stand, standen die beiden vor einer großen Entscheidung. Nach reiflicher Überlegung und dem Bewusstsein für die immense Verantwortung entschieden sie sich, das Projekt weiterzuführen. Sie gründeten den Förderverein in Oldenburg neu und konnten erfreulicherweise fast alle bestehenden Patenschaften übernehmen, um den Kindern und dem Projekt weiterhin eine verlässliche Stütze zu bieten.

Bildung als Schlüssel gegen Hunger und für eine bessere Zukunft

Das Leben in Mtwapa unterscheidet sich fundamental von europäischen Vorstellungen. Bildung ist dort nicht nur ein Weg zu Wissen, sondern ein direkter Schlüssel zur Zukunft und oft auch zum Überleben. Viele der über 600 Kinder, die die Schule besuchen, kommen unterernährt und krank an. In ihrem ersten Jahr werden sie daher zunächst medizinisch versorgt und aufgepäppelt. Eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung, inklusive frischer Milch, ist die Grundlage dafür, dass die Kinder überhaupt lernfähig sind. Für viele ist die Schule der einzige Ort, an dem sie garantiert eine Mahlzeit erhalten. Die Traurigkeit der Kinder, wenn die Ferien beginnen, weil dies oft bedeutet, wieder Hunger leiden zu müssen, verdeutlicht die dramatische Situation. Das Bildungsangebot erstreckt sich von der „Babyklasse“ für Vierjährige, die spielerisch an die Schule herangeführt werden, über die Primary School bis hin zur High School, die mit dem Abitur abschließt. Der Erfolg des Projekts ist messbar: Im Jahr 2025 erzielte die Schule die besten Abiturergebnisse des gesamten Bundeslandes, was sie zu einer der besten und anerkanntesten Bildungseinrichtungen in Kenia macht.

Lebensfreude, Selbsthilfe und die Kraft der Gemeinschaft

Trotz der oft harten Lebensumstände ist die Atmosphäre an der Schule von einer ansteckenden Lebensfreude geprägt. Musik, Tanz und Gesang sind feste Bestandteile des Alltags und schaffen eine positive Lernumgebung, in der die Kinder mit Spaß und ohne Druck lernen können. Diese Freude, die in den Augen der Kinder leuchtet, ist ein starker Antrieb für alle Beteiligten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Durch Spenden finanzierte Projekte, wie die Installation von Solaranlagen zur Stromgewinnung, zeigen den Familien vor Ort nachhaltige Wege auf und stärken das Bewusstsein für eigenständige Lösungen. Die Finanzierung all dieser Maßnahmen hängt maßgeblich von Spenden und Patenschaften ab. Der Verein arbeitet rein ehrenamtlich, sodass jeder Euro direkt in die Schule und zu den Kindern fließt. Die enge Zusammenarbeit mit einer der Gründerinnen, die ein halbes Jahr vor Ort lebt, garantiert, dass die Hilfe transparent und effektiv ankommt. Für das kommende Jahr planen auch Katarzyna und Andreas Fengkohl ihre erste Reise nach Kenia, um sich persönlich ein Bild zu machen und die Menschen kennenzulernen, deren Leben sie von Oldenburg aus so positiv beeinflussen.

Jetzt seid Ihr dran: Werdet Teil der „Trude Kuh“ Community!

Wir von „Trude Kuh“ sind tief beeindruckt von der Arbeit, die Katarzyna und Andreas Fengkohl mit ihrem Verein leisten. Das Gespräch hat einmal mehr gezeigt, wie viel man mit Engagement und Herzblut bewegen kann. Wenn auch Du Teil eines Vereins oder einer Organisation bist und eine ebenso spannende Geschichte zu erzählen hast, dann melde Dich bei uns! Wir bieten Euch eine Bühne, um Euer Projekt in unserem TV-Studio von „Trude Kuh“ einem breiten Publikum vorzustellen. Ihr habt die Möglichkeit, Eure Mission und Eure Ziele zu präsentieren und neue Unterstützer für Eure gute Sache zu gewinnen. Nutzt die Chance und bewerbt Euch, um Euren Verein im Interview vorstellen zu können. Wir sind immer auf der Suche nach inspirierenden Geschichten, die es verdienen, gehört zu werden. Aber nicht nur Vereine finden bei uns eine Plattform. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten im Monat ist „Trude Kuh“ auch der ideale Partner für Unternehmen, die ihre Zielgruppe effektiv erreichen wollen. Wenn Du darüber nachdenkst, Deine Marke oder Dein Produkt bekannt zu machen, bieten wir Dir vielfältige und attraktive Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Ob klassische Werbung oder kreative Content-Integrationen, gemeinsam finden wir die perfekte Strategie, um Deine Botschaft wirkungsvoll zu platzieren und Dein Unternehmen erfolgreich zu präsentieren. Kontaktiere uns und lass uns gemeinsam Großes bewirken!