Die Bilder von Istrien sind Postkartenstoff: schimmernde Adria, Olivenhaine, helle Steinmauern. Doch zwischen Hinterhöfen, Industriekanten und verkehrsnahen Schneisen spielt sich eine andere Wirklichkeit ab – die von Katzen, die keinem gehören und doch täglich um alles kämpfen. Genau hier setzt Doma Istria Cat Rescue an, und darüber spricht Sabine Ruthenfranz. Sie verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins und schildert, wie aus spontaner Hilfe eine Mission wurde: mutterlose Kitten in Inkubatoren, Fläschchendienste im Zwei-Stunden-Takt, Kastrationen als einzig nachhaltige Stellschraube – und ein neues Zuhause als Ziel, nicht als Zufall. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.
Von der eigenen Trauer zur neuen Aufgabe
Als langjährige Katzenhalterin wusste Sabine Ruthenfranz, wie sich Abschiede anfühlen. Nach dem Tod ihrer beiden Senioren blieb die Frage: wieder Katzen – und wenn ja, woher? Auslandstierschutz stand nie oben auf ihrer Liste. Doch ein Hinweis aus dem Netzwerk führte sie zu den Bildern einer Flut an Katzenbabys in Kroatien. Auf einer Zugfahrt zur Nürnberger Messe kippte die Perspektive: Erst organisierte sie Spenden, dann „schlug der Katzenblitz ein“. Bambi und Benita, ein Geschwisterpaar, zogen bei ihr ein. Später kam Lilly dazu – ein Unfallkätzchen, dessen Bedürfnisse perfekt zur Familie passten. Dreimal reiste sie seither nach Istrien und erlebte vor Ort, was Fotos nie ganz zeigen: die Professionalität hinter jedem geretteten Leben und die Präzision, mit der Doma Istria Cat Rescue medizinische Versorgung, Hygiene, Quarantäne und liebevolle Sozialisierung verbindet.
Wenn Hilfe im Zwei-Stunden-Takt kommt
Kitten, die noch keine feste Nahrung vertragen, brauchen rund um die Uhr Fläschchen – alle zwei Stunden, ohne Pausen. In dieser hochsensiblen Phase entscheidet penible Hygiene darüber, ob die Kleinsten eine Chance haben. Der Verein versorgt dabei nicht allein: Auch lokale „Einzelkämpfer“ in Istrien erhalten Futterspenden, damit kleinere Kolonien kontinuierlich betreut werden können. Der kritische Hebel bleibt die Kastration. Unkastrierte Tiere lassen Populationen explodieren – die sprichwörtliche Katzenpyramide veranschaulicht, wie aus einer einzigen Katze binnen Jahren eine nicht mehr kontrollierbare Zahl an Nachkommen werden kann. Doma Istria Cat Rescue kastriert konsequent vor der Vermittlung und übernimmt besonders belastete Fälle aus Kolonien, die intensive Behandlung benötigen – von Zahn-OP bis Parasitenkontrolle.
Sozialisieren heißt Zukunft schaffen
Der Verein denkt über die Erstversorgung hinaus. Wer Katzenbabys nur durchbringt, aber nicht an Menschen gewöhnt, riskiert Tiere, die später nicht behandelbar sind. Darum lernen die Kitten in den ersten Wochen: Menschen bedeuten Sicherheit. Viele von ihnen kommen, nachdem Muttertiere verunglückt sind oder Babys ausgesetzt wurden – manchmal im Karton vor Tierarztpraxen. Die Realität vor Ort ist kontrastreich: Es gibt Herzlosigkeit, aber auch viele, die helfen. Eine Szene blieb Ruthenfranz im Gedächtnis: Ein angefahrener Kater lag auf der Straße, Autos fuhren achtlos vorbei, einige Jugendliche lachten. Doch die Pauschalierung wäre falsch – wie in Deutschland gibt es Empathie und Gleichgültigkeit nebeneinander. Gerade in solchen Spannungsfeldern dient Aufklärung als Marathon, nicht als Sprint.
Ein Haus für den Katzenschutz
Mit dem Doma Istria Cat House hebt der Verein seine Arbeit auf ein neues Level. Vereinsgründerin Tina hat ein Haus gekauft, das konsequent auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnitten wird: Quarantänebereich, Babystation mit Inkubatoren, klar getrennte Zonen für Versorgung und Sozialisierung. Was zuvor provisorisch in einer Pflegestelle lief, wird nun strukturell skaliert – ein professionelles Setup, das Effizienz, Hygiene und Fürsorge vereint. Sinnbild dafür ist „Blinky“, der Hospizkater, der im schlechten Zustand selbst Hilfe suchte und – entgegen aller Prognosen – noch ein schönes Jahr erlebte. Er ist zum Symbol geworden: für zweite Chancen, die tragen, auch wenn sie endlich sind.
Zwischen Energie und Erschöpfung
Die Arbeit spendet Kraft – und kostet sie. Gerade 2025/2026 erschütterte Katzenseuche viele Würfe. Wer über Tage nächtliche Fläschchen gibt, der bindet sich. Und er trauert, wenn eine Nachricht aus Istrien am Morgen den Verlust meldet. Umso wichtiger ist die Stütze von außen: Spenden ermöglichen Medikamente, Spezialnahrung, Operationen und Kastrationskampagnen. Sie sichern auch jene Hilfe, die man selten sieht: Futterpakete für Versorger kleiner Kolonien, Fahrten zu Tierärzten, die Versorgung „unsichtbarer“ Fälle, die abseits der Touristenspots leben. Jeder Euro schlägt eine Brücke zwischen Not und Neubeginn.
Einladung, Überblick und Mitmachen: So wirst Du Teil der Geschichte
Wir von „Trude Kuh“ hatten die Freude, Doma Istria Cat Rescue und Sabine Ruthenfranz im TV-Studio begrüßen zu dürfen – mit eindrücklichen Einblicken in Istriens Katzenschutz, die Versorgung mutterloser Kitten, die Bedeutung früher Sozialisierung und konsequenter Kastration sowie den Aufbau des Doma Istria Cat House. Wenn Du neugierig bist, wie wir Themen wie diese sichtbar machen, dann schau gern bei uns vorbei auf „Trude Kuh“ und entdecke, was im TV-Studio von „Trude Kuh“ möglich ist. Wir laden Dich ein: Wenn Du Deinen Verein im Interview vorstellen möchtest, melde Dich – wir helfen Dir, Deine Geschichte zu erzählen, professionell produziert und mit Charme; alle Infos findest Du unter Verein im Interview vorstellen. Und wenn Du als Unternehmen Reichweite suchst: „Trude Kuh“ erzielt über 14,5 Mio. Kontakte im Monat, bietet flexible Formate von Sponsoring bis Spot und schafft messbare Sichtbarkeit für Marken; prüfe jetzt die Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Kurz zusammengefasst: Doma Istria Cat Rescue bricht den Kreislauf aus Straßenleben und Überpopulation, rettet die Kleinsten mit 24/7-Pflege, baut mit dem Doma Istria Cat House Kapazitäten aus, setzt auf Kastration und Sozialisierung, unterstützt lokale Helfer mit Futterspenden und gibt Tieren wie „Blinky“ Zeit und Würde. Wenn Du das stark findest und selbst mit Deiner Initiative, Deinem Sport- oder Kulturverein, Deiner sozialen Gruppe oder Deinem Unternehmen Bühne und Aufmerksamkeit suchst, dann komm zu uns – wir von „Trude Kuh“ verbinden Herz und Reichweite, damit gute Geschichten ankommen und Wirkung entfalten.


