Sonne, Meer und das unbeschwerte Gefühl von Freiheit – so beginnen für viele die schönsten Urlaubserinnerungen. Doch hinter der malerischen Kulisse beliebter Reiseziele verbirgt sich oft eine Realität, die im Schatten der glitzernden Hotelanlagen verborgen bleibt. In den Straßen der türkischen Region Lara Kundu, nur rund 20 Kilometer östlich von Antalya, kämpfen unzählige Hunde täglich einen stillen Kampf ums Überleben. Ohne sicheren Schlafplatz, ohne regelmäßige Nahrung und oft ohne jede medizinische Hilfe sind sie Hunger, Krankheiten und der Ablehnung durch Teile der Gesellschaft ausgesetzt. Doch es gibt Menschen, die nicht wegsehen. Menschen, für die ein persönliches Urlaubserlebnis zur Lebensaufgabe wurde. Jeanette Guth, die erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Lara Kundu e.V. aus Danndorf, ist eine von ihnen. Mit unermüdlichem Engagement und einem großen Herzen hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, das Leid dieser Tiere zu lindern. Über diese bewegende Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen sprach sie am 10. Juli 2026 mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“.
Vom Urlaubserlebnis zur Herzensangelegenheit
Alles begann im Jahr 2019 während eines Urlaubs, den Jeanette Guth gemeinsam mit ihrem Mann in der Türkei verbrachte. Was als private Fütterungsaktion mit Resten aus dem Hotel begann, entwickelte sich schnell zu einer tiefen emotionalen Verbindung. Als sie einen Hund mit einem gebrochenen Vorderbein entdeckte und hilflos versuchte, medizinische Unterstützung zu organisieren, wurde ihr das Ausmaß des Problems bewusst. „Als wir nach Hause geflogen sind, ließ mich dieser Hund nicht mehr los“, erinnert sich Guth. Die emotionale Last war so groß, dass sie nur fünf Tage später zurückflog, um zu helfen. Diese Erfahrung offenbarte die bittere Wahrheit: Es gab vor Ort kaum strukturierte Hilfe. Während das türkische Gesetz Hunden mit einem Clip im Ohr – ein Zeichen für die Kastration – früher ein Leben auf der Straße zugestand, hat eine drastische Gesetzesverschärfung im Jahr 2024 die Situation dramatisch verändert. Das sogenannte Tötungsgesetz bedroht nun das Leben von Millionen Straßentieren, für die es nur einen Bruchteil an Tierheimplätzen gibt. Die gesellschaftliche Akzeptanz für die Tiere ist gering, Fütterungsaktionen werden oft feindselig aufgenommen. Angriffe mit Glasflaschen sind trauriger Alltag für die Tierschützer, die nur versuchen, den Hunger der Tiere zu stillen.
Das „Pfötchenheim“: Ein sicherer Hafen auf Zeit
Um eine nachhaltige Lösung zu schaffen, gründete Jeanette Guth im Jahr 2022 den Verein und rief ein beeindruckendes Projekt ins Leben: das „Pfötchenheim“. Auf einem 2500 Quadratmeter großen, angemieteten Grundstück entstand ein Zufluchtsort für fast 100 Hunde. Mit drei festen Angestellten vor Ort wird sichergestellt, dass die Tiere nicht nur versorgt, sondern auch sozialisiert werden. Jeder Neuankömmling durchläuft eine vierzehntägige Quarantäne, wird auf Krankheiten wie Staupe und Parvovirose getestet, geimpft und kastriert. Tägliche Spaziergänge und der Kontakt zu den Kindern der Mitarbeiter bereiten die Hunde auf ein mögliches Leben in einer Familie vor. Doch dieser sichere Hafen kostet Geld. Die monatlichen Ausgaben für Futter, medizinische Versorgung, Kastrationen und die aufwendigen bürokratischen Prozesse für eine mögliche Ausreise summieren sich schnell auf rund 10.000 Euro. „Manchmal wissen wir nicht, wie wir es stemmen sollen“, gesteht Guth. Es sind die bedingungslose Liebe zu den Tieren und die unbezahlbaren Momente des Glücks, wenn ein geretteter Hund ein neues Zuhause findet, die sie und ihr Team antreiben. Über 80 Hunde konnten bereits erfolgreich vermittelt werden – eine Bestätigung für ihre unermüdliche Arbeit.
Ein Wettlauf gegen die Zeit und die Suche nach einer Zukunft
Trotz aller Erfolge steht der Verein vor einer gewaltigen Herausforderung. Der Mietvertrag für das Grundstück des „Pfötchenheims“ endet im August 2027 und kann nicht verlängert werden. Die Suche nach einem neuen, eigenen Grundstück von etwa 5000 Quadratmetern hat begonnen. Das Ziel ist es, einen dauerhaften Lebensort für bis zu 150 Hunde und auch Katzen zu schaffen – ein Ort, an dem Tiere, die nicht vermittelbar sind, in Würde und Sicherheit leben können. Die geschätzten Kosten für Kauf, Umzug und Aufbau belaufen sich auf rund 200.000 Euro, eine Summe, die der Verein ohne die Hilfe von Sponsoren und Spendern nicht aufbringen kann. Auf die oft gestellte Frage, warum sie sich im Auslandstierschutz engagiere, hat Jeanette Guth eine klare Antwort: „Tierschutz kennt keine Grenzen.“ Ihre Erfahrung zeigt zudem, dass jene, die solche kritischen Fragen stellen, sich oft selbst gar nicht engagieren. Ihr größter Wunsch ist es, das Netzwerk in Deutschland zu stärken, die Aufklärung in der Türkei voranzutreiben und die Menschen zu motivieren, nicht wegzuschauen, sondern zu handeln.
Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein: Zeig uns Dein Projekt!
Das Interview mit Jeanette Guth vom Tierschutzverein Lara Kundu hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wie viel Herzblut und Engagement in ehrenamtlicher Arbeit stecken. Wir von „Trude Kuh“ finden, dass solche Geschichten eine Bühne verdienen. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und Euer Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorstellen möchtest, dann zögere nicht, uns zu kontaktieren. Die Möglichkeit, Deinen Verein im Interview vorstellen zu können, ist nur wenige Klicks entfernt. Unsere professionellen TV-Studios bieten den perfekten Rahmen, um Eure Botschaft zu verbreiten. Besuche einfach die Webseite von „Trude Kuh“, um mehr zu erfahren. Wir möchten Dir nicht nur eine Plattform bieten, sondern auch die Chance, von unserer enormen Reichweite zu profitieren. Mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat sind wir ein starker Partner, nicht nur für Vereine, sondern auch für Unternehmen. Bist Du auf der Suche nach effektiven Werbemöglichkeiten für Unternehmen? Dann entdecke, wie Du Deine Zielgruppe passgenau bei uns erreichen kannst. Unser TV-Studio von „Trude Kuh“ steht bereit, um Deine Geschichte oder Deine Marke ins Rampenlicht zu rücken. Melde Dich bei uns und lass uns gemeinsam Großes bewirken! Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald mit Dir über Dein Herzensprojekt zu sprechen.


