Kämpfen lernen, um nicht kämpfen zu müssen – was zunächst wie ein Widerspruch klingt, ist in Wahrheit eine Lebensphilosophie. Wenn Menschen mit Schwertern trainieren, sich gegen bewaffnete Gegner verteidigen oder die Kunst der Abwehr erlernen, liegt der Gedanke an pure Stärke und das Besiegen eines Gegenübers nahe. Doch im Dojo der Randori Society e.V. aus Bad Essen geht es um etwas viel Tiefgreifenderes: die Herrschaft über sich selbst. Hier werden Bewegungen endlos wiederholt, Abstände präzise einstudiert und der eigene Körper darauf getrimmt, auch unter größtem Druck zu funktionieren. Wer seinem Gegenüber im Kampf wirklich begegnen will, muss zuerst lernen, sich selbst zu beherrschen. In dieser faszinierenden Welt, in der Kampfkunst auf persönliche Entwicklung trifft, begrüßte Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ zwei leidenschaftliche Vertreter dieses Weges: Präsident Rene Welz und seine Stellvertreterin Tatiana Riesberg.
Vom persönlichen Leiden zur lebenslangen Leidenschaft
Für Rene Welz war der Einstieg in die Welt der Kampfkünste keine Suche nach einem neuen Hobby, sondern eine medizinische Notwendigkeit. Im Jahr 1990 litt er an einer rheumatischen Erkrankung, die seinen Körper stark beeinträchtigte. Ein Arzt, der sich mit chinesischer Medizin auskannte, riet ihm zu einer Kampfkunst, die den gesamten Körper beansprucht. In einer Zeit, in der das Internet noch Zukunftsmusik war und alternative Heilmethoden oft als „Schnickschnack“ abgetan wurden, war es ein glücklicher Zufall, der ihn in Bad Essen zu einem ehemaligen englischen Soldaten führte. Dieser unterrichtete auf seinem Dachboden Ninjutsu – genau die Kunst, die Welz‘ Leben prägen sollte. Zweimal pro Woche trainierte er intensiv, was nicht nur seine körperlichen Beschwerden linderte, sondern eine Leidenschaft entfachte, die ihn nie wieder losließ. Nach Jahren der Weiterbildung und des Unterrichtens führte ein weiterer Zufall, die Betreuung eines französischen Austauschschülers, zur Gründung einer neuen Trainingsgruppe. Kurz darauf stieß Tatiana Riesberg dazu, und der Grundstein für die heutige Randori Society e.V. war gelegt.
Mehr als nur Sport: Ein ganzheitlicher Weg für Körper und Geist
Tatiana Riesberg fand ihren Weg zum Ninjutsu im Jahr 2012 durch einen Artikel in einer lokalen Zeitung. Sie spürte das Bedürfnis nach einer Veränderung in ihrem Leben und fand im Dojo genau das, wonach sie suchte. Für sie bewirkte die Kampfkunst weit mehr als nur körperliche Fitness. Sie half ihr, ihre innere Mitte und ein tiefes Gleichgewicht zu finden. Anders als beim Fußball oder Tischtennis, wo der sportliche Aspekt im Vordergrund steht, ist Kampfkunst ein ganzheitlicher Ansatz. Es geht darum, ein neues Körpergefühl zu entwickeln, Bewegungsabläufe zu verinnerlichen und sich mit voller Konzentration einer Sache zu widmen. Die öffentliche Wahrnehmung des Ninjutsu ist oft von klischeehaften Bildern des geheimnisvollen schwarzen Kämpfers aus Filmen geprägt. Rene Welz betont, dass dieses Bild irreführend ist. Der Weg zum wahren Können erfordert enorme Disziplin und dauert viele Jahre. Es geht nicht um rohe Kraft, sondern um eine Technik, die aus dem gesamten Körper kommt – eine Lehre, die aus den alten japanischen Kriegen stammt, wo Kämpfer gerüstete Gegner überwinden mussten.
Pinsel und Schwert: Wenn Kampf und Kunst verschmelzen
Eine besondere Facette des Vereins ist das Projekt „Pinsel und Schwert“, das auf den ersten Blick überrascht. Neben den intensiven Trainingseinheiten bietet die Randori Society e.V. auch Kurse in Kalligraphie und Aquarellmalerei an. Rene Welz erklärt, dass das eigentliche Ziel nicht der Kampf, sondern die persönliche Entwicklung ist. Ein Mensch, der diese Reife erreicht hat, muss nicht mehr kämpfen. Die Kunst dient dazu, den Geist zu sammeln und zu konzentrieren. Insbesondere die Kalligraphie erfordert höchste Kontrolle und Langsamkeit. Das meditative Ziehen der Pinselstriche befreit den Kopf von alltäglichen Sorgen und schafft eine innere Ruhe. Diese Verbindung von Kampf und Kunst wirkt wie Yin und Yang: Das Kämpferische, Aktive wird durch das Ruhige, Besonnene ergänzt. Es ist ein Weg, der für Menschen jeden Alters offensteht. Tatiana Riesberg selbst begann mit 40 Jahren und im Verein trainiert sogar ein Mitglied, das erst nach seiner Pensionierung mit der Kampfkunst anfing und heute eine feste Stütze der Gemeinschaft ist. Denn im Dojo bereichert jedes einzelne Mitglied durch seine Anwesenheit und Erfahrung die gesamte Gruppe.
Dein Verein im Rampenlicht und starke Werbung für Dein Unternehmen
Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der Philosophie und dem Engagement der Randori Society e.V. Das Gespräch mit Rene Welz und Tatiana Riesberg hat eindrucksvoll gezeigt, wie Kampfkunst zu Disziplin, Respekt und innerer Stärke führen kann. Wenn auch Du Teil eines Vereins oder einer Organisation bist, die eine spannende Geschichte zu erzählen hat, dann möchten wir Dich herzlich einladen. Nutze die Chance und präsentiere Deinen Verein im Interview vorstellen in unserem professionellen TV-Studio von „Trude Kuh“. Vielleicht sitzt Du schon bald hier bei uns und teilst Deine Leidenschaft mit einem großen Publikum. Und falls Du ein Unternehmen führst und nach effektiven Wegen suchst, Deine Botschaft zu verbreiten, bist Du bei uns ebenfalls an der richtigen Adresse. „Trude Kuh“ erreicht mit seinen Inhalten über 14,5 Millionen Kontakte pro Monat und bietet damit eine enorme Reichweite für Deine Marke. Informiere Dich über unsere vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen und profitiere von unserem großen Netzwerk. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam großartige Projekte zu realisieren.


