Franziska Schrand und Chrissi Ferdinand von Hell over Halen e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“

Der Klang eines Festivals beginnt lange bevor die erste Gitarrensaite schwingt. Er entsteht in Garagen, auf Küchentischen und in zahllosen Meetings, in denen Fans zu Macherinnen und Machern werden. Genau so hat Hell over Halen e. V. seine eigene Bühne gebaut – aus einer Vision, die 2010/2011 das erste Mal zündete und 2020 in einen gemeinnützigen Verein mündete. Heute trägt ein Kernteam von rund 35 Ehrenamtlichen ein Open-Air, das nicht nur die Region Halen bei Emstek im Landkreis Cloppenburg mit Rock und Metal füllt, sondern auch jungen Bands eine echte Chance gibt. Im „Trude Kuh“ TV-Studio sprachen Kassenwartin Franziska Schrand und Schriftführerin sowie Veranstaltungsleiterin Chrissi Ferdinand darüber, wie aus Herzblut, Organisationstalent und einer Menge Unterstützung aus dem Dorf ein drei Tage pulsierendes Erlebnis wird. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.

Von der Idee zum Verein: Warum die Region eine Bühne brauchte

Wer in der Region Konzerte erleben wollte, musste früher oft weit fahren. Aus dieser Lücke wuchs die Idee, Rock- und Metalkultur vor Ort zu fördern und gerade den kleineren, noch unbekannten Bands eine Plattform zu bieten. Mit Initiator Ingo Lindner wurde in intensiven Abenden aus einer Skizze ein Konzept, aus einer Vision ein Verein. 2020 war es so weit: Hell over Halen e. V. wurde gegründet, mit einem Ziel, das bis heute klar bleibt – die Szene in Cloppenburg und darüber hinaus lebendig zu halten und zu vernetzen. Dazu gehört mehr als ein Wochenende Open Air: Workshops, Fantreffen und Aktionen schaffen Begegnungen, Wissenstransfer und die Community, die jede Szene braucht.

Verantwortung und Zusammenarbeit: Veranstaltungen, die sicher und professionell laufen

Wenn die Einlassphase beginnt, fällt die größte Anspannung. Doch bis dahin ist es ein Weg voller Verantwortung. Veranstaltungsleiterin Chrissi Ferdinand beschreibt, wie reibungslose Abläufe nur mit starken Partnern funktionieren: vom Veranstaltungsmeister über Bühnentechnik und Caterer bis zu Behörden, Polizei, Sicherheitsdiensten und Sanitätsdienst – transparente Zusammenarbeit ist dabei der Schlüssel. Rund 70 Mitglieder stehen dem Verein zur Seite, viele ehrenamtlich, mit Kernteamkompetenz für alles, was ein Festival braucht: Strom, Wasser, Bodenplatten, Zelte, Toiletten, Backstage-Betreuung, Zeitpläne, Kommunikation. Und wenn die erste Band spielt, schaltet das Team vom Planungsmodus auf Betriebsmodus: Fans begrüßen, Bands betreuen, den Flow halten und die Momente auch mal selbst genießen.

Dorf, Bauern, Nachbarn: Eine Szene wächst am besten da, wo sie lebt

Was anfangs wie eine mutige Idee klingt, ist heute im Dorf fest verwurzelt. Franziska Schrand erzählt von offener Aufnahme, Unterstützung durch die Landwirte und einer Hilfsbereitschaft, die vom Festivalgelände bis zum Forsythien-Sonntag in Emstek reicht – dieses Jahr sogar mit einem Dudelsackspieler, den die Gäste ausprobieren konnten. Dass man sich beim Festival an der Campingnachbar-Parzelle schnell mal den vergessenen Kaffee leiht, klingt nach Kleinigkeit, ist aber ein Sinnbild für den Zusammenhalt. Genau dieses Miteinander macht den Unterschied: Man hilft sich, fragt, teilt Wissen und packt beim Abbau – auch bei anderen Festivals – mit an. Ein Geben und Nehmen, das dafür sorgt, dass die Szene nicht nur existiert, sondern wächst.

Zahlen, Vielfalt, Resonanz: Von Cloppenburg bis Schweden, 500 Besucher und viel Rückenwind

Hell over Halen e. V. organisiert das „Hell over Halen“ Open Air und zwischendurch Aktionen wie Rock in den Mai im Festzelt. Bei der jüngsten Ausgabe standen über 15 Bands auf der Bühne, von Cloppenburg bis Schweden war die musikalische Bandbreite groß. Etwa 500 Besucherinnen und Besucher nahmen das Angebot begeistert an. Überraschend für Chrissi war vor allem die sehr positive Resonanz, die Energie freisetzt und Motivation fürs nächste Jahr liefert. Die Produktion läuft quasi 365 Tage im Jahr, das eine Festival geht nahtlos in die Vorbereitung der nächsten Ausgabe über: frühzeitige Ankündigungen, Bandbookings, Transparenz gegenüber Partnern, Nachbereitung im Parallelbetrieb – professionell und leidenschaftlich.

Visionen, Wünsche und Lieblingsbands: Der Blick nach vorn

Visionen treiben Projekte an, darin sind sich alle einig. Wo 2010 der erste Gedanke war, steht heute ein Open Air mit klarer Steigerungskurve. Für das Jubiläumsjahr ist eine Band aus Tschechien – „Guter Lachs“ – bereits bestätigt. Persönliche Wunschlisten bleiben charmant direkt: Heaven Shall Burn bei Franziska, Machine Head bei Chrissi. Wichtig ist dem Verein, dass noch mehr Menschen mitmachen, sich bewerben, mithelfen, sich einfügen – ob bei Hell over Halen oder im Netzwerk befreundeter Festivals. Denn Veranstaltungen brauchen viele Hände, Köpfe und Herzen. Und wenn man auf die Menge an Gästen vor der Bühne schaut, die Musik einfach passieren lässt, dann ist klar: Genau dafür lohnt sich jede Stunde Planung.

Einladung: Deine Bühne, Deine Geschichte – und unsere Reichweite

Wir von „Trude Kuh“ haben mit Franziska Schrand und Chrissi Ferdinand gemeinsam gezeigt, wie aus einer Idee ein Festival wird, wie Ehrenamt eine Szene trägt und warum Hell over Halen e. V. mit Workshops, Fantreffen und dem „Hell of Harlan“ Open Air jungen Bands echte Chancen gibt; wenn Du Deinen Verein im TV-Studio vorstellen möchtest, melde Dich bei uns und nutze die Reichweite von über 14,5 Mio. Kontakten im Monat für Deine Story und Deine Partner, denn wir bieten starke Formate, redaktionelle Tiefe und vielfältige Werbemöglichkeiten für Unternehmen, die ihre Zielgruppe emotional und messbar erreichen wollen, vom kurzen Feature bis zur Kampagne – auf unserer Seite findest Du alles über „Trude Kuh“ unter „Trude Kuh“, Eindrücke und Möglichkeiten aus dem TV-Studio von „Trude Kuh“, wie Du Deinen Verein im Interview vorstellen kannst und welche Werbemöglichkeiten für Unternehmen wir bieten; wir freuen uns auf Deine Anfrage, denn gute Geschichten gehören ins Studio, auf die Bühne und in die Welt.