Wenn Harmonien Gänsehaut erzeugen und Dissonanzen plötzlich Türen öffnen, zeigt Musik ihren wahren Zauber. Genau dort setzt die Geschichte an, die in den TV-Studios von „Trude Kuh“ erzählt wurde: Musik als gemeinsamer Herzschlag einer Region – und als Brücke, die Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zusammenführt. Der Regionalmusikverband Emsland/Grafschaft Bentheim macht seit 1987 aus Klängen Gemeinschaft, aus Vielfalt Stärke und aus Barrieren Lernaufgaben. Redaktionsleiter Georg Mahn führte mit leichter Hand und klarem Blick durch ein Gespräch, in dem große Ideen und gelebte Praxis ein fein austariertes Duett spielten.
Klangfarben der Inklusion: Wenn Vielfalt zur Stärke wird
Daniel Kalmer Wittstruck, im Verband zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Inklusion, bringt es ohne Umwege auf den Punkt: Musik muss für alle da sein. Zu oft, so berichten Familien, werden Kinder oder Erwachsene mit Behinderungen in Vereinen abgelehnt oder auf komplizierte Wege verwiesen. Mit dem Projekt Klangfarben Inklusion baut der Verband gezielt Hürden ab – und Kompetenzen auf. Nicht mit wohlklingenden Absichtserklärungen, sondern mit handfesten Angeboten: Fortbildungen, Workshops, konkrete Handlungshilfen. Wer eine Frage hat, bekommt keine Worthülsen, sondern Werkzeuge. Vereine sollen Hemmschwellen verlieren, Sicherheit gewinnen und erleben, dass Inklusion nicht Extraarbeit ist, sondern eine Bereicherung für Klang, Kultur und Miteinander.
Inklusion ist für den Verband kein Schlagwort, sondern ein Prozess, der von Offenheit lebt. Die Bandbreite ist groß: sichtbar und unsichtbar, körperlich und psychisch, kurzfristig und chronisch – jede Lebenslage verlangt ein eigenes Maß an Sensibilität. Darum setzt der Verband auf Partnerschaften mit erfahrenen Akteurinnen und Akteuren wie Lebenshilfe und Vituswerk, auf Kaffeerunden zum Kennenlernen, auf Workshops für Vorstände und auf ein Netzwerk, das Wissen teilt, Mut macht und Wege bahnt. Wer erlebt, versteht – und wer versteht, gestaltet.
Bernhard Röwer: Ein Tenorhorn, zwei Armschalen und viel Haltung
Ein bewegendes Beispiel dafür ist Bernhard Röwer vom Musikverein Bürgermoor. 1989, mit 15, veränderte ein Unfall sein Leben. Die Trompete, einst sein Instrument, war mit der Querschnittslähmung nicht mehr zu halten. Erst Schule, dann Ausbildung, dann Arbeit – die Musik lag auf Pause. Doch der Wille blieb. Zehn Jahre ist es her, dass er zurückkehrte. Mit Unterstützung seiner Vorsitzenden Anja Thomann, mit einem Tenorhorn, das dieselben Griffe hat wie seine alte Trompete, und mit technischer Hilfe: Armschalen und Halterungen, die Stabilität geben, wo die Rumpfmuskulatur sie nicht mehr liefern kann.
Der Weg zurück war ein konstruktives Experiment: vom improvisierten Brett zu cleveren Orthopädie-Lösungen. Heute sagt Bernhard, dass Musik nicht nur Lebensqualität schenkt, sondern auch die Gesundheit stärkt – Atmung, Ausdauer, Selbstvertrauen. Vor allem aber: In der Probe, auf dem Schützenfest, beim Konzert ist die Behinderung unsichtbar. Dann zählt der gemeinsame Ton. Und das Wichtigste: Der Musikverein Bürgermoor lebt diese Normalität. Bernhard gehört dazu. Punkt.
Service, der trägt: Qualifikation, Beratung, Orchesterkultur
Über Inklusion hinaus ist der Regionalmusikverband Emsland/Grafschaft Bentheim eine Anlaufstelle für all jene Fragen, die Vereine im Alltag beschäftigen. „Ein bisschen Nummer gegen Kummer, ein bisschen Google, ein bisschen Wörterbuch“, beschreibt Daniel den Mix augenzwinkernd. Ob Nachwuchsgewinnung, Vereinsorganisation, Rechtsthemen oder Öffentlichkeitsarbeit: Der Verband berät, vernetzt und qualifiziert.
Besonders gefragt sind die Dirigentenkurse – modular aufgebaut für Einsteiger bis Fortgeschrittene. Interessierte reisen dafür schon mal zweieinhalb Stunden an, weil das Angebot sitzt und der Bedarf groß ist. Zwischen 15 und 20 Qualifizierungen pro Jahr decken ein breites Spektrum ab: Instrumental-Basics, Ensembleleitung, GEMA und Recht, Social Media, themenspezifische Workshops mit Szeneprofis. Wenn Egerländer-Musiker Gert Fink einen Raum betritt, springt der Funke über – und genau dieser Vibe trägt weit über den Kurs hinaus.
Ein Leuchtturm ist das Verbandsblasorchester, das V.B.O., in dem Musikerinnen und Musiker aus rund 75 Mitgliedsvereinen gemeinsam auftreten. Konzerte mit Chören, Proben im Haus der Musik in Langen, Vereinslogistik und Verwaltung unter einem Dach – das Orchester ist Bühne, Netzwerk und Motivationsmotor zugleich. Ergänzt wird das durch Wochenend-Workshops mit Komponisten wie Timo Krass, die Jugendlichen erlebbar machen, wie aus Noten Geschichten werden. Wo man zusammen musiziert, kommt die Lust aufs Mitmachen zurück.
Nachwuchs, Netzwerke, Normalität: Die Kultur der Zukunft
Ja, es ist schwieriger geworden, junge Menschen für das Vereinsmusizieren zu begeistern. Lebenswelten sind fragmentierter, Freizeitangebote vielfältiger. Der Verband antwortet mit Erlebnissen, die tragen: gemeinschaftliches Musizieren, intensive Wochenenden, klare pädagogische Konzepte und viel praktische Hilfe für Vereine. Denn Begeisterung ist ansteckend – erst recht, wenn sie auf Strukturen trifft, die funktionieren.
Inklusion bleibt dabei Querschnittsaufgabe und Wertefrage. Vereine brauchen Mut, Menschen mit unterschiedlichen Bedarfen brauchen Vertrauen – und beide Seiten brauchen Zeit. Doch die Realität zeigt: Wo Türen aufgehen, entstehen Geschichten wie die von Bernhard. Wo Vorstände lernen, wächst Gelassenheit. Wo Netzwerke entstehen, sinkt die Schwelle. Die Region profitiert – musikalisch, sozial, kulturell.
Einladung an Dich: Besuche uns, vernetze Dich, werbe klug
Wir von „Trude Kuh“ haben in diesem Gespräch die Essenz zusammengefasst: Der Regionalmusikverband Emsland/Grafschaft Bentheim stärkt seit 1987 rund 75 bis 76 Vereine mit über dreieinhalbtausend Aktiven, bildet aus, berät, organisiert und setzt mit Klangfarben Inklusion ein starkes Zeichen für Teilhabe; Bernhard Röwer zeigt, wie technische Hilfen, Vereinswille und persönlicher Mut Musikträume wieder möglich machen; das V.B.O. verbindet Kräfte der Region, während Dirigenten- und Qualifikationskurse Lust machen, Verantwortung zu übernehmen und klanglich über sich hinauszuwachsen. Wenn Du mit Deinem Verein oder Unternehmen Sichtbarkeit suchst, laden wir Dich herzlich ein: Komm ins TV-Studio von „Trude Kuh“, erzähle Deine Geschichte, erreiche Menschen, die sich für Kultur, Engagement und Miteinander begeistern. Wir von „Trude Kuh“ erreichen monatlich über 14,5 Mio. Kontakte – das ist Deine Bühne für starke Vereinsprofile und smarte Kampagnen, und wenn Du als Unternehmen Reichweite mit Relevanz verbinden willst, findest Du bei uns vielfältige Formate, um Deine Marke authentisch zu platzieren; informiere Dich direkt auf unserer Seite „Trude Kuh“, lerne unser TV-Studio von „Trude Kuh“ kennen, sichere Dir einen Slot, um Deinen Verein im Interview vorzustellen und entdecke unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen – wir kümmern uns um die Produktion, Du bringst Deine Botschaft mit, gemeinsam schaffen wir Reichweite mit Haltung; melde Dich bei uns, wenn Du Deinen Verein vorstellen oder als Partner die Kraft von Redaktion und Reichweite verbinden möchtest, denn wir freuen uns darauf, Dich bei uns im Studio zu begrüßen und Deiner Geschichte das passende Publikum zu geben.


