Carsten Kreimer von Laufen gegen Leiden zu Gast bei „Trude Kuh“

Wenn Menschen anfangen, wirklich hinzusehen, verändert sich oft mehr als nur der Speiseplan. Es verändert sich Haltung, Alltag, Routinen – und manchmal entsteht daraus eine Bewegung, die weit über das Private hinausstrahlt. Genau so klingt die Geschichte von Laufen gegen Leiden: Ein Verein, in dem sportliche Leidenschaft und vegane Überzeugung nicht nur nebeneinander existieren, sondern sich gegenseitig antreiben. Sichtbar im einheitlichen Trikot am Marathonstart, spürbar in Gemeinschaft, die stärkt, und wirksam in Spenden, die dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. In den TV-Studios von „Trude Kuh“ erzählt Carsten Kreimer, Teil des Marketing- und Mediateams von Laufen gegen Leiden, wie aus einer Idee von 2011 erst eine Bewegung und 2014 Deutschlands erster veganer Sportverein wurde – charmant moderiert von Redaktionsleiter Georg Mahn.

Von der Idee zur Bewegung: Sichtbarkeit mit Haltung

Was als private Initiative begann, wurde zur Vereinsgeschichte mit Signalwirkung: Laufen gegen Leiden will zeigen, dass sportliche Leistung ohne tierische Produkte möglich ist – und dass diese Entscheidung keine Einschränkung, sondern eine Einladung ist. Eine Einladung, gemeinsam aufzutreten, Fragen zu beantworten, Klischees zu entkräften und eine Alternative vorzuleben. Das Ergebnis ist eine wachsende Gemeinschaft mit rund 400 Mitgliedern, die auf Laufveranstaltungen in ganz Deutschland präsent ist – von City-Marathons bis zum Schweriner Seen-Trail. Das einheitliche Shirt ist Programm: Es macht sichtbar, wofür die Läuferinnen und Läufer stehen, und öffnet Gespräche, die im Ziel nicht enden.

Kreimer selbst ist seit 2017 dabei – und vegan. Der Weg dorthin war kein plötzlicher Schalter, sondern ein Prozess. Aufgewachsen in einer 2000-Seelen-Gemeinde, fühlte er sich mit seinen Fragen und seiner Entscheidung lange allein. Erst im Verein fand er die Community, die trägt: Menschen, die Werte teilen, Wissen teilen, Kilometer teilen. Diese soziale Komponente ist für Laufen gegen Leiden kein Beiwerk, sondern Fundament. Gerade weil Veganismus weiterhin von Missverständnissen und Vorurteilen begleitet wird, ist es wichtig, Räume zu schaffen, die verbinden – auf der Strecke, am Buffet, in digitalen Treffpunkten.

Gute-Nacht-Lauf: Vollmond, Laufschuhe, Spendenkraft

Ein Herzstück des Vereins ist der Gute-Nacht-Lauf. Die Idee entstand 2015, als ein Mitglied durch familiäre Umstände erst spät abends Zeit zum Laufen fand – und bemerkte: Man ist selten allein unterwegs. Warum also nicht ein nächtliches Laufevent in der Vollmondnacht? Gesagt, getan: Schon beim ersten Termin beteiligten sich 21 Städte. Heute läuft die Aktion in zahlreichen Orten deutschlandweit, offen für alle, nicht nur Mitglieder. Startzeit inzwischen meist 20:30 Uhr, mancherorts früher – aber stets zum Vollmond. Das schafft Planbarkeit lange im Voraus und durchbricht gleichzeitig den „Immer-dienstags-kann-ich-nicht“-Reflex, weil der Vollmond wandert.

Das Besondere: Der Gute-Nacht-Lauf sammelt Spenden für Lebenshöfe und Tierschutzorganisationen, die vegan ausgerichtet sind. Genau hier zeigt sich der Grundsatz des Vereins: Hilfe dort, wo sie die eigenen Werte spiegelt. Heu, Stroh, Futter, Tierarztkosten – die Liste der finanziellen Herausforderungen ist lang, die Arbeit auf Lebenshöfen oft rund um die Uhr und die Sichtbarkeit in sozialen Medien begrenzt. Wenn dann ein Spendenscheck über 1.000, 2.000 oder jüngst 4.000 Euro ankommt, ist die Dankbarkeit groß – und die Entlastung spürbar. Laufen gegen Leiden kombiniert Sichtbarkeit, Gemeinschaft und Wirksamkeit in einem Format, das niederschwellig ist und gleichzeitig Begegnungen stiftet.

Gemeinschaft, die trägt: Camps, Calls und Safe Spaces

Neben den monatlichen Vollmondläufen organisiert der Verein jährlich ein Laufcamp – zuletzt an der Mosel, im veganen Hotel Nikolai. Ein Safe Space zum Laufen, Lernen, Austauschen und Genießen. Wer die Szene kennt, weiß: Gemeinschaft beginnt oft am Buffet. Auch digital bleibt man verbunden: Während der Corona-Zeit etablierte der Verein wöchentliche, heute monatliche Zoom-Calls, damit sich Mitglieder aus ganz Deutschland – und besonders jene aus kleinen Orten – vernetzen können. Für viele ist das zentral: vegan leben, sportlich aktiv sein und dafür ein Umfeld haben, das nicht nur toleriert, sondern versteht.

Gleichzeitig engagiert sich Kreimer mit dem Podcast „ganz normal vegan“, der aus der Vereinsarbeit heraus entstand. Ursprünglich sollte er Vereinsmitglieder vorstellen. Doch schnell wuchs das Format und präsentiert heute Lebenshöfe, Vereine und gesellschaftliche Themen – bunt, empathisch, niedrigschwellig. Laufen gegen Leiden bleibt dabei immer wieder Thema, denn die Schnittmenge aus Sport, Tierschutz, Klima- und Gesundheitsfragen ist groß.

Vorurteile abbauen: Genuss ohne Verzichtserzählung

Eines der hartnäckigsten Vorurteile gegenüber veganer Lebensweise bleibt die Idee vom Verzicht. Kreimer kontert mit Praxis: Genuss ist zentral, Alternativen sind vielfältig, und niemand muss die Küche neu erfinden. Gemüse, Kartoffeln, Reis, Nudeln – die Basis ist oft ohnehin pflanzlich. Ersatzprodukte sind aus seiner Sicht vor allem für jene hilfreich, die den Umstieg niedrigschwellig gestalten wollen: Bratwurst-Alternative, Schnitzel-Option, Käseersatz – nicht als Dogma, sondern als Brücke. Wer tiefer einsteigen will, kocht frisch und kreativ; wer es einfach will, greift zu Produkten, die vertraute Zubereitungen ermöglichen. Entscheidend ist die innere Haltung: nicht, weil Fleisch „schmeckt“, sondern weil Tierleid nicht länger schmecken muss.

Hier berührt der Verein einen wunden Punkt gesellschaftlicher Auseinandersetzungen: die Bereitschaft, hinzusehen. Lebenshöfe erzählen Geschichten von Tieren aus Laboren, aus Massentierhaltung, aus misslichen Lagen – ein Schwein, das erstmals Rasen unter den Klauen spürt; ein anderes, das lebendig in einer Kadavertonne gefunden wurde. Solche Geschichten sind berührend und unbequem zugleich. Laufen gegen Leiden will sie nicht skandalisieren, sondern ins Bewusstsein holen – mit Empathie, Bewegung und der leisen Hartnäckigkeit regelmäßiger Präsenz.

Einladung, Wirkung, Möglichkeiten: Dein Weg zu „Trude Kuh“

Wir von „Trude Kuh“ haben Carsten Kreimer und Laufen gegen Leiden eingeladen, weil ihre Kombination aus Sport, Haltung, Community und konkreter Hilfe überzeugt – und weil ihre Geschichten Mut machen, genau hinzusehen und dann ins Handeln zu kommen. Wenn Du mit Deinem Verein ebenfalls zeigen möchtest, was Euch antreibt, laden wir Dich ein, Dich bei uns zu melden und Deinen Verein im TV-Studio von „Trude Kuh“ vorzustellen. Wir erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten damit nicht nur Reichweite für Vereine, sondern auch starke Werbeflächen und Formate für Unternehmen, die ihre Botschaften klar und sympathisch platzieren wollen. Schau gern auf „Trude Kuh“ vorbei unter „Trude Kuh“, informiere Dich über unser TV-Studio von „Trude Kuh“ und nutze die Chance, Deinen Verein im Interview vorzustellen. Wenn Du als Marke, Mittelständler oder lokales Unternehmen neue Kundinnen und Kunden erreichen möchtest, zeigen wir Dir unsere Formate und Platzierungen unter Werbemöglichkeiten für Unternehmen. In Kürze: Laufen gegen Leiden vereint vegane Überzeugung mit sportlicher Sichtbarkeit, sammelt durch den Gute-Nacht-Lauf Spenden für Lebenshöfe, vernetzt Menschen in Camps und digitalen Treffen, räumt Vorurteile rund um vegane Ernährung aus und zeigt, wie Gemeinschaft trägt – wenn auch Du Deine Geschichte erzählen willst oder Reichweite für Deine Botschaft suchst, melde Dich bei uns, wir freuen uns auf Dich im TV-Studio von „Trude Kuh“.