Björn Felbor und Alexander Gatzen von DjK Quettingen e.V. 1963 zu Gast bei „Trude Kuh“

Der Geruch nach Hallenboden und frischem Gummi liegt in der Luft, irgendwo klackert eine Celluloidkugel im schnellen Rhythmus, begleitet vom Lachen der Kinder, die aus dem Eltern-Kind-Turnen kommen. Ein paar Schritte weiter üben Jugendliche den Spin für das nächste Tischtennis-Turnier, in der anderen Ecke wärmen sich Erwachsene für Basketball, Volleyball und Gymnastik auf. Kein Flutlicht, keine Tribüne – und doch ein Ort, an dem eine Stadt leuchtet: Hier finden Menschen zusammen, wachsen in Gemeinschaft hinein, bleiben in Bewegung und rücken jene in die Mitte, die andernorts oft am Rand stehen würden. Genau diese Räume schafft die DjK Quettingen e.V. 1963 in Leverkusen – mit Herz, Haltung und einem breiten Sportprogramm, das weit über den Tellerrand einer einzelnen Disziplin hinausblickt. Darüber sprachen der erste Vorsitzende Björn Felbor und Jugendleiter Alexander Gatzen im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“, aufgezeichnet in den „Trude Kuh“ TV-Studios.

Tischtennis als Herzstück – und doch viel mehr als nur eine Platte

Seit den Anfängen der DjK Quettingen e.V. 1963 spielt Tischtennis eine Schlüsselrolle – und für Björn Felbor ist der Reiz klar: Hand-Auge-Koordination, Teamgeist im Mannschaftsbetrieb und das stetige Weitergeben von Technik an jüngere Spieler. Beides gehört zusammen: die Freude an Präzision und Tempo eines der schnellsten Rückschlagsportarten der Welt und die verbindende Kraft des Trainingsalltags. Dass daraus Vereinsbindung entsteht, zeigt die Jugendarbeit eindrücklich. Was mit einem neugierigen Probetraining beginnt, wächst über Jahre zu Identifikation, Freundschaften und Verantwortung – ein Kreislauf, in dem heute Aktive von gestern zu Übungsleitern von morgen werden.

Gleichzeitig ist der Verein nicht monolithisch. Neben dem Tischtennis spannt das Angebot den Bogen vom Eltern-Kind-Turnen über Basketball, Volleyball und Hip-Hop bis hin zu Nordic Walking und Gesundheitssport. Das Selbstverständnis: DjK Quettingen e.V. 1963 ist ein Breitensportverein mit Tischtennis-Schwerpunkt – und einer Willkommenskultur, die nicht an der Hallentür endet. Nach den Einheiten bleibt Zeit für Austausch, gemeinsame Aktionen und spontane Vereinsmomente, die die Gemeinschaft tragen.

Jugendarbeit als Kern – echte Gemeinschaft statt digitaler Distanz

Für Jugendleiter Alexander Gatzen ist die Jugendarbeit „die Kernarbeit im Verein“. Ohne Nachwuchs, so sagt er, läuft wenig: Wettkampfstrukturen halten, Talente entwickeln, Freude am Sport wecken – vor allem aber Freundschaften und soziale Kompetenzen fördern. Die Trainingsstruktur ist klar und verlässlich: montags und freitags je knapp drei Stunden Jugendtraining, sonntags freies Spiel. Der Fokus liegt auf Koordination, Technik und dem Spaßfaktor, der jungen Spielerinnen und Spielern die Geschwindigkeit und Faszination von Tischtennis nahebringt.

Noch wichtiger ist der soziale Raum: ein Gegenpol zu Social Media und Anonymisierung. Die Halle wird zum Ort echter Begegnungen – mit gemeinsamen Zielen, gemeinsamer Sprache und spürbarem Teamgeist. Wer hier ankommt, findet Orientierung, Anerkennung und eine Gemeinschaft, die trägt. Das spiegelt sich auch in der Kontinuität des Ehrenamts wider: Viele, die Verantwortung übernehmen, bleiben dem Verein lange erhalten, weil sie sich mit ihm identifizieren – eine Ressource, die in Zeiten knapper Verfügbarkeiten wertvoller denn je ist.

Inklusion, Integration und Ping Pong Parkinson: Sport, der Türen öffnet

„Bei uns ist jeder willkommen“ – dieser Satz ist bei DjK Quettingen e.V. 1963 gelebte Praxis. Alter, Herkunft, Geschlecht, Einschränkungen: Entscheidend ist, dass Menschen zusammenfinden. Vielleicht passt kaum eine Sportart so gut zu dieser Idee wie Tischtennis, denn hier können sehr unterschiedliche Leistungsniveaus über Generationen hinweg miteinander spielen. Sichtbar wird diese Haltung in Projekten, die Maßstäbe setzen.

Ping Pong Parkinson ist eines davon. Die Trainingsgruppe trifft sich freitags und sonntags, angeleitet von einem Übungsleiter, der selbst eine Beeinträchtigung nach einem Schlaganfall hat. Diese biografische Nähe senkt Hemmschwellen, schafft Vertrauen und macht Mut. Bewegung fördert die Motorik, der regelmäßige Rhythmus stärkt die Stabilität im Alltag, die Gemeinschaft nimmt der Erkrankung einen Teil des Schattens. Ergänzend bringt der Verein mit den ersten Quettinger Handicap Open Parasportler, Menschen mit Behinderung und Regelsportler gemeinsam an die Platte – als sportliches Miteinander statt nebeneinander, als Ausdruck von Teilhabe statt Symbolik.

Wachsen mit den Menschen: Angebote, die aus der Community entstehen

Wie entsteht Vielfalt im Programm? Oft durch Menschen, die etwas mitbringen. Neue Angebote entstehen, wenn qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter Ideen an den Verein herantragen – und wenn die Nachfrage in der Mitgliedschaft spürbar wird. So fand Hip-Hop über den Wunsch jüngerer Mitglieder den Weg ins Portfolio, Nordic Walking funktioniert unabhängig von Hallenkapazitäten. Gesundheitssport mit mehreren Wirbelsäulengymnastikgruppen trägt den Bedürfnissen älterer Mitglieder Rechnung – die älteste aktive Sportlerin ist 93. Dass Hallenzeiten in einer Sportstadt wie Leverkusen hart umkämpft sind, ist die praktische Grenze, an der Vision und Verfügbarkeit ausbalanciert werden müssen. Doch das Ziel bleibt: Angebote zu schaffen, die durch die Lebensphasen begleiten.

Ehrenamt, Erlebnisse und die Kultur des Miteinanders

Ehrenamt ist überall herausfordernd – doch bei DjK Quettingen e.V. 1963 gelingt es, Menschen langfristig zu binden. Warum? Weil sie erleben, was ihre Zeit bewirkt. Vereinsmeisterschaften, Jugendausflüge in die Soccerhalle, gemeinsame Sommerfahrten, Weihnachtsfeiern und kleine Rituale nach dem Training lassen Gemeinschaft spürbar werden. Wer hilft, bekommt nicht nur Dank, sondern ist Teil einer Geschichte, die seit 1963 von Verlässlichkeit, Kontinuität und Freude am Gestalten lebt. Nur sechs erste Vorsitzende in all den Jahrzehnten – das erzählt von Stabilität. Und es erklärt, warum viele bleiben: weil es Sinn stiftet, greifbar ist und menschliche Nähe schenkt.

Ausblick: Mehr bewegen, mehr verbinden, mehr Menschen erreichen

Was wünscht sich der Verein? Weiter wachsen, weiter zusammenrücken, weiter Menschen für Sport begeistern. Die Ziele sind klar und bodenständig: Kapazitäten sinnvoll nutzen, neue Impulse aufnehmen, Bewährtes stärken. Gerade die Kombination aus leistungsorientiertem Tischtennis, breitem Gesundheitssport und inklusiven Angeboten macht DjK Quettingen e.V. 1963 unverwechselbar. Die Botschaft an Familien ist deutlich: Hier gibt es einen Hafen, in dem Kinder sich sicher fühlen, Jugendliche Verantwortung lernen und Erwachsene ihre Gesundheit pflegen können – mit Sport als verbindendem Element.

Einladung: Dein Verein im Rampenlicht und starke Reichweite für Unternehmen

Wir von „Trude Kuh“ haben in diesem Gespräch mit Björn Felbor und Alexander Gatzen erlebt, wie DjK Quettingen e.V. 1963 seit 1963 Sport, Gemeinschaft und Teilhabe vereint, warum Tischtennis als Herzstück so viele Menschen bindet, wie Ping Pong Parkinson Mut und Stabilität schenkt, wie Jugendarbeit echte Freundschaften wachsen lässt und weshalb Ehrenamt und Erlebnisse den Verein tragen; wenn Du Deinen Verein im TV-Studio sichtbarer machen willst, melde Dich bei uns, denn wir zeichnen in den „Trude Kuh“ TV-Studios auf und bringen Geschichten dahin, wo sie Menschen bewegen. Wir von „Trude Kuh“ erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat – das eröffnet Dir als Verein Bühne und Aufmerksamkeit und bietet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, wirksame Präsenz aufzubauen. Wenn Du mehr über uns erfahren willst, starte hier bei „Trude Kuh“ wir zeigen Dir gern unser TV-Studio von „Trude Kuh“ wenn Du Deinen Verein im Interview vorstellen willst, findest Du alle Infos hier und wenn Du als Unternehmen smarte Reichweite mit klarer Zielgruppenansprache suchst, entdeckst Du hier unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen wir von „Trude Kuh“ machen Geschichten sichtbar – wenn auch Du Deinen Verein präsentieren oder als Firma aufmerksamkeitsstark werben willst, dann lass uns gemeinsam den nächsten Schritt gehen.