Als die Studiolichter im „Trude Kuh“ TV-Studio warm über die Kulissen gleiten, entsteht aus Bildern von Schloss Bensberg, Fackeln des Friedens und sorgfältig geschminkten Übungswunden ein lebendiges Panorama: Hier wird Menschlichkeit nicht nur erklärt, sondern eingeübt, erlebt, verinnerlicht. Das Jugendrotkreuz des DRK Ortsverein Bensberg und Refrath zeigt, wie Kinder und Jugendliche schon früh lernen, Verantwortung zu übernehmen – im Schulsanitätsdienst, beim Karnevalsdienst, im Jugendcamp in der Nordeifel oder beim Blick hinter die Kulissen von Polizei und OP-Bereich. Zwischen Stolz und Pragmatismus liegt der rote Faden des Gesprächs: Werte, die man weitergibt, und Fähigkeiten, die im Ernstfall zählen. Moderiert wurde das Interview von Redaktionsleiter Georg Mahn.
Werte, die tragen: Die Grundsätze des Roten Kreuzes als gelebter Alltag
Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – die seit 1965 geltenden Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes sind im Jugendrotkreuz des Ortsvereins mehr als Plakate an der Wand. Leiter Markus Ommer und Gruppenleiterin Lilly Guder machen deutlich: Diese Prinzipien sind nicht verhandelbar und werden von der ersten Gruppenstunde an spielepädagogisch vermittelt, regelmäßig wiederholt und im Einsatz konsequent eingefordert. Ziel ist eine gelebte Resilienz gegen Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung. Das Ergebnis zeigt sich im Alltag: Kinder, die lernen, jeden gleich zu behandeln, unabhängig von Sympathie – eine Lektion, die Guder selbst früh im Schulsanitätsdienst verinnerlichte und heute mit Leidenschaft weitergibt.
Von der ersten Pflasterkunde bis zum Katastrophenschutz: Lernen mit Haltung
Das Jugendrotkreuz im DRK Ortsverein Bensberg und Refrath ist breit aufgestellt: Drei Gruppen für Kinder ab 8 Jahren bis zu Jugendlichen in der realistischen Unfalldarstellung sorgen dafür, dass altersgerecht gelernt und gewachsen werden kann. Erste Hilfe gehört überall dazu – inklusive Erste-Hilfe-Schein und kontinuierlicher Auffrischung. Die älteren JRK-Mitglieder spezialisieren sich zudem auf das Schminken realer Verletzungen, um Übungen authentisch zu gestalten. Dahinter steht ein klares Ziel: Selbstvertrauen und Handlungssicherheit, damit im Notfall beherzt und kompetent geholfen wird. Wenn der Alarm in einer Schule ertönt, holen die Schulsanitäter – an weiterführenden Schulen mit eigenen Sanitätsräumen – ihre Ausrüstung, leisten Erste Hilfe, übergeben später strukturiert an den Rettungsdienst. Guder betont: Für jedes Kind ihrer Gruppe würde sie die Hand ins Feuer legen, dass es aufsteht und hilft.
Erlebnisse, die zusammenschweißen: Camps, Karneval und die Fackel des Friedens
Praxisnähe ist Pflicht, Erlebnis ist Kür: Von Karnevalsdiensten in der Region Köln über den Besuch bei der Polizei bis hin zu Einblicken in OP-Bereiche – die JRK-Aktivitäten öffnen Türen, bauen Berührungsängste ab und schaffen Begeisterung. Besonders eindrucksvoll ist die Fiacolata, die Fackel des Friedens und der Menschlichkeit: Sie wurde dem Ortsverein vom Kreisverband Wuppertal übergeben und reist jährlich nach Italien, um am 24. Juni am Ort der Schlacht von Solferino in einer Prozession nach Castellone getragen zu werden. Auch das Jugendcamp hat Tradition: Vom 14. bis zum 17.5. geht es wieder nach Vogelsang in der Nordeifel, zu Gast beim Kreisverband Euskirchen, mit 55 Teilnehmern, Reisebus und Einsatzfahrzeugen – ein Wochenende, das Naturerleben, Teamgeist und Übung miteinander verbindet.
Nachwuchs, Ausbildung und Ausrüstung: Engagement braucht Unterstützung
Mit rund 130 ausgebildeten Mitgliedern im Alter von 8 bis 27 Jahren, 65 Aktiven im Schulsanitätsdienst und einer eigenen Dozentin aus dem Rettungsdienst setzt der Ortsverein auf dauernde Ausbildung, Fortbildung und Wiederholung von Übungen. Das „Up-to-Date-Sein“ ist Pflicht, denn Medizin und Einsatzrealität verändern sich stetig. Was konstant bleibt, sind die Kosten: Eine Jacke kostet 260 Euro, hinzu kommen Pulli, T-Shirt, Longshirt, Hose, Schuhe und Helm für Einsätze – Ausstattung, die aus Spenden finanziert wird. Ommer macht deutlich, dass der Ortsverein komplett auf Spenden angewiesen ist, damit jedes Kind vernünftig ausgerüstet wird und Schritt für Schritt in die Bereitschaft hineinwachsen kann. Die Uniform trägt dabei mehr als Stoff und Reflexstreifen: Sie verleiht Stolz, Anerkennung und das spürbare Gefühl, gebraucht zu werden.
Gemeinschaft als Energiequelle: Warum Jugendarbeit mehr zurückgibt, als sie fordert
Zeit kostet das Ehrenamt allemal, doch im Gespräch wird spürbar, wie viel Freude die Arbeit zurückgibt. Freundschaften entstehen unter Gruppenleitern und Jugendlichen, Einsätze werden zu gemeinsamen Erfahrungen, die stärken. Ommer schildert, wie Familie und Team den Rücken freihalten, damit er Engagement leben kann – seine Tochter ist selbst aktiv. Gleichzeitig bleibt das gesellschaftliche Umfeld herausfordernd: Respekt gegenüber Helfenden ist nicht überall selbstverständlich. Dennoch spürt das Rote Kreuz ein besonderes Vertrauen in der Bevölkerung. Genau hier setzt das Jugendrotkreuz an: Junge Menschen erleben, dass sie der Gesellschaft etwas zurückgeben können und dabei eine verlässliche Gemeinschaft finden. Guders Aufruf fasst es zusammen: Wer mitmacht, lernt viel, entdeckt neue Bereiche, wächst an Verantwortung und findet Menschen, die einem den Rücken stärken.
Einladung an Dich: Mitmachen, Verein vorstellen und Werbepotenzial nutzen
Wir von „Trude Kuh“ haben mit Markus Ommer und Lilly Guder vom Jugendrotkreuz des DRK Ortsverein Bensberg und Refrath gezeigt, wie Kinder und Jugendliche mit Erste-Hilfe-Wissen, Schulsanitätsdienst, Übungscamps in der Nordeifel und wertorientierter Jugendarbeit in der Praxis wachsen – wenn Du Deinen Verein im TV-Studio vorstellen möchtest oder als Unternehmen die enorme Reichweite für Werbung nutzen willst, melde Dich gern bei uns. Du findest alle Infos über uns bei „Trude Kuh“ unter „Trude Kuh“, Eindrücke und Buchungsdetails zum TV-Studio von „Trude Kuh“, die Möglichkeit, Deinen Verein im Interview vorstellen zu lassen und transparente Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten Dir damit eine starke Bühne für Dein Thema und Deine Marke. Kurz zusammengefasst: Das Jugendrotkreuz im DRK Ortsverein Bensberg und Refrath vermittelt nicht verhandelbare Werte, bildet Kinder und Jugendliche verlässlich aus, gibt Einblicke in Einsatzrealität und stärkt Selbstvertrauen – und das alles mit viel Herz, Professionalität und ehrenamtlicher Leidenschaft. Wenn Du Deinen Verein sichtbar machen willst, komm ins TV-Studio von „Trude Kuh“; wenn Du als Unternehmen auf verlässliche Reichweite setzt, nutze unsere Angebote, denn wir bringen Dein Anliegen auf die große Bühne und sorgen dafür, dass es Menschen erreicht, die sich engagieren, helfen und mitgestalten.


