Die ersten warmen Strahlen des Tages legen einen goldenen Schimmer über rote Sandplätze, ein Tennisball zieht mit feinem Zischen seine Kurve, Kinder kichern, Erwachsene atmen konzentriert aus – und plötzlich fühlt sich Tennis nicht mehr nach einem elitären Zirkel an, sondern nach einem offenen Erlebnis für alle. Diese Atmosphäre prägt den TC Grün-Weiß Berum seit 1973: ein Verein, der im Ferienpark mit drei Sandplätzen und einem gemütlichen Clubhaus eine sportliche Heimat geschaffen hat, in der Generationen ihren Rhythmus finden. Genau darüber sprachen die erste Vorsitzende Silvia Dehne-Grensemann und Spielerin Talea Grensemann im Gespräch, das von Redaktionsleiter Georg Mahn moderiert wurde.
Ein Verein, der Tennis nahbar macht
Der TC Grün-Weiß Berum zeigt, wie niedrig die Schwelle zum Tennissport heute ist. Was früher oft als exklusiv galt, ist längst ein Sport für jedermann und jede Frau geworden. Der Verein lebt bewusst von seiner überschaubaren Größe: Man kennt sich, man trifft sich, man mischt sich – nicht nur auf dem Platz, sondern auch danach auf der Terrasse, beim Kaffee oder beim Kaltgetränk. Dieses Miteinander hat Substanz, denn es funktioniert generationenübergreifend. Genau das ist für Silvia Dehne-Grensemann zentral: Vereinsleben ist wie ein Zahnrad, in dem jede Altersgruppe ineinandergreift. Wer sich nur auf eine Generation fixiert, verliert den Puls des Ganzen. In Berum bleibt er vital.
Dazu tragen die Rahmenbedingungen bei: Drei Außenplätze, ein Clubhaus, eine Terrasse – und vor allem regelmäßig gelebte Gemeinschaft. Events sind kein Beiwerk, sondern selbstverständlicher Teil des Vereinslebens. Freundschaften entstehen, Netzwerke wachsen, und die Plätze sind im Sommer belebt. Für die Jugendliche Talea Grensemann ist Tennis zudem eine Kopfsache mit Charakter. Im Einzel steht sie allein dem Gegner gegenüber, im Doppel kommt das Teamgefühl dazu. Beides fordert, beides fördert – und beides macht Spaß, wenn man lernt, das Publikum auszublenden und sich auf den Moment zu fokussieren.
Höhepunkte: Street Tennis Tour und ein feines LK-Turnier
Besonders eindrücklich war die Street Tennis Tour, die der Verein gemeinsam mit dem Tennisverband Niedersachsen-Bremen veranstaltet hat. Drei Schulen wurden eingeladen, rund 500 Kinder waren an einem Vormittag dabei, über zwanzig Spielfelder wurden bespielt. Für einen kleinen, ländlich gelegenen Verein ist so ein Tag ein Kraftakt – und eine Ehre. Die Zusammenarbeit mit den Verbandsprofis brachte Know-how, Struktur und Begeisterung. Zugleich offenbarte dieses Format, was den TC Grün-Weiß Berum im Kern auszeichnet: herzliche Helferinnen und Helfer, die mit Leidenschaft planen, organisieren und anpacken. Dankbarkeit dafür schwang im Gespräch deutlich mit.
Auch sportlich setzt der Verein Akzente. Im August steht erneut das Heinz-und-Ilseram-Gedächtnisturnier an, ein national ausgeschriebenes LK-Turnier, das bereits zum dritten Mal in Folge ausgetragen wird. Gespielt wird in Altersklassen, die Zuschauer erleben ein Wochenende mit feinem Tennis, oft auf beachtlichem Niveau. Als Punktspiel-Aushängeschild glänzen die Herren 30: In der Regionsklasse sind sie seit 17 Spielbegegnungen ungeschlagen – eine Serie, die man im Verein mit berechtigtem Stolz erzählt.
Saisonstart, Kurse und Wiedereinstieg
Traditionell beginnt die Saison am 1. Mai, wenn die Plätze offiziell öffnen. Passend dazu bietet der Verein ein Programm, das die ganze Bandbreite abdeckt. Für die Kleinsten gibt es eine spielerische Ballschule ab etwa drei Jahren, in der der Umgang mit dem Ball und die Freude an Bewegung im Mittelpunkt stehen. Kinder und Jugendliche können ohne Druck die Grundschläge lernen und unverbindlich schnuppern, wie Tennis sich anfühlt. Erwachsene wiederum finden Kurse für den Wiedereinstieg – sei es nach Jahren Abwesenheit oder als absolute Neulinge. Die Trainingsarbeit stützt sich auf ehrenamtlich engagierte, gut ausgebildete Trainer und eine Kooperation mit einer Tennisschule, die insbesondere das Jugendtraining professionell durchführt.
Die Resonanz ist spürbar. Nach der großen Hochphase zu Zeiten von Steffi Graf und Boris Becker sank mancherorts die Frequenz, doch seit einigen Jahren erlebt Tennis in der Region ein Comeback, auch bei Kindern, Jugendlichen und den Mittzwanzigern. Das hat mit kluger Nachwuchsarbeit zu tun, aber auch mit einer Kultur, in der man in Ruhe hineinfinden darf. Wer wöchentlich trainiert und sich in Punktspielen messen möchte, bekommt ebenso seinen Platz wie jene, die ein- bis zweimal pro Woche spielen, anschließend zusammensitzen und das Vereinsleben genießen. Vielfalt ist hier nicht Parole, sondern Praxis.
Kopf, Herz und Haltung: Was Berum besonders macht
Tennis wird im Kopf gewonnen – diese Einsicht formuliert Silvia Dehne-Grensemann klar. Technik ist wichtig, doch wer sich fokussieren, sich während des Spiels neu ordnen und mental stabil bleiben kann, macht den Unterschied. Beim TC Grün-Weiß Berum wird diese Haltung vermittelt, ohne dass der Spaß zu kurz kommt. Talea Grensemann beschreibt, wie man lernt, Publikum und Nebengeräusche auszublenden, und warum es spannend ist, im Einzel allein Verantwortung zu tragen. Gleichzeitig entsteht im Doppel das Miteinander, das einen als Team wachsen lässt.
Wünsche für die Zukunft? Silvia Dehne-Grensemann hofft, dass es so lebendig bleibt wie jetzt: Tennis attraktiv, der Verein gesund aufgestellt, ein Anlaufpunkt für umliegende Gemeinden – für Spielerinnen, Spieler und Zuschauende, die sich mit dem Sport identifizieren. Talea wünscht sich, dass die Gemeinschaft erhalten bleibt und die Vielfalt der Altersgruppen weiterhin prägend ist. Realistisch blickt der Verein auch auf Finanzierung: Mitgliedsbeiträge und Spenden sichern das Angebot, doch Spender zu finden wird schwieriger. Umso wichtiger ist die Sichtbarkeit solcher Vereine und die Wertschätzung für das Ehrenamt, das Türen öffnet und Bewegung möglich macht.
Deine Einladung: Mehr erfahren, Verein vorstellen, Werbung nutzen
Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein, die Geschichte des TC Grün-Weiß Berum weiterzudenken: Von der familiären Anlage mit drei Sandplätzen über die Street Tennis Tour mit rund 500 Kindern bis hin zum Heinz-und-Ilseram-Gedächtnisturnier im August – hier wird Tennis nahbar, generationenübergreifend und mit viel Herz gelebt. Wenn Du selbst einen Verein oder Deine Initiative im TV-Studio vorstellen möchtest, melde Dich bei uns. Wir erzielen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten damit starke Reichweite und echte Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Erfahre mehr über uns bei „Trude Kuh“, schau Dir unser TV-Studio von „Trude Kuh“ an, nutze die Chance, Deinen Verein im Interview vorstellen zu lassen und informiere Dich über unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir von „Trude Kuh“ bieten Bühne, Redaktion und Reichweite – wenn auch Du Deine Story sichtbar machen willst, komm auf uns zu und wir bringen Dich vor die Kameras in den „Trude Kuh“ TV-Studios.


