Uwe Lecke und Christopher Heldt von der Arbeitsgemeinschaft Wölfersheimer Fastnachtszug zu Gast bei „Trude Kuh“

Wenn an einem Fastnachtssonntag in Wölfersheim rund 600 bunt verkleidete Menschen durch die Straßen ziehen, Musikkapellen den Rhythmus vorgeben und etwa 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer am Straßenrand jubeln, dann ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis monatelanger Arbeit, unzähliger ehrenamtlicher Stunden und einer Leidenschaft, die tief in der Region verwurzelt ist. Die Arbeitsgemeinschaft Wölfersheimer Fastnachtszug, kurz AWF, macht seit den späten 1970er Jahren genau das möglich: Gemeinschaft, die man sehen, hören und fühlen kann. Was hinter dieser lebendigen Tradition steckt, das haben der erste Vorsitzende Uwe Lecke und der zweite Vorsitzende Christopher Heldt im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den Studios von „Trude Kuh“ eindrucksvoll erzählt.

Ein Verein mit tiefen Wurzeln und echtem Herzblut

Die Verbundenheit zur Fastnacht ist bei beiden Vorsitzenden keine aufgesetzte Angelegenheit. Uwe Lecke leitete 22 Jahre lang Karnevalssitzungen in Wölfersheim, bevor er sich ganz auf die Organisation des Fastnachtszugs konzentrierte. Christopher Heldt wiederum ist nach eigener Aussage „von Kindheit an jeck“ und seit 2017 aktiv im Verein dabei. Als Uwe ihn fragte, ob er mitmachen wolle, gab es für Christopher keinen Moment des Zögerns. Die AWF, gegründet 1998 als eingetragener Verein, knüpft dabei an eine Initiative an, die bereits 1978 ihren Ursprung hatte. In all den Jahren ist der Fastnachtszug in Wölfersheim zu einer echten Institution geworden, auf die sich die gesamte Gemeinde jedes Jahr neu freut. Und das nicht ohne Grund: Aus dem ganzen Ort sowie aus den umliegenden Gemeinden kommen Vereine zusammen, bis zu fünf Musikvereine sorgen für musikalische Begleitung und ein buntes Gemisch aus Jung und Alt macht den Umzug zu einem Fest für alle Generationen.

Organisation, die kaum einer sieht, aber alle genießen

Was von außen wie ein fröhlicher Nachmittag wirkt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines Jahresprojekts. „Nach dem Zug ist vor dem Zug“, bringt Uwe Lecke es auf den Punkt. Bereits ab 05:00 Uhr morgens ist er am Fastnachtssonntag unterwegs, fährt die Zugstrecke ab, prüft, ob Fahrzeuge entfernt wurden, kontrolliert die Absperrungen. Denn der Sicherheitsaspekt ist über die Jahre deutlich anspruchsvoller geworden. Landwirte aus der Region stellen ihre Traktoren und Fahrzeuge zur Absicherung der Strecke zur Verfügung, verzichten an diesem Tag auf Alkohol und opfern ihre Freizeit vollständig für die Gemeinschaft. Ein Dankeschön, das Uwe Lecke bewusst und ausdrücklich ausspricht. Ab 12:11 Uhr beginnt an der Kommandobrücke bereits das Warm-up, bei dem die Musikvereine Platzkonzerte geben, bevor um 13:11 Uhr der eigentliche Umzug startet. Christopher Heldt übernimmt dabei die Rolle des entspannten Moderators, der dafür sorgt, dass die Zuschauenden von etwaigen Komplikationen nichts mitbekommen und der Spaß stets im Vordergrund bleibt. Finanziert wird das gesamte Event ausschließlich über Spenden, denn Mitgliedsbeiträge erhebt die AWF nicht. Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach über die Homepage an, ohne einen Obolus zahlen zu müssen.

Podcast, Köln-Ausflug und digitale Zukunft

Stillstand ist keine Option für die AWF. Neben dem jährlichen Umzug organisiert der Verein auch Ausflüge, darunter eine Reise zum Kölner Karneval, für die Christopher Heldt sogar einen kleinen Werbefilm produzierte. In dem charmanten Video träumt er auf einer Bank vom Kölner Karneval, wird von Uwe geweckt und die Botschaft ist klar: Wir fahren hin, macht mit. Dass man dabei auf der Seite von Köln statt Düsseldorf landet, sehen die beiden entspannt. Den Kölner Karneval schätzt Uwe Lecke sehr, weil dort bereits bei der ersten Band alle sofort auf den Beinen sind. Darüber hinaus haben die beiden Vorsitzenden einen eigenen Podcast ins Leben gerufen: Zuggeflüster, auf allen gängigen Plattformen verfügbar, bietet Raum für Vereinsvorstellungen, Faschingstrends und alles rund um die närrische Jahreszeit. Ein zeitgemäßes Format, das zeigt, dass Tradition und Digitalität sich nicht ausschließen, sondern wunderbar ergänzen können. Die größte Herausforderung bleibt dennoch das Gewinnen junger Ehrenamtlicher. Uwe Lecke spricht offen darüber, dass es zunehmend schwieriger wird, Menschen zu finden, die bereit sind, Zeit und Energie in ein kulturelles Ehrenamt zu investieren. Ein Phänomen, das viele Vereine in Deutschland kennen und das er mit Bedauern, aber auch mit Verständnis beobachtet.

Dein Auftritt bei „Trude Kuh“ und was wir gemeinsam bewegen können

Wir von „Trude Kuh“ freuen uns riesig, dass Uwe Lecke und Christopher Heldt mit ihrer Leidenschaft für Fastnacht, Gemeinschaft und gelebte Vereinskultur bei uns zu Gast waren und gezeigt haben, was ehrenamtliches Engagement wirklich bedeutet: früh aufstehen, monatelang planen, ein ganzes Dorf zusammenbringen und am Ende strahlende Gesichter ernten. Wenn auch Du einen Verein, eine Initiative oder eine Organisation hast, die Du der Öffentlichkeit vorstellen möchtest, dann bist Du bei uns genau richtig. Schau Dir gern an, wie einfach es ist, Deinen Verein im Interview vorstellen zu lassen, denn genauso unkompliziert, wie die AWF ihren Fastnachtszug für alle öffnet, öffnen wir unser TV-Studio von „Trude Kuh“ für Vereine, Verbände und engagierte Menschen aus ganz Deutschland. Melde Dich einfach bei uns, wenn Du Deinen Verein bei uns in den Studios von „Trude Kuh“ vorstellen möchtest, wir freuen uns auf Dich. Und für alle Unternehmen, die aufgehorcht haben: „Trude Kuh“ erreicht monatlich über 14,5 Millionen Kontakte. Das ist eine Reichweite, die Wirkung erzielt. Ob regionale Markenbekanntheit, Zielgruppenansprache oder crossmediale Präsenz, unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen bieten Dir als Unternehmen ein kraftvolles Umfeld, um Deine Botschaft dorthin zu bringen, wo echte Menschen zuschauen, zuhören und mitmachen. So wie in Wölfersheim, wo 600 Menschen für 5.000 Zuschauende ein unvergessliches Fest schaffen, bringen wir Deine Marke zu Millionen. Mach mit, zeig Dich und lass uns gemeinsam etwas Großartiges auf die Beine stellen.