Es ist ein Gefühl, das wohl Milliarden Menschen auf der Welt teilen: die tiefe Sinnlosigkeit, die einen plötzlich überkommen kann, das Gefühl, in einer Sackgasse gelandet zu sein, aus der es keinen Ausweg mehr zu geben scheint. Es war eine solche Phase tiefer Depression, die Stephan Hessmann im Jahr 1991 durchlebte, eine Zeit, in der er sogar mit dem Gedanken spielte, sich das Leben zu nehmen. Doch dann wurde ihm eine Person vorgestellt, keine Religion, sondern die Person Jesus. Diese Begegnung sollte sein Leben für immer verändern und legte den Grundstein für eine Mission, die heute Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt Hoffnung und eine neue Perspektive schenkt. Als Gründer und Präsident des Vereins Jesus for All Nations war er nun, am 2. Oktober 2026, gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Gilbert Braun zu Gast in den TV-Studios von „Trude Kuh“, um über ihre bewegende Arbeit, persönliche Glaubenserfahrungen und die Kraft zu sprechen, die aus einer lebendigen Beziehung zu Gott entstehen kann. Redaktionsleiter Georg Mahn führte durch ein Gespräch, das weit über die reine Vereinsvorstellung hinausging und tief in die existenziellen Fragen des Lebens eintauchte.
Von der persönlichen Krise zur weltweiten Mission
Die Geschichte von Jesus for All Nations ist untrennbar mit der persönlichen Geschichte von Stephan Hessmann verbunden. Er erzählte eindrücklich, wie ihm damals geraten wurde, all seine Not und seine Fehler zu Jesus zu bringen. In einem Akt des Vertrauens tat er genau das und erlebte eine spürbare Vergebung und Befreiung aus seiner inneren Dunkelheit. Diese Erfahrung, Jesus als persönlichen Retter anzunehmen, war für ihn der Wendepunkt. Er baute eine Beziehung zu ihm auf, lernte, seine Stimme zu hören und fand so den Weg aus der Sinnlosigkeit. Diese tiefgreifende Veränderung motivierte ihn im Jahr 2020, den Verein zu gründen. Die Idee dahinter ist einfach und doch kraftvoll: Menschen mit Jesus und Menschen mit Menschen zu verbinden. Jesus for All Nations versteht sich als überkonfessionelle Missionsorganisation, die Christen, Gemeinden und Helfer über alle Grenzen hinweg zusammenbringt, um das Evangelium in Wort und Tat weiterzugeben. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf Südamerika, aber auch in anderen Ländern wie Mosambik werden Projekte unterstützt.
Glaube als aktive Beziehung, nicht als passive Tradition
Auch Gilbert Braun, der zweite Vorsitzende des Vereins, teilte seine ganz persönliche Geschichte. Aufgewachsen in einer katholischen Familie, war der Glaube für ihn lange Zeit nur eine nebensächliche Tradition, ein „Schubladendenken“, wie er es nannte. Gott wurde nur dann hervorgeholt, wenn man ihn in Notsituationen brauchte. Der entscheidende Moment kam, als er eine Predigt hörte, die direkt aus der Bibel sprach und ihn im Herzen traf. Alleine in seinem Zimmer ging er auf die Knie und lud Jesus in sein Leben ein. Dieses kurze, aber von Herzen kommende Gebet veränderte alles. Er ließ sich taufen und begann, sich intensiv mit der Bibel auseinanderzusetzen – ein Schritt, den seiner Meinung nach viele, die sich als Christen bezeichnen, scheuen. Beide Gäste betonten, dass es nicht um eine Institution wie die Kirche gehe, sondern um eine echte, persönliche Beziehung zu Gott. Gilbert Braun verglich es humorvoll mit einem dringend nötigen Friseurbesuch: Man könne sich noch so sehr wünschen, dass die Haare geschnitten werden – solange man nicht aktiv zum Friseur gehe, werde nichts passieren. Genauso sei es mit Gott: Man müsse den Schritt auf ihn zugehen.
Praktische Hilfe und geistliche Hoffnung Hand in Hand
Die Arbeit von Jesus for All Nations basiert auf christlichen Werten wie Nächstenliebe und Vergebung und verbindet humanitäre Hilfe mit geistlicher Unterstützung. In Südamerika begegnet der Verein Menschen in großer Not. Doch es geht nicht nur darum, Essen zu verteilen. Vielmehr wird eine nachhaltige Perspektive geschaffen, indem Arbeitsplätze entstehen, Werkzeuge und Saatgut zur Verfügung gestellt werden und die Menschen lernen, sich selbst zu versorgen. Lokale Partner wie ein Missionarsehepaar in Mosambik betreuen die Menschen vor Ort. Kritiker, die fragen, warum Gott nicht direkt eingreife, wenn es ihn doch gäbe, entgegnete Stephan Hessmann mit einem Beispiel: Wenn man jedem 10 Euro anböte, der zu einer bestimmten Person kommt, würden nur diejenigen das Geld erhalten, die glauben und auch tatsächlich hingehen. Gott habe das Problem der Menschheit zur Chefsache erklärt, indem er selbst Mensch wurde und am Kreuz die Schuld auf sich nahm. Der Glaube sei jedoch eine persönliche Entscheidung. Diese Überzeugung gibt den Helfern auch in Anbetracht des unermesslichen Leids auf der Welt die Kraft, nicht zu verzweifeln, sondern in der Gewissheit zu handeln, dass sie selbst in den dunkelsten Stunden nicht allein sind. In Deutschland ist der Verein unter anderem mit dem „Gospel Truck“ aktiv, um den Glauben und christliche Werte wieder sichtbar zu den Menschen auf die Straße zu bringen.
Werde auch Du Teil der „Trude Kuh“ Community!
Das Gespräch mit Stephan Hessmann und Gilbert Braun von Jesus for All Nations hat eindrucksvoll gezeigt, wie aus persönlicher Überzeugung eine Bewegung entstehen kann, die das Leben vieler Menschen positiv beeinflusst. Vielleicht engagierst auch Du Dich in einem Verein, der eine ebenso wichtige Botschaft hat und eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. Wir von „Trude Kuh“ sind immer auf der Suche nach inspirierenden Geschichten und engagierten Menschen. Wenn auch Du Deinen Verein oder Deine Organisation einem breiten Publikum vorstellen möchtest, dann zögere nicht, uns zu kontaktieren. Nutze die Chance und präsentiere Deine Arbeit in unserem professionellen TV-Studio von „Trude Kuh“. Wir bieten Dir die Plattform, um Deine Vision und Deine Projekte vorzustellen. Der Weg dorthin ist ganz einfach: Bewirb Dich bei uns und lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir Deine Botschaft am besten in die Welt tragen können. Alle Informationen dazu, wie Du Deinen Verein im Interview vorstellen kannst, findest Du direkt auf unserer Webseite. Aber nicht nur Vereine finden bei uns ein Zuhause. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat bietet die Plattform von „Trude Kuh“ auch ein enormes Potenzial für Unternehmen. Wenn Du auf der Suche nach einer effektiven Möglichkeit bist, Deine Marke, Deine Produkte oder Dienstleistungen einer großen und interessierten Zielgruppe zu präsentieren, bist Du bei uns genau richtig. Entdecke die vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen und profitiere von unserem großen Netzwerk. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald gemeinsam mit Dir ein neues, spannendes Projekt umzusetzen!


