Brian McClorey und Sabrina Osterath von Highland Games Oekoven zu Gast bei „Trude Kuh“

Der Klang der Dudelsäcke schneidet wie eine salzige Brise durch die sommerwarme Luft, irgendwo zwischen Bruderschaftspark und großer Bühne. Männer in Kilts stemmen Baumstämme, die wie gefällte Riesen durch den Himmel rotieren, Kinder kreischen vor Vergnügen an der Hüpfburg, und irgendwo dazwischen summt eine Spendenkiste leise den Rhythmus der Gemeinschaft. Was als Folklore-Bild beginnt, entfaltet sich in Rommerskirchen zu einer lebendigen Kultur, in der Kraftsport, Tradition und Familienmomente ineinandergreifen. Genau dieses Panorama zeichnet der Verein Highland Games Oekoven, dessen Event inzwischen bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt. Über das Herz, die harte Arbeit und die Highlights sprachen Redaktionsleiter Georg Mahn in den Studios von „Trude Kuh“ mit dem ersten Vorsitzenden Brian McClorey und Sabrina Osterath, zuständig für die Kinderbelustigung.

Von einer Jubiläumsidee zum bundesweiten Publikumsmagneten

Ursprung des Ganzen war 2013 eine einmalige Idee zum 40-jährigen Bestehen eines Schützenzugs. Aus der Eintagsfliege wurde ein Dauerläufer: 2026 ist das Event längst fest im Kalender verankert, hat Strahlkraft weit über den Rhein-Kreis Neuss hinaus und steht exemplarisch dafür, wie ein Verein durch Beharrlichkeit, Ehrenamt und Begeisterung aus Traditionen Gegenwart macht. Sabrina Osterath erzählt, wie sie zunächst als Besucherin kam und sofort „Herzklopfen“ verspürte: Musik, Sport, Atmosphäre – man könne nicht vorbeigehen, man müsse hin. Brian McClorey, gebürtiger Engländer, beschreibt die Freude, ein Stück „Inselkultur“ in Deutschland zu präsentieren, und staunt selbst über die Dynamik: In Deutschland gebe es inzwischen mehr Highland Games als in Schottland, ein Phänomen ähnlich den Weihnachtsmärkten, die im Ausland noch einmal intensiver zelebriert werden.

Hinter der Show stecken Prozesse, die Monate dauern: Genehmigungen, Bühnenbau, Band-Booking, Ausstattung – und parallel ein sportlicher Unterbau, in dem Clans und Teams das ganze Jahr über trainieren. Dass diese Doppel-Engine rund läuft, ist Verdienst eines Orga-Teams, das zupackt, wenn’s brenzlig wird. Osteraths Anekdote von der plötzlich kollabierenden Hüpfburg zeigt den Puls solcher Tage: Schrecksekunden, dann greifen alle ineinander, und am Ende läuft es doch – weil es Gemeinschaft ist, nicht das Problem Einzelner.

Disziplinen, Dramatik und die Magie der 12-Uhr-Regel

Wer Highland Games sagt, meint mehr als muskelbepackte Show: Es ist echter Sport mit klaren Regeln. Beim Caber Toss, dem Baumstammwerfen, zählt nicht nur der Wurf, sondern die Landung: Ideal ist die 12-Uhr-Position, weicht der Stamm Richtung 11 oder 1 ab, gibt es Punktabzug. Daneben prägen Steinstoßen, Gewichtweitwurf und -hochwurf sowie das Hammerwerfen das Tableau. Als dramaturgische Klammer gilt das Tauziehen, bei dem Brian McClorey selbst am Ende in Aktion tritt – ein Abschluss, der Zuschauer und Teams gleichermaßen fesselt.

Die Faszination springt über alle Altersklassen: Kinder bleiben staunend am Absperrband stehen, wenn Teams an dicken Tauen zerren. Vielleicht liegt der Charme auch darin, dass vieles intuitiv verständlich ist: Ein Seil, zwei Seiten, reine Willenskraft. Und dann doch die handwerkliche Präzision eines Regelwerks, das aus Tradition Sportkunst macht.

Bühne mittendrin: Musik, Markt und „11 Iren“ als Headliner

2026 steigt das Fest am 6. und 7. Juni – mit einem Motto, das man nicht vergisst: „11 Jahre 11 Iren“. Was im Vorjahr mit einer besonderen Begegnung begann, wird zur Bühne inmitten der Menschen: Liam kommt wieder und bringt zehn Bandmitglieder mit, eine originale irische Formation, die im Rund der Zuschauer spielt, sodass Klang und Atmosphäre jede Ecke erreichen. Wer die Castle Pipers erlebt hat, ahnt, wie sehr Live-Musik das Erlebnis auflädt: Ein Blick hinter die Kulissen des Dudelsackstimmens reicht, um eine Menschen-Traube entstehen zu lassen.

Rund um die Bühne entfaltet sich ein Markt, der die Sinne lockt: Fudge, Süßes für die Kleinen, Whisky für die Großen, und Kulinarik, die Brücken schlägt – etwa „Cornish Pasties“, die McClorey als englische Klassiker liebenswürdig einordnet. Der Marktplatz wird so zum Scharnier zwischen Kultur und Genuss, zwischen schottischer Tradition und rheinischer Geselligkeit.

Kinderbelustigung mit Konzept: Kreativ, thematisch und familientauglich

Sabrina Osterath und ihr Team denken die Jüngsten mit – und entlasten die Eltern. Die Kinderbelustigung ist keine Randnotiz, sondern Kern der Familienausrichtung: Bastelstationen, thematisch passend mit Highland-Kühen zum Bemalen; Haarkränze aus Krepppapier; Hüpfburgen und Geschicklichkeitsspiele vom Hufeisenwerfen bis zu einfachen, aber begeisternden Parcours. Die Idee: Kinder sind nicht nur „beschäftigt“, sie tauchen ins Thema ein. Gleichzeitig können Eltern entspannt an der Bühne verweilen, die Spiele verfolgen, etwas essen und sich Gesprächsinseln gönnen. Das macht aus Sport ein Fest für alle.

Ehrenamt als Herzmotor: 60–70 Helfer, viel Herz, klare Struktur

Zwischen Vision und Wirklichkeit stehen 60 bis 70 Ehrenamtliche, die an den beiden Tagen und in der Vorbereitung das Rückgrat des Events bilden. McClorey beschreibt das Recruiting ehrlich: Es bleibe eine Herausforderung, aber wer einmal mitgemacht hat, melde sich oft direkt fürs nächste Jahr. Urlaub, Schichten, Familientermine – all das gehört zur Realität, doch bisher blieb die Kette stabil. Möglich macht das eine Struktur, in der alle den Ablauf kennen und proaktiv einspringen können. Dazu passt die Spendenkiste am Gelände: Einnahmen werden an Vereine aus der Umgebung weitergegeben – an Tierheime, die Jugendfeuerwehr, Kinderprojekte. Die Botschaft: Jeder Cent soll sinnvoll eingesetzt werden, in die eigene Veranstaltung und in die Nachbarschaft.

Regionale Verwurzelung: Von der Schützenhochburg zum Highland-Highlight

In Okoven-Rommerskirchen, einer klassischen Schützenhochburg, war die Idee der Highland Games zunächst ein überraschender Farbtupfer. Heute ist sie ein Markenzeichen. Firmen fragen proaktiv nach Werbemöglichkeiten, der Bürgermeister bietet Hilfe an – ein Zeichen, dass nicht nur Akzeptanz, sondern Wertschätzung gewachsen ist. Diese Verankerung zeigt, wie Traditionslinien sich nicht ausschließen, sondern bereichern können: Schützenwesen und Highland Games, rheinische Geselligkeit und keltische Klänge, Nachbarschaftsfest und Sportfestival.

Einladung, Reichweite und Chancen: So nutzt Du „Trude Kuh“ für Deinen Verein und Dein Unternehmen

Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein: Wenn Du mit Deinem Verein, Deiner Initiative oder Deinem Unternehmen eine starke Geschichte erzählen willst, wenn Du Lust hast, im TV-Studio Atmosphäre zu schnuppern und Reichweite zu gewinnen, dann melde Dich bei uns. Die Highland Games Oekoven haben gezeigt, wie viel Herzblut, Organisation und Gemeinschaft in einem Event stecken können – von Disziplinen wie Baumstammwerfen mit der 12-Uhr-Regel über das Tauziehen als publikumsstarkes Finale bis hin zu einer Kinderbelustigung, die Familien wirklich entlastet. Es ist dieses Zusammenspiel aus Tradition, Sport und Nähe, das Menschen bewegt und Marken einprägt. Genau hier setzen wir an: Wir bieten Dir Bühne, Redaktion und Reichweite, damit Dein Projekt gesehen wird. Auf unserer Startseite findest Du alle Infos zu uns und unserer Mission unter „Trude Kuh“ . Wenn Du einen Einblick in unser TV-Studio gewinnen möchtest, schau Dir das TV-Studio von „Trude Kuh“ an – hier erfährst Du, wie wir Sendungen produzieren, Gäste empfangen und Geschichten in Szene setzen. Du möchtest Deinen Verein sympathisch und wirkungsvoll vorstellen? Dann nutze jetzt die Möglichkeit und sichere Dir einen Slot: Verein im Interview vorstellen. Und falls Du als Unternehmen die enorme Reichweite für Dein Marketing nutzen willst: Mit über 14,5 Mio. Kontakten pro Monat eröffnen sich Dir effektive Formate von Sponsoring bis Branded Content – alle Optionen findest Du unter Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir schaffen Sichtbarkeit für Geschichten wie die der Highland Games Oekoven – wenn auch Du ein Highlight in den „Trude Kuh“ TV-Studios setzen willst, dann komm auf uns zu, wir freuen uns auf Deine Anfrage.