Horst Dräger vom Highland Games Bremen e. V. zu Gast bei „Trude Kuh“

Wenn in Köpfen Bilder von Schottland aufsteigen, dann rauschen oft Nebel über grüne Hügel, Kilts flattern im Wind und Dudelsäcke schneiden Gänsehautmelodien in die Luft. Genau dieses Kopfkino trifft in Norddeutschland auf reale Muskelkraft: Baumstämme, die durch die Luft segeln, jubelnde Menschen am Rand eines Wettkampffeldes, ein Funkenflug aus Lagerfeuerromantik und Sportsgeist. Und dann wird es deutsch, genauer: bremisch. Denn hinter all dem steckt kein Filmset, sondern ein Verein mit Herz, Humor und einer beachtlichen Portion Organisationskraft. Der Highland Games Bremen e. V. beweist, dass aus einer besonderen Idee ein Ort werden kann, an dem Gemeinschaft tatsächlich gelebt wird. Darüber sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit dem zweiten Vorsitzenden Horst „Blacky“ Dräger.

Vom Freundeskreis zur Warteliste: Die rasante Entwicklung

Die Wurzeln der Bremer Highland Games reichen weiter zurück, als viele denken. Der erste Vorsitzende Heiko tingelte mit Freunden über ähnliche Events, bis 2015 die Entscheidung fiel: Wir machen das selbst. Aus den Anfängen im Freundeskreis wurde 2017 die Vereinsgründung. Bei den ersten offiziellen Games starteten 15 Teams – ein Format, das damals noch keiner in die Dimensionen von heute hochrechnete. Inzwischen melden sich so viele Gruppen, dass die Server glühen: Für die aktuelle Ausgabe lagen 70 Startplätze bereit, die innerhalb von 40 Stunden vergeben waren. Am Ende standen 84 Anmeldungen auf der Liste, eine Warteliste inklusive. Das Organisationsteam schraubte am Zeitplan, stellte zwei Disziplinen doppelt auf – und bringt nun 80 Teams durch den Tag. Was früher Vision war, ist heute Logistik in Reinkultur: präzise getaktet, aber mit norddeutscher Gelassenheit.

Disziplinen zwischen Tradition und Testosteron – und warum Technik siegt

Was die Highland Games ausmacht, ist die Mischung aus historischem Wettkampf, Mittelalterflair, modernem Kunsthandwerk und einer Prise Gelassenheit. Da ist die Feuershow bei Nacht, der Klang der Pipes am Morgen und dazwischen sportliche Disziplinen, die aussehen wie aus einer Saga – und doch klare Regeln haben. „Tossing the Caber“, das berühmte Baumstammschubsen, lebt nicht von der Weite, sondern von der sauberen Technik beim Kippen. „Putting the Stone“ verlangt Präzision, der „Tyre Flip“ fünf schnelle Wendungen eines Treckerreifens, der „Farmer’s Walk“ zerrt an Griffkraft und Gleichgewicht. Spektakulär sind die Atlas Stones: massive Betonkugeln, bislang bis 80 Kilogramm, in diesem Jahr erstmals mit einer 100-Kilo-Kugel, die auf einen Baumstamm gehievt werden will. Was von außen nach „reiner Kraft“ aussieht, entzaubert Horst Dräger charmant: Oft entscheidet Technik. Das erklärt, warum bei den Bremer Games nicht nur Männer dominieren – kleine, zierliche Frauen zeigen regelmäßig, wo der Hammer hängt. Die Wettbewerbe sind kein Maskulin-Mythos, sondern ein Sport, in dem Köpfchen, Timing und Teamwork glänzen.

Gänsehaut beim Einmarsch: Ein Spirit, der einen Tag lang trägt

Der besondere Geist des Events beginnt früh: Wenn sich morgens die Parade formiert, die Hamburg Caledonians Pipes and Drums vorangehen und die ersten Dudelsacktöne übers Gelände wehen, liegt Gänsehaut in der Luft. Von da an trägt dieser Spirit durch den gesamten Tag. Auf dem Falkensteinsee in Ganderkesee haben die Highland Games eine Heimat gefunden, die mehr ist als ein Austragungsort. Nach Corona zog der Verein dorthin um – ein Schritt, der auf begeisterte Betreiber und treue Sponsoren traf. Einige Unterstützer sind seit dem ersten Jahr am See verlässlich dabei, stellen Technik, packen mit an und glauben an die Idee. Dieser Rückhalt spürt das Team gerade in intensiven Phasen: Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung. Ein bis zwei Wochen nach dem Finale folgt die Nachbesprechung – und damit der Startschuss für die Planung des nächsten Jahres. Besonders im Jubiläumsjahr wächst die To-do-Liste, und mehr Schultern zum Mittragen wären willkommen. Druck? Eher die angenehme Verantwortung, etwas Großes weiter gut zu machen.

Ein Wochenende für alle: Training, Wettbewerb, Familientag

Der Ablauf ist so durchdacht wie ein guter Wurf: Am Freitag ab 18 Uhr sind alle Wettkampfstationen aufgebaut, die Athletinnen und Athleten können unter quasi realen Bedingungen trainieren. Besucherinnen und Besucher dürfen unter Anleitung ausprobieren, wie sich ein Baumstamm in der Hand anfühlt, bevor er kippt. Am Samstag hebt sich der Vorhang mit dem Einmarsch um 10:30 Uhr, dann startet der Wettbewerb. Am Sonntag gehört die Bühne den Familien. Mit einer Kinderrallye, die der Verein gemeinsam mit Lagern und Händlern organisiert, geht es einmal quer über das Gelände: Zettel abholen, Aufgaben lösen, Stationen finden, kleine Goodies sammeln – Abenteuer im Mini-Format. Auch die Kinder-Highland-Games sind fest im Programm verankert. Dazu lockt ein breites Marktangebot vom Mittelalterlager bis zum Whisky Tasting, von Tanzdarbietungen bis zu Live-Musik. Kulinarisch reicht die Bandbreite von Burgern von Benshos und Nackensteak mit Pommes über Heidjerfisch aus Bremerhaven und Fischbrötchen bis zu vegetarischen Varianten, Flammenlachs und Spießbratenbrötchen. Wer hier nur an Kraft denkt, verpasst den Geschmack.

Preise fair, Unterstützung willkommen: Warum jede Spende zählt

So ein Wochenende entsteht nicht aus Luft und Legende. Es entsteht aus Ehrenamt, Planung, schlaflosen Nächten – und aus Budgets, die klug eingesetzt werden. Der Verein setzt alles daran, familienfreundliche Preise auf dem Markt zu halten und moderate Eintrittspreise zu bieten. Das gelingt auch, weil Sponsoren den Weg seit Jahren mitgehen. Trotzdem bleibt Spielraum, den nur echte Gönner füllen: Spenden helfen, die Qualität zu sichern, Extras möglich zu machen und die Veranstaltung auf dem Niveau zu halten, das die Besucherinnen und Besucher lieben. Wer die Highland Games Bremen unterstützt, investiert in mehr als einen Wettkampf: in Begegnungen, Identität und Erinnerungen. Und wer das Event live erleben will, findet am Falkensteinsee die perfekte Kulisse, Stimmung inklusive.

Einladung, Überblick und Chancen: Dein Weg zu „Trude Kuh“

Wir von „Trude Kuh“ haben Horst „Blacky“ Dräger und den Highland Games Bremen e. V. ins TV-Studio geholt, weil uns diese Mischung aus sportlicher Tradition, familiärer Atmosphäre, starkem Ehrenamt und echtem Gänsehautmoment begeistert – wenn auch Du erleben willst, wie aus einer Idee ein großes, herzliches Event wird, schau bei uns vorbei, lies mehr über die Menschen und Geschichten hinter solchen Formaten und nimm Kontakt auf. In unserem „Trude Kuh“ Kosmos erzählen wir die Highlights aus Vereinen und Unternehmen, zeigen, wie sich aus 15 Teams 80 entwickeln, wie der Einmarsch um 10:30 Uhr zum Band fürs ganze Wochenende wird, warum Technik bei „Tossing the Caber“ Kraft schlägt und wie eine Kinderrallye Familien über ein Gelände voller Entdeckungen führt. Wenn Du Deinen Verein vorstellen möchtest, bieten wir Dir Kameras, Reichweite und ein Team, das weiß, wie man Herzblut in Geschichten verwandelt – melde Dich für eine Präsentation im TV-Studio von „Trude Kuh“. Du willst direkt an den Start gehen und Dein Projekt, Deinen Sport oder Deine Kulturinitiative ins Rampenlicht bringen? Dann kannst Du hier Deinen Verein im Interview vorstellen und mit uns gemeinsam die wichtigsten Punkte Deines Engagements aufbereiten – von Tradition über Nachwuchs bis zu Sponsoring. Und weil „Trude Kuh“ über 14,5 Mio. Kontakte im Monat erreicht, sind wir auch für Unternehmen ein starker Partner: Wenn Du Reichweite mit Relevanz verbinden willst, dann nutze unsere Formate und Plätze für Kampagnen, Produktstories und Employer Branding – entdecke jetzt die Werbemöglichkeiten für Unternehmen und finde den Mix, der zu Deinen Zielen passt. Wir laden Dich ein: Komm ins Studio, erlebe, wie aus Deiner Geschichte Fernsehen wird, und profitiere von einer Plattform, die Menschen erreicht, die sich begeistern lassen.