Manchmal braucht es keine großen Worte, um einem Menschen zu zeigen, dass er nicht allein ist. Manchmal reicht eine kleine Geste, etwas Selbstgemachtes, in dem Zeit, Aufmerksamkeit und pures Herz stecken. Gerade in den schwierigsten Lebensphasen bekommen solche Zeichen eine unschätzbare Bedeutung. Ein liebevoll gefertigtes Stück Handarbeit kann Mut machen, Trost spenden und die Botschaft senden, dass irgendwo Menschen sind, die an andere denken. Hinter unzähligen dieser Momente stehen Engagierte wie die ehrenamtliche Gemeinschaft Nadel und Herz aus Münster. Sie fertigen mit beeindruckendem Engagement Handarbeiten, die nicht verkauft, sondern für soziale Zwecke gespendet werden. Diese Zeichen der Menschlichkeit und Nächstenliebe landen dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Über diese wertvolle Arbeit sprach Redaktionsleiter Georg Mahn am 20. Juli 2026 in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit der Gruppengründerin Ines Terwey.
Eine Idee aus Nadel, Stoff und ganz viel Herz
Die Geschichte von Nadel und Herz begann im Jahr 2025, angetrieben von einer einfachen, aber kraftvollen Motivation. Ines Terwey, die schon immer gerne nähte, erkannte den großen Bedarf an Unterstützung in vielen sozialen Einrichtungen. Sie gründete die Gruppe, und schnell schlossen sich viele weitere kreative Frauen an. Heute zählt die Gemeinschaft rund 40 aktive Mitglieder, die gemeinsam eine beachtliche Wirkung erzielen. Ihr Engagement richtet sich an Menschen in besonders verletzlichen Lebenssituationen. Dazu gehören Frühchenstationen, Kinderherz- und Intensivstationen, Kinderheime, Mutter-Kind-Häuser sowie Seniorenheime und Einrichtungen für psychisch kranke Menschen. Es geht darum, jenen eine Freude zu machen, die oft nur wenig besitzen und für die eine kleine, persönliche Gabe ein Gefühl von Eigentum und Wertschätzung vermittelt. Die Kontaktaufnahme erfolgt meist proaktiv durch Ines Terwey, doch immer mehr Einrichtungen melden sich auch von selbst, wenn sie von der wertvollen Arbeit der Gruppe hören.
Von Kummerfressern und der Würde in einer Kulturtasche
Die Vielfalt der handgefertigten Stücke ist so breit wie die Bedürfnisse der Menschen, denen sie zugutekommen. Jedes einzelne Teil ist durchdacht und auf die jeweilige Lebenssituation zugeschnitten. So entstehen neben Kleidung in Größen für die Allerkleinsten auch ganz besondere Helfer. Sogenannte „Kummerkumpel“ sind kleine Stofftiere mit einem Reißverschlussmund, in den Kinder symbolisch ihre Sorgen stecken können, die dann „aufgefressen“ werden. Für Babys gibt es mit Dinkel gefüllte Wärmekissen, die bei Bauchweh Linderung verschaffen, während sie älteren Menschen mit kalten Händen Wärme spenden. Eine besonders bewegende Idee sind die Kulturtaschen für Seniorenheime. Ines Terwey erfuhr, dass ältere Menschen bei einem unvorhergesehenen Krankenhausaufenthalt ihre Hygieneartikel oft in einer einfachen Mülltüte transportieren müssen. Eine selbstgenähte Kulturtasche ist hier mehr als nur ein praktischer Gegenstand – sie ist ein Zeichen der Würde. Ähnlich durchdacht sind spezielle Oberteile mit seitlichen Bindebändern, die das An- und Ausziehen bei Kindern erleichtern, die nach einer Herz-OP an Monitore angeschlossen sind.
Jede Masche zählt: Wie aus Spenden Hoffnung wird
Die gesamte Arbeit von Nadel und Herz basiert auf Ehrenamt und Spenden. Stoffe, Garne, Knöpfe und andere Materialien kosten Geld. Die Gruppe ist daher auf Sachspenden in Form von Stoffen oder auf Geldspenden angewiesen, um ihre Projekte fortführen zu können. Ines Terwey betont, dass es ohne ihre engagierte Gruppe nicht gehen würde. Die Motivation schöpfen die Mitglieder aus dem gegenseitigen Austausch und den Dankesschreiben der Einrichtungen. Diese Rückmeldungen sind besonders wichtig, da die meisten Helferinnen die Empfänger ihrer Werke nie persönlich kennenlernen. Ein Projekt liegt Ines Terwey besonders am Herzen: Teddys mit der aufgestickten Notrufnummer 112. Die Hoffnung ist, dass Kinder durch diesen Teddy spielerisch die wichtige Nummer lernen und im Ernstfall vielleicht sogar ein Leben retten können. Für die Zukunft wünscht sich die Gründerin noch mehr aktive Mitglieder, die Freude am Nähen, Stricken oder Häkeln haben, sowie weitere Spenden, um Materialien wie Bündchenware und Druckknöpfe kaufen zu können, die selten gespendet werden. Ihr Engagement ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie aus einer kleinen Idee eine große Bewegung der Mitmenschlichkeit wachsen kann.
Werde auch Du Teil unserer Community bei „Trude Kuh“
Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von dem Gespräch mit Ines Terwey und dem unermüdlichen Einsatz ihrer Gruppe Nadel und Herz. Es zeigt, wie viel Gutes entstehen kann, wenn Menschen ihre Talente für andere einsetzen. Vielleicht engagierst auch Du Dich in einem Verein oder einer Organisation, die eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllt und mehr Aufmerksamkeit verdient? Dann möchten wir Dich herzlich einladen, Eure Geschichte in unserem TV-Studio von „Trude Kuh“ zu erzählen. Nutze die Chance und stelle Deinen Verein im Interview vorstellen bei uns vor. Wir bieten eine professionelle Plattform, um Eure Botschaft zu verbreiten und neue Unterstützer zu gewinnen. Unsere Plattform „Trude Kuh“ erreicht monatlich über 14,5 Millionen Kontakte und bietet damit eine enorme Reichweite. Diese Reichweite ist nicht nur für Vereine interessant, sondern auch für Unternehmen, die eine sympathische und breite Zielgruppe ansprechen möchten. Wenn Sie nach effektiven Werbemöglichkeiten suchen, um Ihre Marke oder Ihr Produkt in einem positiven und reichweitenstarken Umfeld zu präsentieren, dann sind Sie bei uns genau richtig. Entdecken Sie die vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen und profitieren Sie von unserem großen Netzwerk. Wir freuen uns darauf, von Dir oder Ihrem Unternehmen zu hören und gemeinsam großartige Geschichten zu erzählen. Melde Dich einfach bei uns!


